Apple macht Apple-Sachen:
Trotz Problemen gibt es neue Rekordzahlen
Dem Computerkonzern Apple werden zwar in verschiedenen Bereichen Probleme nachgesagt, trotzdem sorgt dies nicht dafür, dass sich etwas an den Bilanzen des Geschäfts verschlechtern würde. Erneut kann das Unternehmen Rekorde verbuchen.
Aus diesen Einnahmen resultierte ein Nettogewinn von 14,74 Milliarden Dollar. Dieser Überschuss fiel deutlich geringer aus als die 22,96 Milliarden Dollar im Vorjahr. Hier ist allerdings anzumerken, dass in diesem Quartal eine einmalige Steuernachzahlung von 10,2 Milliarden Dollar in Europa mit in die Bilanzen aufgenommen wurde.
Apples Kerngeschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich: Die iPhone-Sparte wuchs um 6 Prozent auf 46,22 Milliarden Dollar, der Mac-Bereich legte um 2 Prozent auf 7,74 Milliarden Dollar zu und das iPad-Geschäft stieg um 8 Prozent auf 6,95 Milliarden Dollar. Dagegen verzeichneten Wearables, Home und Accessoires einen leichten Rückgang von 3 Prozent auf 9,04 Milliarden Dollar. Besonders herausragend war erneut das Services-Geschäft, zu dem der App Store, Apple TV+ und Apple Music zählen, das um 12 Prozent auf einen neuen Quartalsrekord von 24,97 Milliarden Dollar stieg.
Trotz verschiedener Rekordzahlen bleibt die nahezu stagnierende Umsatzentwicklung in China ein Grund zur Sorge, da das China-Geschäft für Apples Gesamtgeschäft von zentraler Bedeutung ist. Unklar ist derzeit auch, wie gut es Apple gelingen wird, die teure Integration von KI-Funktionen in seine Plattformen zügig zu einem Umsatztreiber zu machen. Das Interesse der Nutzer an den Diensten scheint bisher noch relativ eingeschränkt zu sein.
Siehe auch:
- Apple erzielt trotz angeblicher Probleme Rekordumsatz von 94,9 Mrd. $
- Nettogewinn von 14,74 Mrd. $ durch Steuernachzahlung in Europa beeinflusst
- iPhone-, Mac- und iPad-Sparten wachsen, Wearables verzeichnen leichten Rückgang
- Services-Geschäft erreicht mit 24,97 Mrd. $ neuen Quartalsrekord
- Mögliches Ende der Google-Zahlungen könnte Services-Einnahmen beeinflussen
- Stagnierende Umsatzentwicklung in China bereitet weiterhin Sorgen
- Integration von KI-Funktionen als potenzielle Herausforderung für Apple
EU-Steuern schlagen rein
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2024 erzielte Apple einen Umsatz von 94,9 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert, den man jemals für den Zeitraum von Juli bis September vermelden konnte. Im Jahresvergleich ging es um 6 Prozent nach oben, was gleichzeitig das stärkste Wachstum seit zwei Jahren ist.Aus diesen Einnahmen resultierte ein Nettogewinn von 14,74 Milliarden Dollar. Dieser Überschuss fiel deutlich geringer aus als die 22,96 Milliarden Dollar im Vorjahr. Hier ist allerdings anzumerken, dass in diesem Quartal eine einmalige Steuernachzahlung von 10,2 Milliarden Dollar in Europa mit in die Bilanzen aufgenommen wurde.
Apples Kerngeschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich: Die iPhone-Sparte wuchs um 6 Prozent auf 46,22 Milliarden Dollar, der Mac-Bereich legte um 2 Prozent auf 7,74 Milliarden Dollar zu und das iPad-Geschäft stieg um 8 Prozent auf 6,95 Milliarden Dollar. Dagegen verzeichneten Wearables, Home und Accessoires einen leichten Rückgang von 3 Prozent auf 9,04 Milliarden Dollar. Besonders herausragend war erneut das Services-Geschäft, zu dem der App Store, Apple TV+ und Apple Music zählen, das um 12 Prozent auf einen neuen Quartalsrekord von 24,97 Milliarden Dollar stieg.
Risikofaktor Google
Zu den Einnahmen im Services-Segment zählt auch die Summe, die Google an Apple zahlt, um die Standardsuchmaschine auf iPhone, iPad und Mac zu bleiben. Aufgrund weltweiter rechtlicher Verfahren könnte Google jedoch gezwungen werden, diese Zahlungen einzustellen, was Apples Einnahmen im Bereich Services erheblich beeinflussen könnte.Trotz verschiedener Rekordzahlen bleibt die nahezu stagnierende Umsatzentwicklung in China ein Grund zur Sorge, da das China-Geschäft für Apples Gesamtgeschäft von zentraler Bedeutung ist. Unklar ist derzeit auch, wie gut es Apple gelingen wird, die teure Integration von KI-Funktionen in seine Plattformen zügig zu einem Umsatztreiber zu machen. Das Interesse der Nutzer an den Diensten scheint bisher noch relativ eingeschränkt zu sein.
Siehe auch:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apples Aktienkurs in Euro
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