Apple: Support-Ende für ganze zwölf Geräte verkündet

Regelmäßig setzt Apple ältere Geräte auf die Liste seiner "vintage" und "obsoleten" Produkte. Für Besitzer dieser iMacs, MacBooks und anderer Mobilgeräte wie iPhones bedeutet das einen eingeschränkten bzw. überhaupt keinen Hardware-Support und Reparaturen mehr.
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Etliche Geräte fallen aus Support

Kurz nach der Veröffentlichung von macOS 15 Sequoia hat Apple wieder einige Geräte aus dem Support genommen. Wie die entsprechende Webseite zeigt, erhalten drei MacBooks nur noch eingeschränkte Reparaturen. Für insgesamt neun MacBook- und iMac-Modelle gibt es ab sofort überhaupt keine offizielle Hardware-Unterstützung mehr.

Eingeschränkte Reparaturen

Die folgenden drei Produkte sind ab sofort auf Apples "Vintage"-Liste geführt. Auf ihr befinden sich Geräte, die seit über fünf Jahren nicht mehr verkauft werden. Apple Stores und autorisierte Apple Service Provider können Reparaturen für diese Produkte noch bis zu zwei Jahre lang anbieten, allerdings nur, wenn noch Reparaturteile für die Geräte auf Lager sind:

  • MacBook Air (Retina, 13-Zoll, 2018)
  • MacBook Pro (13-Zoll, 2017, zwei Thunderbolt-3-Ports)
  • MacBook Pro (13-Zoll, 2018, vier Thunderbolt-3-Ports)


Gar keine Reparaturen mehr

Ganze neun Produkte hat Apple im selben Atemzug auf die "obsolet"-Liste gesetzt. Diese "abgekündigten" Geräte werden seit mindestens sieben Jahren nicht mehr verkauft. Im Gegensatz zu Vintage-Produkten werden für sie überhaupt keine Reparaturen mehr angeboten. Höchstens der Akku kann noch ausgetauscht werden:

  • MacBook (Retina, 12-Zoll, Anfang 2016)
  • MacBook Air (13-Zoll, Anfang 2015)
  • MacBook Pro (13-Zoll, 2016, zwei Thunderbolt-3-Ports)
  • MacBook Pro (13-Zoll, 2016, vier Thunderbolt-3-Ports)
  • MacBook Pro (15-Zoll, 2016)
  • MacBook Pro (Retina, 13-Zoll, Anfang 2015)
  • iMac (21,5-Zoll, Ende 2015)
  • iMac (Retina 4K, 21,5-Zoll, Ende 2015)
  • iMac (Retina 5K, 27-Zoll, Ende 2015)

Lange Nutzung der Umwelt zuliebe

Im gleichen Atemzug weist Apple darauf hin, dass alle Produkte aus Cupertino auf Langlebigkeit ausgelegt sind. Je länger die Kunden eines der Geräte verwenden, desto besser sei das für den Planeten. Mit dem Ende des Supports dürfte das den Besitzern eines der zwölf MacBook- bzw. iMac-Modelle allerdings zunehmend schwerfallen.

Die eingeschränkten bzw. endenden Reparaturen haben im Übrigen nichts mit der Software-Unterstützung zu tun. Die endet für gewöhnlich noch früher. So hatte etwa das oben aufgeführte MacBook Pro von 2017 schon im September 2023 kein Update mehr auf macOS 14 Sonoma erhalten.

Lesetipp: Zu den eingestellten iPhones hatten wir vor zwei Wochen schon berichtet. Lest jetzt weiter in unserem Artikel:

Apple hat diese drei iPhone-Modelle jetzt offiziell eingestellt
Zusammenfassung
  • Apple setzt ältere Geräte auf "vintage" und "obsolet" Listen
  • Drei MacBooks nur noch mit eingeschränkten Reparaturen
  • Neun MacBook- und iMac-Modelle ohne Hardware-Support
  • Vintage-Geräte: Reparaturen möglich, wenn Teile verfügbar
  • Obsolet-Geräte: Keine Reparaturen, nur Akkutausch möglich
  • Produkte aus Cupertino sollen langlebig sein
  • Software-Support endet in der Regel früher als Hardware-Support

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