Alibaba: Jetzt auch Maschinen zur Diamanten-Herstellung im Angebot
Bei Alibaba kann man im Grunde fast alles bekommen, was legal zu erwerben ist. Sogar Maschinen zur Herstellung von Diamanten sind jetzt erhältlich. Das allerdings ist für den Markt rund um die Edelsteine nicht gerade die beste Nachricht.
Denn die Maschinen für die Produktion waren sehr aufwendig zu konstruieren. Es bedarf immerhin hoher Drücke, um Kohlenstoffatome in ihre transparente und harte Kristallstruktur zu pressen. Bei Alibaba ist nun aber eine solche Maschine aus chinesischer Produktion bereits für 200.000 Dollar zu bekommen - und wer gleich zehn nimmt, bekommt einen Rabatt.
Mit dem Kauf der Maschine ist es aber nicht getan. Diese HPHT-Systeme benötigen hochwertigen Grafit, Metallkatalysatoren wie Eisen oder Kobalt sowie präzise Temperatur- und Druckregelungssysteme. Außerdem werden für den Start kleinere Diamantsamenkristalle benötigt, um das Wachstum größerer Kristallstrukturen zu starten. Zudem ist der Energieverbrauch hoch und es bedarf regelmäßiger Wartung.
Lange galt auch, dass die künstlich produzierten Steine qualitativ nicht mit ihren natürlichen Vettern mithalten können. De Beers, das Unternehmen, das für seine Dominanz im Naturdiamantenmarkt bekannt ist, produziert durch seine Forschungseinheit Element Six inzwischen synthetische Diamanten mit Reinheitsgraden im Parts-per-Billion-Bereich. Diese Reinheit übertrifft die Anforderungen für Schmuck und eröffnet neue technologische Anwendungen, wie beispielsweise Diamantfenster für Laser.
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Es gibt Mengenrabatt
Diamanten sind begehrt. Und das nicht nur in Form von Schmuck. Weil die natürlichen Funde den enormen Bedarf in verschiedenen Industrien kaum decken können, gibt es bereits seit vielen Jahren auch eine wachsende Produktion künstlicher Diamanten. Diese sind zwar günstiger als die Edelsteine aus natürlichen Vorkommen, trotzdem war der Preis noch ziemlich hoch.Denn die Maschinen für die Produktion waren sehr aufwendig zu konstruieren. Es bedarf immerhin hoher Drücke, um Kohlenstoffatome in ihre transparente und harte Kristallstruktur zu pressen. Bei Alibaba ist nun aber eine solche Maschine aus chinesischer Produktion bereits für 200.000 Dollar zu bekommen - und wer gleich zehn nimmt, bekommt einen Rabatt.
Mit dem Kauf der Maschine ist es aber nicht getan. Diese HPHT-Systeme benötigen hochwertigen Grafit, Metallkatalysatoren wie Eisen oder Kobalt sowie präzise Temperatur- und Druckregelungssysteme. Außerdem werden für den Start kleinere Diamantsamenkristalle benötigt, um das Wachstum größerer Kristallstrukturen zu starten. Zudem ist der Energieverbrauch hoch und es bedarf regelmäßiger Wartung.
Deutliche Fortschritte
Die immer günstiger werdende Diamantproduktion sorgt allerdings auch dafür, dass der einst so exklusive Markt sich rasant verändert. Das aus dem Fernsehen bekannte Bild edler Tuchwaren, in denen einige wenige Diamanten aufbewahrt und behütet werden, entspricht kaum noch der Realität. Labordiamanten werden mittlerweile in großen Mengen produziert und sind buchstäblich kiloweise in Plastikbeuteln erhältlich.Lange galt auch, dass die künstlich produzierten Steine qualitativ nicht mit ihren natürlichen Vettern mithalten können. De Beers, das Unternehmen, das für seine Dominanz im Naturdiamantenmarkt bekannt ist, produziert durch seine Forschungseinheit Element Six inzwischen synthetische Diamanten mit Reinheitsgraden im Parts-per-Billion-Bereich. Diese Reinheit übertrifft die Anforderungen für Schmuck und eröffnet neue technologische Anwendungen, wie beispielsweise Diamantfenster für Laser.
Zusammenfassung
- Alibaba verkauft Maschinen zur Diamantherstellung
- Maschinenpreis liegt bei 200.000 Dollar, Mengenrabatt verfügbar
- HPHT-Systeme benötigen hochwertigen Grafit und Metallkatalysatoren
- Energieintensiv und wartungsbedürftig
- Labordiamanten werden in großen Mengen und kostengünstig produziert
- De Beers stellt nun auch hochreine synthetische Diamanten her
- Markt für Diamanten durch günstige Produktion stark verändert
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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