Tim Burton über Beetlejuice 2:
"Habe Original nicht wieder angesehen"
Tim Burton kehrt nach 36 Jahren mit "Beetlejuice Beetlejuice" zurück. Der Kultregisseur spricht über seine persönliche Verbindung zum Film, die Rückkehr bekannter Gesichter und warum er das Original von 1988 nicht noch einmal angesehen hat.
In einem Gespräch mit Journalisten äußerte sich Burton überraschend zum Erfolg des Originals. "So sehr ich den Film auch liebe, ich habe nie verstanden, warum er so erfolgreich war", sagte der Regisseur laut Deadline. Er habe den Film immer als etwas sehr Persönliches betrachtet und konnte ihn nie als etwas anderes einordnen.
Der Regisseur sprach auch über seine zeitweilige Ernüchterung vom Filmgeschäft. Die Arbeit an "Wednesday" für Netflix und nun "Beetlejuice Beetlejuice" hätten ihn jedoch wieder motiviert. "Bei diesem Film war es egal, wie er herauskommen würde. Ich habe einfach die Arbeit mit diesen Menschen genossen", so Burton.
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Kultfilm-Fortsetzung nach über drei Jahrzehnten
Tim Burton präsentierte auf den 81. Internationalen Filmfestspielen von Venedig die lang erwartete Fortsetzung seines Kultfilms "Beetlejuice" aus dem Jahr 1988. "Beetlejuice Beetlejuice" feierte am 28. August 2024 seine Weltpremiere und soll ab dem 4. September 2024 weltweit in die Kinos kommen.In einem Gespräch mit Journalisten äußerte sich Burton überraschend zum Erfolg des Originals. "So sehr ich den Film auch liebe, ich habe nie verstanden, warum er so erfolgreich war", sagte der Regisseur laut Deadline. Er habe den Film immer als etwas sehr Persönliches betrachtet und konnte ihn nie als etwas anderes einordnen.
Rückkehr bekannter Gesichter und neue Stars
Für die Fortsetzung konnte Burton nicht nur Michael Keaton als titelgebenden Poltergeist zurückgewinnen, sondern auch Winona Ryder und Catherine O'Hara. Neu sind unter anderem Jenna Ortega ("Wednesday"), Monica Bellucci, Justin Theroux und Willem Dafoe. "Mit dieser Besetzung könnte (der Film) sogar besser sein als der vorherige, was unmöglich schien", so Keaton optimistisch.Sosehr ich den Film auch liebe, ich habe nie verstanden, warum er so erfolgreich warDie Handlung des Films setzt Jahrzehnte nach dem Original an. Lydia Deetz (Ryder) kehrt mit ihrer Familie nach Winter River zurück. Ihre rebellische Tochter Astrid (Ortega) entdeckt im Dachboden ein mysteriöses Modell der Stadt und öffnet versehentlich ein Portal ins Jenseits. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis jemand dreimal den Namen Beetlejuice ausspricht und das Chaos losbricht.
Persönliches Projekt statt kommerzielles Sequel
Burton betonte, dass er das Original während der Vorbereitung nicht noch einmal angeschaut habe. "Dies ist kein Sequel für viel Geld", erklärte er. Stattdessen habe er sich auf den "Geist" des Originals besonnen und ein sehr persönliches Projekt geschaffen.Der Regisseur sprach auch über seine zeitweilige Ernüchterung vom Filmgeschäft. Die Arbeit an "Wednesday" für Netflix und nun "Beetlejuice Beetlejuice" hätten ihn jedoch wieder motiviert. "Bei diesem Film war es egal, wie er herauskommen würde. Ich habe einfach die Arbeit mit diesen Menschen genossen", so Burton.
Wo sind Baldwin und Davis?
Fans des Originals werden Alec Baldwin und Geena Davis in der Fortsetzung vermissen. Burton: "Ich wollte nicht einfach nur Kästchen abhaken. Obwohl sie ein so wichtiger Teil des ersten Films waren, konzentrierte ich mich auf etwas anderes." Der Fokus des Sequels liege auf den drei Generationen von Mutter, Tochter und Enkelin.
Zusammenfassung
- Tim Burton stellte in Venedig "Beetlejuice Beetlejuice" vor
- Weltpremiere des Films war am 28. August 2024
- Michael Keaton, Winona Ryder und Catherine O'Hara kehren zurück
- Jenna Ortega, Monica Bellucci, Justin Theroux neu dabei
- Handlung folgt Lydias Tochter Astrid, die ein Portal öffnet
- Burton schaute Originalfilm nicht erneut an, fokussierte auf den Geist
- Sequel konzentriert sich auf drei Generationen weiblicher Charaktere
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