AdSense für Russland gestoppt:
Googles führt harten Schnitt durch
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine bestehen zahlreiche Sanktionen gegen das Putin-Regime, Teile der Netzwirtschaft ließen sich aber nicht so einfach deaktivieren. Dazu zählte auch Googles Werbenetzwerk AdSense. Doch dieses wurde nun für Russland abgeschaltet.
Private und unabhängige Kanäle waren bislang nicht betroffen, hier wurde AdSense nach wie vor unterstützt. Doch nun endet auch das. Denn der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View hat auf der dazugehörigen Support-Seite ein Update veröffentlicht, in dem es heißt: "Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Russland pausieren wir die Möglichkeit für in Russland ansässige Publisher, mit AdSense, AdMob und Ad Manager zu monetarisieren."
Was genau für diesen Schritt verantwortlich ist, teilte Google auch auf Nachfrage von Medien wie Reuters nicht mit. Allerdings ist es kein großes Geheimnis, dass sich der US-Konzern und die russischen Medienhüter derzeit in den Haaren liegen, mehr noch als es in den vergangenen Kriegsmonaten und -jahren der Fall war.
So hat Russland etwa Ende Juli bekannt gegeben, dass man die Zugriffe auf YouTube um rund 70 Prozent drosseln wird. Beide Seiten haben sich in den vergangenen Monaten eine Blockade- und Sperrschlacht geliefert, Google blockt Propaganda-Kanäle, Russland Kriegs-kritische Inhalte. Russische Kanäle haben aber dennoch Wege gefunden, ihre Inhalte zu Geld zu machen, mit dem AdSense-Aus schiebt Google dem aber einen kategorischen Riegel vor.
Siehe auch:
Sanktionen seit Kriegsbeginn aufrecht
AdSense ist für alles, was mit Google in Zusammenhang steht, unersetzlich, denn das bringt nicht nur Geld in die Kassen des Suchmaschinenriesen, sondern ist auch eine Stütze für jene, die beispielsweise auf YouTube Geld verdienen wollen oder müssen. Das galt bisher auch für Russland. Denn kurz nach Kriegsbeginn hat der Konzern diesbezüglich diverse Einschränkungen umgesetzt, darunter eine Pausierung der Monetarisierung bei Inhalten und Kanälen, die den Krieg ausnutzen, leugnen oder billigen, staatlich finanzierte Medien sind seither kategorisch ausgeschlossen.Private und unabhängige Kanäle waren bislang nicht betroffen, hier wurde AdSense nach wie vor unterstützt. Doch nun endet auch das. Denn der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View hat auf der dazugehörigen Support-Seite ein Update veröffentlicht, in dem es heißt: "Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Russland pausieren wir die Möglichkeit für in Russland ansässige Publisher, mit AdSense, AdMob und Ad Manager zu monetarisieren."
Was genau für diesen Schritt verantwortlich ist, teilte Google auch auf Nachfrage von Medien wie Reuters nicht mit. Allerdings ist es kein großes Geheimnis, dass sich der US-Konzern und die russischen Medienhüter derzeit in den Haaren liegen, mehr noch als es in den vergangenen Kriegsmonaten und -jahren der Fall war.
So hat Russland etwa Ende Juli bekannt gegeben, dass man die Zugriffe auf YouTube um rund 70 Prozent drosseln wird. Beide Seiten haben sich in den vergangenen Monaten eine Blockade- und Sperrschlacht geliefert, Google blockt Propaganda-Kanäle, Russland Kriegs-kritische Inhalte. Russische Kanäle haben aber dennoch Wege gefunden, ihre Inhalte zu Geld zu machen, mit dem AdSense-Aus schiebt Google dem aber einen kategorischen Riegel vor.
Zusammenfassung
- Google schaltet AdSense in Russland ab
- Einschränkungen für russische Publisher bei AdSense
- Monetarisierung für staatliche Medien in Russland gestoppt
- Private und unabhängige Kanäle bisher nicht betroffen
- Keine konkreten Gründe für den Schritt von Google genannt
- Russland drosselt YouTube-Zugriffe um 70 Prozent
- Google und Russland liefern sich Blockade-Schlacht
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