FritzOS 7.90: Neue FritzBoxen im Labor und zusätzliche Updates

AVM erweitert sein Labor: Die FritzBox 6670 Cable ist jetzt Teil der Testphase für FritzOS 7.90. Neben zahlreichen Neuerungen im Bereich Internet, WLAN und Smart Home verspricht das Update auch Ver­bes­se­rungen für Glasfaser-Router. Wir werfen einen Blick auf die Patch Notes.
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AVM hat eine neue Runde von Labor-Updates für seine FritzBox-Modelle eingeleitet. Besonders interessant ist dabei die Aufnahme der FritzBox 6670 Cable in das Laborprogramm, die nun erstmals die Vorschau-Version des FritzOS 7.90 erhält. Gleichzeitig wurden auch für die Glasfaser-Modelle FritzBox 5590 Fiber und 5530 Fiber neue Labor-Versionen veröffentlicht.

Premiere für FritzBox 6670 Cable im Fritz!Labor

Die FritzBox 6670 Cable feiert mit dieser Veröffentlichung ihre Premiere im Fritz!Labor. Nutzer des Kabelmodem-Router-Modells können nun von einer Vielzahl neuer Funktionen und Verbesserungen profitieren, die das FritzOS 7.90 mit sich bringt. Sie ist neben den Modellen FritzBox 6690 Cable, 6660 Cable und 6591 Cable der aktuell vierte Kabel-Router im Testprogramm der Berliner. FritzBox 6670 CableDie FritzBox 6670 Cable ist im Frühjahr 2024 in Deutschland gestartet

IPv6 über WireGuard: Sichere VPN-Verbindungen

Eine der Hauptneuerungen ist die Unterstützung von IPv6 über WireGuard-VPN-Tunnel. Dies ermöglicht eine sichere Netzwerkkommunikation, die besonders für Unternehmen und sicherheitsbewusste Nutzer von Bedeutung ist. Allerdings ist zu beachten, dass dafür eine neue WireGuard-Verbindung eingerichtet werden muss. Zudem ist aktuell keine Weiterleitung von IPv6-Daten ins Internet möglich, was in zukünftigen Updates adressiert werden könnte.

Grafischer Online-Monitor zur Analyse

Ein weiteres Highlight ist der neue grafische Online-Monitor. Dieses Tool bietet erweiterte Informationen zur Auslastung der Internetverbindung und zeigt detailliert an, wie einzelne Netzwerkgeräte die verfügbare Bandbreite nutzen. Diese Funktion kann besonders nützlich sein, um Engpässe im Heimnetzwerk zu identifizieren oder um herauszufinden, welche Geräte besonders viel Datenvolumen verbrauchen.

Flexiblere Kindersicherung

Für Eltern und andere Nutzer der Kindersicherungsfunktion gibt es eine praktische Neuerung: Die Online-Zeit für Geräte, deren Nutzungsdauer durch die Kindersicherung beschränkt ist, kann nun direkt in den Detaileinstellungen des jeweiligen Geräts um jeweils 45 Minuten verlängert werden. Dies bietet mehr Flexibilität im Alltag, ohne die grundsätzlichen Einschränkungen aufheben zu müssen.


Verbesserungen im Mesh-Netzwerk

AVM hat auch das Mesh-Networking weiter optimiert. Die grafische Übersicht wurde überarbeitet und mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Nutzer können nun sowohl für Geräte im Gastzugang als auch für Heimnetzgeräte eigene Namen und Symbole in der Mesh-Übersicht vergeben. Dies erleichtert die Verwaltung und Übersicht in komplexeren Netzwerken erheblich.

Smart Home-Erweiterungen

Im Bereich Smart Home wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Besitzer eines FRITZ!DECT 350 können nun die Fenster-auf-Erkennung für ausgewählte Heizkörperregler direkt in der FritzBox-Benutzeroberfläche einrichten. Zudem wurden die Möglichkeiten für Vorlagen erweitert.

Es können jetzt präzisere Einstellungen für Temperatur, Helligkeit, Farbe und Rollladenposition vorgenommen werden. Eine neue Funktion erlaubt es außerdem, Routinen durch voreingestellte Uhrzeiten auszulösen.

Updates für Glasfaser-Modelle

Auch die Glasfaser-Modelle FritzBox 5590 Fiber und 5530 Fiber erhielten einen Schwung neuer Updates. Diese konzentrieren sich hauptsächlich auf Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen. Ein wichtiger Punkt ist die Behebung eines Problems, bei dem Heimnetzgeräten unter bestimmten Umständen zwei aktive ULAs (Unique Local Address, IPv6) zugewiesen wurden. Dies könnte in einigen Fällen zu Netzwerkkonflikten geführt haben.

Interessant ist auch die Änderung bei VPN-Verbindungen über IPSec: Der Verschlüsselungsalgorithmus AES-192 wird in Phase 2 SAs nicht mehr unterstützt. Bei der FritzBox 5590 Fiber wurde zusätzlich ein Problem mit der NAS-Funktion behoben, die sich zuvor nicht deaktivieren ließ. Dies ist besonders für Nutzer relevant, die aus Sicherheits- oder Performancegründen die NAS-Funktion nicht benötigen.

So erhaltet ihr das AVM Labor-Update

Es ist wichtig zu betonen, dass es sich bei diesen Versionen um Labor-Firmware handelt. Sie können instabil sein und sollten daher nur von erfahrenen Nutzern auf nicht-kritischen Systemen installiert werden. AVM empfiehlt, vor der Installation ein Backup der aktuellen Konfiguration zu erstellen.

Für Interessierte stehen die Labor-Versionen auf der AVM-Website zum Download bereit. Die finalen Versionen dieser Updates werden voraussichtlich in den kommenden Monaten für alle Nutzer verfügbar sein, nachdem sie ausgiebig getestet und etwaige Fehler behoben wurden.

Habt ihr schon Erfahrungen mit den neuen Labor-Versionen gemacht? Welche Funktionen findet ihr besonders spannend? Oder gibt es Features, die ihr euch für zukünftige Updates wünscht? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • FritzBox 6670 Cable testet jetzt FritzOS 7.90 im Fritz!Labor
  • Neue Features für IPv6 über WireGuard-VPN in FritzOS 7.90
  • Grafischer Online-Monitor zeigt Netzwerkauslastung detailliert an
  • Kindersicherung bietet jetzt flexiblere Online-Zeitverlängerung
  • Mesh-Networking und Smart Home Funktionen verbessert
  • Glasfaser-Modelle FritzBox 5590 Fiber und 5530 Fiber aktualisiert
  • Labor-Firmware kann instabil sein; Download für Erfahrene empfohlen

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