InspireSemi: Vier Prozessoren mit je 1536 CPU-Kernen auf einer Karte
In die Chip-Branche ist nicht nur durch die inzwischen immer zahlreicher werdenden Designs auf ARM-Basis Bewegung gekommen. Auch Open Source-Architekturen sorgen inzwischen für zunehmende Varianz abseits der großen Anbieter - ein Beispiel hierfür ist InspireSemi.
InspireSemi setzte die Architektur in einen Chip um, auf dem immerhin 1536 einzelne 64-Bit-RISC-V-CPU-Kerne arbeiten. Vier Chips können auf einer einzigen Beschleunigerkarte installiert werden, die in etwa die Größe einer GPU hat, berichtete das US-Magazin TechSpot. Diese Konfiguration erhöht die Gesamtzahl der Kerne pro Karte auf 6144.
Diese Karten können dann in größerer Zahl über Hochgeschwindigkeitsverbindungen direkt miteinander verbunden werden, sodass sich hier auf relativ kleinem Raum massive Rechenkraft bündeln lässt, die von der soliden Energieeffizienz der RISC-V-Plattform profitieren kann.
Zumal sich der Entwicklungsaufwand beim Kunden in Grenzen hält. Laut InspireSemi kann Code, der für Nvidias CUDA oder AMDs ROCm entwickelt wurde, auch direkt auf Thunderbird kompiliert werden. Und da die Thunderbird-Karten auch direkt in bestehende Server eingebaut werden können, rechnet das Unternehmen damit, vor allem bei Kunden punkten zu können, die bisher vor der Installation eigener HPC-Hardware zurückschreckten. Hergestellt werden die Chips unter anderem bei TSMC.
Siehe auch:
RISC-V in großem Stil
Das Unternehmen aus Texas schickt mit dem Thunderbird einen "Supercomputer-on-a-Chip" ins Rennen. Dessen Grundlage ist die RISC-V-Architektur, für die es inzwischen auch eine hinreichende Software-Basis gibt, um sie als Ausgangspunkt für breitere Hardware-Ansätze zu verwenden.InspireSemi setzte die Architektur in einen Chip um, auf dem immerhin 1536 einzelne 64-Bit-RISC-V-CPU-Kerne arbeiten. Vier Chips können auf einer einzigen Beschleunigerkarte installiert werden, die in etwa die Größe einer GPU hat, berichtete das US-Magazin TechSpot. Diese Konfiguration erhöht die Gesamtzahl der Kerne pro Karte auf 6144.
Diese Karten können dann in größerer Zahl über Hochgeschwindigkeitsverbindungen direkt miteinander verbunden werden, sodass sich hier auf relativ kleinem Raum massive Rechenkraft bündeln lässt, die von der soliden Energieeffizienz der RISC-V-Plattform profitieren kann.
Preiswert und schnell
Nach Angaben des Herstellers erreicht Thunderbird die Leistung von Nvidias Ampere A100 bei etwa gleichem Stromverbrauch. Wenn man bedenkt, dass die Beschleuniger des großen GPU-Konzerns deutlich über 10.000 Dollar kosten, während der InspireSemi-Chip für rund 6500 Dollar zu bekommen ist, wird die Lösung des kleinen Anbieters durchaus interessant.Zumal sich der Entwicklungsaufwand beim Kunden in Grenzen hält. Laut InspireSemi kann Code, der für Nvidias CUDA oder AMDs ROCm entwickelt wurde, auch direkt auf Thunderbird kompiliert werden. Und da die Thunderbird-Karten auch direkt in bestehende Server eingebaut werden können, rechnet das Unternehmen damit, vor allem bei Kunden punkten zu können, die bisher vor der Installation eigener HPC-Hardware zurückschreckten. Hergestellt werden die Chips unter anderem bei TSMC.
Zusammenfassung
- Chip-Branche erlebt durch ARM-Designs und Open Source-Architekturen Wandel
- InspireSemi aus Texas bringt Thunderbird, einen "Supercomputer-on-a-Chip"
- Thunderbird basiert auf RISC-V-Architektur mit 1536 64-Bit-CPU-Kernen
- Vier Chips pro Beschleunigerkarte, insgesamt 6.144 Kerne pro Karte
- Karten können über Hochgeschwindigkeitsverbindungen massiv Rechenkraft bündeln
- Thunderbird erreicht Leistung von Nvidias Ampere A100 bei ähnlichem Stromverbrauch
- InspireSemi-Chip kostet rund 6500 Dollar, deutlich günstiger als Nvidia-Beschleuniger
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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