Apple Intelligence kommt vorerst nicht nach Europa
Apple hat am Freitag bekannt gegeben, dass man drei kürzlich angekündigte Funktionen, darunter das Flaggschiff-Produkt "Apple Intelligence", vorerst nicht in der Europäischen Union einführen wird.
Das Unternehmen begründet dies mit der Annahme, "dass die Interoperabilitätsanforderungen des DMA uns dazu zwingen könnten, die Integrität unserer Produkte auf eine Weise zu gefährden, die das Risiko für die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer erhöht."
Der 2023 verabschiedete DMA zielt darauf ab, Bedenken auszuräumen, dass einige große Technologieunternehmen wie Amazon, Apple, Alphabet, Meta, Microsoft und ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok, als "Gatekeeper" agieren und den Wettbewerb kleinerer Firmen behindern. Der DMA verlangt unter anderem, dass grundlegende Funktionen über konkurrierende Geräte und Ökosysteme hinweg interoperabel sind.
Der Verlust des KI-Produkts von Apple könnte für Verbraucher enttäuschend sein. Apple Intelligence kann Texte korrigieren oder sogar in einem freundlichen oder professionellen Ton umschreiben. Es kann benutzerdefinierte Emojis namens Genmoji erstellen, in einem iPhone nach spezifischen Nachrichten suchen, Telefonanrufe zusammenfassen und transkribieren sowie Benachrichtigungen priorisieren. Apple kündigte zudem erst kürzlich eine Partnerschaft mit OpenAI an und plant, weitere Modelle in die Plattform zu integrieren.
Das Unternehmen erklärte, dass es mit der Europäischen Union zusammenarbeiten werde, "um eine Lösung zu finden, die es uns ermöglicht, diese Funktionen unseren EU-Kunden ohne Kompromisse bei ihrer Sicherheit bereitzustellen".
Bei Apple bleibt man zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann, um die neuen Funktionen zukünftig doch noch in der EU verfügbar zu machen.
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Auswirkungen des Digital Markets Act
Als Grund nennt das Unternehmen "regulatorische Unsicherheiten", die sich aus dem Digital Markets Act (DMA) der EU ergeben. In einer Stellungnahme erklärt man, dass die Funktionen - Apple Intelligence, iPhone Mirroring und Verbesserungen an der SharePlay-Screensharing-Funktion - den EU-Kunden nicht zur Verfügung stehen werden.Das Unternehmen begründet dies mit der Annahme, "dass die Interoperabilitätsanforderungen des DMA uns dazu zwingen könnten, die Integrität unserer Produkte auf eine Weise zu gefährden, die das Risiko für die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer erhöht."
Der 2023 verabschiedete DMA zielt darauf ab, Bedenken auszuräumen, dass einige große Technologieunternehmen wie Amazon, Apple, Alphabet, Meta, Microsoft und ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok, als "Gatekeeper" agieren und den Wettbewerb kleinerer Firmen behindern. Der DMA verlangt unter anderem, dass grundlegende Funktionen über konkurrierende Geräte und Ökosysteme hinweg interoperabel sind.
Betroffene Geräte und Funktionen
Die Interoperabilitätsanforderungen betreffen iPhones und iPads. Auch Macs sind vom DMA betroffen, da die iPhone-Mirroring-Funktion es Nutzern ermöglicht, den Bildschirm eines iPhones auf dem Bildschirm eines Macs zu spiegeln.Der Verlust des KI-Produkts von Apple könnte für Verbraucher enttäuschend sein. Apple Intelligence kann Texte korrigieren oder sogar in einem freundlichen oder professionellen Ton umschreiben. Es kann benutzerdefinierte Emojis namens Genmoji erstellen, in einem iPhone nach spezifischen Nachrichten suchen, Telefonanrufe zusammenfassen und transkribieren sowie Benachrichtigungen priorisieren. Apple kündigte zudem erst kürzlich eine Partnerschaft mit OpenAI an und plant, weitere Modelle in die Plattform zu integrieren.
Marktauswirkungen und zukünftige Pläne
Die Apple-Aktien blieben nach der Ankündigung weitgehend stabil. Im Jahr 2023 erzielte Apple einen Nettoumsatz von 94,3 Milliarden US-Dollar in Europa, was knapp einem Viertel des weltweiten Nettoumsatzes entspricht. Apple Intelligence wird auch in China, das 2023 für 72,6 Milliarden US-Dollar Umsatz verantwortlich war, vorerst nicht verfügbar sein.Das Unternehmen erklärte, dass es mit der Europäischen Union zusammenarbeiten werde, "um eine Lösung zu finden, die es uns ermöglicht, diese Funktionen unseren EU-Kunden ohne Kompromisse bei ihrer Sicherheit bereitzustellen".
Bei Apple bleibt man zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann, um die neuen Funktionen zukünftig doch noch in der EU verfügbar zu machen.
Zusammenfassung
- Apple verschiebt drei neue Funktionen in der EU wegen regulatorischer Unsicherheiten
- Betroffene Funktionen: Apple Intelligence, iPhone Mirroring und SharePlay
- Grund: Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) der EU
- DMA fördert Wettbewerb kleinerer Firmen gegen große Tech-Unternehmen
- Apple Intelligence bietet Textkorrektur und Genmoji-Erstellung
- Apple arbeitet mit der EU für eine sichere Lösung für EU-Kunden
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