ARD erinnert an das Ende der SD-TV-Ausstrahlung, das ist jetzt zu tun
Die Verbreitung der ARD-Fernsehprogramme in Standard Definition (SD) endet am 7. Januar 2025 endgültig. Jetzt erinnert die ARD noch einmal an die Einstellung - die Entscheidung erfolgt aus Kostengründen und im Zuge einer längst überfälligen Anpassung an die moderne HD-Technologie.
Um Zuschauer darauf vorzubereiten, hat die ARD eine Info-Webseite online gestellt und einige FAQ vorbereitet. Wir haben das Wichtigste für euch am Ende dieses Beitrags zusammen gefasst. In Deutschland empfangen nur noch wenige Haushalte die Programme der ARD in der geringeren SD-Auflösung - daher sollte die Einstellung nicht mehr viele Nutzer betreffen.
Die Umstellung auf HD-Empfang ist dabei nahezu flächendeckend vollzogen. Trotzdem strahlte die ARD ihre Programme mehr als zehn Jahre lang parallel in HD und SD aus.
Die Abschaltung der SD-Ausstrahlung dient jetzt unter anderem der Kostenreduzierung, zu der die ARD bereits 2016 von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aufgefordert wurde. Die Umstellung betrifft nicht nur die ARD, sondern auch das ZDF, das bisher jedoch noch keine endgültige Entscheidung für einen Abschalt-Termin getroffen hat.
Es gibt darüber hinaus Alternativen wie zum Beispiel das Schauen der öffentlich-rechtlichen Sender über Dienste wie Waipu.tv oder Amazon Prime Video Live TV. Beide Dienste kann man mit zusätzlicher, günstiger Hardware (Waipu.tv Stick oder FireTV-Stick) auch an seinem TV nutzen, solang der ein USB-Anschluss besitzt.
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- ARD beendet SD-Ausstrahlung am 7. Januar 2025 endgültig
- Entscheidung erfolgt aus Kostengründen und Anpassung an HD-Technologie
- SD-Ausstrahlung sollte ursprünglich früher enden, wurde mehrfach verschoben
- ARD hat Info-Webseite und FAQ zur Vorbereitung der Zuschauer erstellt
- Nur noch wenige Haushalte empfangen ARD-Programme in SD-Auflösung
- Abschaltung dient der Kostenreduzierung, von KEF bereits 2016 gefordert
- Zuschauer sollten Empfangsgeräte prüfen und Senderlisten aktualisieren
ARD stellt SD-Ausstrahlung zum 7. Januar 2025 ein
Die ARD hatte ursprünglich geplant, die SD-Ausstrahlung bereits vor Jahren zu beenden, verschob jedoch den Termin mehrfach, unter anderem in der Corona-Pandemie. Erst im August 2023 sickerte durch, dass die ARD nun einen festen Abschalttermin festgelegt hat - und der rückt nun näher. Am 7. Januar, also sechs Monaten, ist es so weit.Um Zuschauer darauf vorzubereiten, hat die ARD eine Info-Webseite online gestellt und einige FAQ vorbereitet. Wir haben das Wichtigste für euch am Ende dieses Beitrags zusammen gefasst. In Deutschland empfangen nur noch wenige Haushalte die Programme der ARD in der geringeren SD-Auflösung - daher sollte die Einstellung nicht mehr viele Nutzer betreffen.
Die Umstellung auf HD-Empfang ist dabei nahezu flächendeckend vollzogen. Trotzdem strahlte die ARD ihre Programme mehr als zehn Jahre lang parallel in HD und SD aus.
Die Abschaltung der SD-Ausstrahlung dient jetzt unter anderem der Kostenreduzierung, zu der die ARD bereits 2016 von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aufgefordert wurde. Die Umstellung betrifft nicht nur die ARD, sondern auch das ZDF, das bisher jedoch noch keine endgültige Entscheidung für einen Abschalt-Termin getroffen hat.
Tipps für betroffene Nutzer
Mit diesen Maßnahmen stellen Sie sicher, dass Sie auch nach dem 7. Januar 2025 nicht auf Ihre Lieblingsprogramme verzichten müssen.- Prüfen Sie Ihre Empfangsgeräte: Stellen Sie sicher, dass Ihre TV-Geräte HD-fähig sind. Falls nicht, erwägen Sie den Kauf eines neuen Geräts oder eines HD-Receivers.
- Senderlisten aktualisieren: Überprüfen Sie Ihre Senderlisten und aktualisieren Sie diese gegebenenfalls mithilfe des automatischen Suchlaufs, um sicherzustellen, dass Sie die HD-Versionen aller ARD-Programme empfangen.
- Informieren Sie sich über Online-Angebote: Die ARD plant, einige Sender nur noch online anzubieten. Nutzen Sie die ARD-Mediathek oder entsprechende Apps, um weiterhin Zugriff auf alle Programme zu haben.
Es gibt darüber hinaus Alternativen wie zum Beispiel das Schauen der öffentlich-rechtlichen Sender über Dienste wie Waipu.tv oder Amazon Prime Video Live TV. Beide Dienste kann man mit zusätzlicher, günstiger Hardware (Waipu.tv Stick oder FireTV-Stick) auch an seinem TV nutzen, solang der ein USB-Anschluss besitzt.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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