Bei Invasion könnte TSMC Apple-Chip-Produktion per Remote lahmlegen
Das Säbelrasseln zwischen China und Taiwan hat in den vergangenen Monaten immer mehr zugenommen, die Volksrepublik sieht die Insel als "abtrünnige Provinz". Das hat auch Folgen für die dortigen Unternehmen und der Chiphersteller hat nun Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Laut einem Bericht von Bloomberg haben Vertreter der US-Regierung kürzlich Gespräche mit der taiwanesischen und niederländischen Regierung geführt.
Thema waren TSMC und der niederländischen Zulieferer ASML Holding, der wichtiges Zubehör für den "Extreme Ultraviolet" (EUV)-Prozess herstellt. EUV spielt auch bei den TSMC-Produktionslinien eine zentrale Rolle und laut Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind, hieß es, dass ASML in der Lage sei, seine Maschinen per "Kill-Switch" aus der Ferne zu deaktivieren, falls es zu einer konkreten Bedrohung durch China kommt.
Dabei geht es nicht zwangsläufig um die von TSMC produzierten Chips, sondern die dort eingesetzten Maschinen. Die Befürchtung ist, dass diese in chinesische Hände fallen könnten, was andere Regierungen unbedingt vermeiden wollen.
Jede EUV-Einheit ist so groß wie ein Bus und kostet 200 Millionen Euro. Eingesetzt werden diese Maschinen, um die derzeit kleinsten verfügbaren Transistoren herzustellen. Nach China dürfen sie allerdings nicht exportiert werden und man will deshalb nicht, dass sie zur (funktionstüchtigen) Kriegsbeute werden.
Siehe auch:
Apple-Chips werden in Taiwan gebaut
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, besser bekannt unter der Abkürzung TSMC, ist einer der wichtigsten Partner von Apple, da man im Auftrag des kalifornischen Konzerns die Chips für iPads, iPhones, Watches und Macs herstellt. Diese werden in Taiwan selbst produziert, während die eigentlichen Geräte dann auf chinesischen Festland gebaut werden. TSMC hat also die volle Kontrolle über seine Chipwerke. Diese würde man aber verlieren, sollte das chinesische Militär erfolgreich eine Invasion Taiwans durchführe, so jedenfalls die Befürchtung.Laut einem Bericht von Bloomberg haben Vertreter der US-Regierung kürzlich Gespräche mit der taiwanesischen und niederländischen Regierung geführt.
Thema waren TSMC und der niederländischen Zulieferer ASML Holding, der wichtiges Zubehör für den "Extreme Ultraviolet" (EUV)-Prozess herstellt. EUV spielt auch bei den TSMC-Produktionslinien eine zentrale Rolle und laut Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind, hieß es, dass ASML in der Lage sei, seine Maschinen per "Kill-Switch" aus der Ferne zu deaktivieren, falls es zu einer konkreten Bedrohung durch China kommt.
Dabei geht es nicht zwangsläufig um die von TSMC produzierten Chips, sondern die dort eingesetzten Maschinen. Die Befürchtung ist, dass diese in chinesische Hände fallen könnten, was andere Regierungen unbedingt vermeiden wollen.
Jede EUV-Einheit ist so groß wie ein Bus und kostet 200 Millionen Euro. Eingesetzt werden diese Maschinen, um die derzeit kleinsten verfügbaren Transistoren herzustellen. Nach China dürfen sie allerdings nicht exportiert werden und man will deshalb nicht, dass sie zur (funktionstüchtigen) Kriegsbeute werden.
Zusammenfassung
- China betrachtet Taiwan als "abtrünnige Provinz"
- TSMC ist ein wichtiger Partner von Apple und produziert Chips in Taiwan
- TSMC könnte Kontrolle verlieren, falls China Taiwan erfolgreich invadiert
- US-Regierung sprach mit Taiwan und den Niederlanden über Sicherheitsvorkehrungen
- ASML Holding kann EUV-Maschinen per "Kill-Switch" aus der Ferne deaktivieren
- Befürchtung, dass EUV-Maschinen in chinesische Hände fallen könnten
- Jede EUV-Einheit kostet 200 Millionen Euro und darf nicht nach China exportiert werden
Siehe auch:
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