Nutzer zu ungeschickt: Copilot soll sich bald selbst die Fragen stellen
Mit einer neuen Funktion wird der KI-Assistent bald selbst dafür sorgen, dass er bessere Antworten liefern kann. Dazu soll Copilot die Fragen seiner Nutzer umformulieren und vervollständigen.
Dass Microsoft an Copilot arbeiten würde, um die KI so zu trainieren, dass sie besser auf die Fragen der Nutzer eingehen kann, war nach diesen Aussagen nicht zu erwarten. Die einzige andere Möglichkeit besteht also darin, die Nutzer so lange zu "trainieren", bis die ihre Fragen auf Copilot-kompatible Art formulieren. Dazu hatte das Unternehmen bereits Anleitungen und Videos veröffentlicht.
Das Unternehmen schreibt dazu in einem Blog-Beitrag: "Wenn Sie den Anfang einer Eingabeaufforderung haben, bietet Copilot an, diese automatisch zu vervollständigen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen."
Weiter heißt es: "In anderen Fällen wissen Sie genau, was Sie wollen - Sie sind sich nur nicht sicher, wie Sie fragen sollen. Mit der neuen Umschreibefunktion verwandelt Copilot einen einfachen Prompt mit einem Mausklick in eine umfangreiche Eingabeaufforderung und macht so jeden zum Prompt-Profi."
Den genauen Zeitpunkt, zu dem diese neuen Funktionen verfügbar sein sollen, nannte Microsoft bisher nicht. Eine Bereitstellung für alle Nutzer von Microsoft 365 sei aber "in den kommenden Monaten" geplant.
Siehe auch:
Copilot liefert unbefriedigende Antworten
Viele Nutzer von Microsofts Copilot sind unzufrieden mit dem KI-Assistenten. Der liefert ihnen keine zufriedenstellenden Antworten. Wie die Redmonder aber schon vor einiger Zeit verlauten ließen, liegt das keineswegs an der KI, sondern an den Anwendern. Die würden einfach schlechte Fragen stellen und seien daher selbst schuld.Dass Microsoft an Copilot arbeiten würde, um die KI so zu trainieren, dass sie besser auf die Fragen der Nutzer eingehen kann, war nach diesen Aussagen nicht zu erwarten. Die einzige andere Möglichkeit besteht also darin, die Nutzer so lange zu "trainieren", bis die ihre Fragen auf Copilot-kompatible Art formulieren. Dazu hatte das Unternehmen bereits Anleitungen und Videos veröffentlicht.
Auto-Vervollständigung und Umformulierung von Prompts
Jetzt hat Microsoft aber noch eine weitere Alternative entdeckt, um Copilot zu helfen, bessere Antworten zu geben: Der Assistent schreibt die Prompts in Zukunft selbst um beziehungsweise vervollständigt sie und passt sie an. Diese neue Funktion soll im Rahmen von Microsoft 365 eingeführt werden.Das Unternehmen schreibt dazu in einem Blog-Beitrag: "Wenn Sie den Anfang einer Eingabeaufforderung haben, bietet Copilot an, diese automatisch zu vervollständigen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen."
Weiter heißt es: "In anderen Fällen wissen Sie genau, was Sie wollen - Sie sind sich nur nicht sicher, wie Sie fragen sollen. Mit der neuen Umschreibefunktion verwandelt Copilot einen einfachen Prompt mit einem Mausklick in eine umfangreiche Eingabeaufforderung und macht so jeden zum Prompt-Profi."
Effektive Prompts mit Kollegen teilen
Zusätzlich soll mit "Catch Up" noch eine Funktion eingeführt werden, die eine neue Chat-Benutzeroberfläche bereitstellt, welche persönliche Einblicke auf der Grundlage der jüngsten Aktivitäten bietet. Außerdem soll es das Copilot Lab in Zukunft ermöglichen, Prompts zu erstellen, zu bearbeiten und mit anderen zu teilen.Den genauen Zeitpunkt, zu dem diese neuen Funktionen verfügbar sein sollen, nannte Microsoft bisher nicht. Eine Bereitstellung für alle Nutzer von Microsoft 365 sei aber "in den kommenden Monaten" geplant.
Zusammenfassung
- Microsofts KI Copilot enttäuscht viele Nutzer mit unzureichenden Antworten
- Ursache laut Microsoft: Nutzer stellen schlechte Fragen
- Nutzer sollen lernen, ihre Fragen besser zu formulieren
- Neue Funktion: Copilot wird Prompts selbst schreiben oder vervollständigen
- Einführung dieser Funktionen in Microsoft 365 steht bevor
- Copilot Lab soll in Zukunft erlauben, Prompts zu managen und zu teilen
Siehe auch:
- Copilot statt "Desktop anzeigen": Microsoft nimmt Änderung zurück
- Windows 11 Preview: Neues zu Widgets und Probleme mit Copilot
- Copilot: Microsoft installiert "aus Versehen" App auf Kunden-Rechnern
- Neue Windows 11 Preview: Mit Werbung, neuem Blickpunkt und Copilot
- Kurios: Copilot-Taste basiert auf Knopf einer IBM-Tastatur von 1981
Thema:
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