MAN testet heute erstmals autonome Lastwagen auf der Autobahn
Die Technik für das autonome Fahren hat in den komplexen Strukturen der Großstädte zwar noch einige Probleme, die vergleichsweise einfachen Wege über die Autobahn sind hingegen gut zu bestreiten. MAN testet nun, wie gut dies bei LKW bereits funktioniert.
Auf Basis der bisherigen Tests bekam MAN nun die Genehmigung, das Fahrzeug auch auf der öffentlichen Autobahn bewegen zu dürfen. Eine Auflage ist dabei allerdings, dass Techniker im Kontrollzentrum jederzeit eingreifen können. Auch ein Fahrer ist an Bord, der bei Bedarf das Steuer übernehmen kann.
MAN testet die autonome Technologie auch in anderen Bereichen. So setzt man entsprechende Systeme auch schon beim Warenumschlag im Hamburger Hafen ein. Bis zum Jahresende will man außerdem einen Pendelverkehr zwischen zwei Logistikpunkten an der Autobahn testen.
Man geht dabei nicht davon aus, dass die Entwicklung zu massiven Stellenverlusten in der Branche führen wird, da die Technik in den Fachkräftemangel hineinstößt. Denn die autonomen Fahrzeuge werden eher die Abwicklung der Langstrecken übernehmen. Fahrer können dann regional eingesetzt werden und die Zeit der Übernachtungen auf Autobahn-Raststätten wäre vorbei.
Siehe auch:
Praxistest auf der A9
Heute führt das Unternehmen erste Praxistests auf der A9 bei München durch. Zuvor wurde das Testfahrzeug bereits auf dem Firmengelände längeren Versuchsreihen unterzogen. Die Entwicklung läuft seit Anfang 2022, beteiligt waren diverse Partner wie Knorr-Bremse, Leoni, Bosch, Fernride, BTC Embedded Systems sowie Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft und der Technischen Universitäten München und Braunschweig, berichtet die Tagesschau.Auf Basis der bisherigen Tests bekam MAN nun die Genehmigung, das Fahrzeug auch auf der öffentlichen Autobahn bewegen zu dürfen. Eine Auflage ist dabei allerdings, dass Techniker im Kontrollzentrum jederzeit eingreifen können. Auch ein Fahrer ist an Bord, der bei Bedarf das Steuer übernehmen kann.
MAN testet die autonome Technologie auch in anderen Bereichen. So setzt man entsprechende Systeme auch schon beim Warenumschlag im Hamburger Hafen ein. Bis zum Jahresende will man außerdem einen Pendelverkehr zwischen zwei Logistikpunkten an der Autobahn testen.
Hohe Erwartungen
Bisherige Versuche haben laut MAN gezeigt, dass die Technologie Effizienzgewinne von bis zu 40 Prozent bringen kann. Denn vor allem auf den Touren, auf denen keine komplexeren Aufgaben zu erledigen sind, ist kein Personal mehr nötig, das an Ruhezeiten gebunden ist und auch mal krank wird. MAN will zumindest in den kommenden Jahren noch diverse Testfahrten durchführen und 2030 in die Serienproduktion starten.Man geht dabei nicht davon aus, dass die Entwicklung zu massiven Stellenverlusten in der Branche führen wird, da die Technik in den Fachkräftemangel hineinstößt. Denn die autonomen Fahrzeuge werden eher die Abwicklung der Langstrecken übernehmen. Fahrer können dann regional eingesetzt werden und die Zeit der Übernachtungen auf Autobahn-Raststätten wäre vorbei.
Zusammenfassung
- Autonomes Fahren von MAN-LKW auf A9 bei München getestet
- Testfahrzeug absolvierte Versuchsreihen auf Firmengelände
- Entwicklung seit Anfang 2022 mit Partnern wie Bosch
- Genehmigung für Tests auf öffentlicher Autobahn erhalten
- Techniker können jederzeit aus Kontrollzentrum eingreifen
- Einsatz autonomer Systeme auch im Hamburger Hafen
- MAN strebt Serienproduktion bis 2030 an
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema autonomes Fahren
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
- Nuro: Kleinwagen-großer Liefer-Roboter hat einen Außen-Airbag
- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
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