Breitbandmessung-Report: Ergebnisse weiter "nicht zufriedenstellend"
Der mittlerweile siebte Jahresbericht der Bundesnetzagentur zur Breitbandmessung in Deutschland ist da - und er wirft wieder einmal kein gutes Licht auf die Entwicklung der verfügbaren Internetgeschwindigkeit und der Kundenzufriedenheit.
Es geht dabei um den Jahresbericht 2021/2022 zur bundesweiten Breitbandmessung. Dabei legt die Behörde ganz interessante Zahlen vor. So heißt es, dass beim Festnetz "die meisten Kunden (78,2 Prozent) mit der Leistung ihres Breitbandanschlusses zufrieden (Noten 1 bis 3) waren.
Die Bundesnetzagentur meldet aber auch, dass "weniger als 11 Prozent der Kunden ihren Anschluss mit den Noten 5 oder 6 bewerteten". Das bedeutet allerdings, dass in Deutschland jeder zehnte Internetnutzer seine Verbindungen als schlichtweg mangelhaft oder ungenügend einschätzt. Infografik Internetqualität weltweit: Diese Länder haben das beste Netz
"Die Ergebnisse sind nach wie vor nicht zufriedenstellend. Kunden erreichen oft nicht die versprochene Internetgeschwindigkeit", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. "Betroffene Verbraucher können eine Minderleistung im Festnetz mit unserer Breitbandmessung nachweisen, um ihre Rechte gegenüber ihrem Anbieter geltend zu machen." Bereits vor rund einem Jahr lautete das Fazit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur, dass viele Kunden ihre Rechnungen aufgrund von nicht eingehaltener Leistung kürzen können.
Allerdings dachte man auch, dass diese Mittel dazu beitragen wird, dass Provider in Zukunft schneller nachbessern und ihre Leistung optimieren.
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Die Bundesnetzagentur meldet aber auch, dass "weniger als 11 Prozent der Kunden ihren Anschluss mit den Noten 5 oder 6 bewerteten". Das bedeutet allerdings, dass in Deutschland jeder zehnte Internetnutzer seine Verbindungen als schlichtweg mangelhaft oder ungenügend einschätzt. Infografik Internetqualität weltweit: Diese Länder haben das beste Netz
Durchwachsene Ergebnisse
Zudem geht aus der Analyse hervor, dass 84,4 Prozent der Nutzer über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg im Download mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate bekommen. Bei 42,3 Prozent der Nutzer wurde diese voll erreicht oder überschritten - das ist also noch nicht einmal bei der Hälfe der Nutzer der Fall."Die Ergebnisse sind nach wie vor nicht zufriedenstellend. Kunden erreichen oft nicht die versprochene Internetgeschwindigkeit", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. "Betroffene Verbraucher können eine Minderleistung im Festnetz mit unserer Breitbandmessung nachweisen, um ihre Rechte gegenüber ihrem Anbieter geltend zu machen." Bereits vor rund einem Jahr lautete das Fazit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur, dass viele Kunden ihre Rechnungen aufgrund von nicht eingehaltener Leistung kürzen können.
Allerdings dachte man auch, dass diese Mittel dazu beitragen wird, dass Provider in Zukunft schneller nachbessern und ihre Leistung optimieren.
Zusammenfassung
- BNA stellt den Jahresbericht 2021/22 zur bundesweiten Breitbandmessung vor.
- 78,2 Prozent der Kunden sind zufrieden.
- 84,4 Prozent erreichen die Hälfte der vereinbarten Datenrate.
- Klaus Müller: "Ergebnisse nach wie vor nicht zufriedenstellend"
- Kunden können Minderleistung nachweisen und Rechte geltend machen.
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