Apple Vision Pro: Das "Glas" an der Front ist extrem anfällig für Kratzer
Vision Pro, die neue Mixed-Reality-Brille von Apple, ist seit vergangenem Freitag in den USA offiziell erhältlich und schon jetzt kann man deren Träger auf den Straßen, in U-Bahnen und (verbotenerweise) sogar Autos sehen. Wer das Headset mobil nutzt, sollte dabei sehr vorsichtig sein.
Langzeiterfahrungen sind auch noch in Bezug auf die Hardware selbst erforderlich, denn es wird sich erst zeigen müssen, wie sich die komplexe Technik auf Dauer bewährt. In einem Fall muss man aber bereits davon sprechen, dass das nicht so ist: Denn obwohl das Front-"Glas" einen guten Schutz gegen unabsichtliches Fallenlassen bietet und eben nicht leicht bricht, kann man das Gleiche nicht beim Thema Kratzer behaupten.
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Zu diesem Fazit kommt der bekannte YouTuber Zack Nelson alias JerryRigEverything. Dieser ist für seine Videos bekannt, in denen er herausfinden will, welchen Misshandlungen technische Geräte standhalten können. Ein Fixpunkt seiner Tests ist das Kratzen auf einer zehnstufigen Skala, und zwar nach dem deutsch-österreichischen Mineralogen Friedrich Mohs.
Dabei stellt Stufe 3 "mit Kupfermünze ritzbar" dar, bei Level 4 kann eine Oberfläche mit einem Taschenmesser "leicht" beschädigt werden. Moderne Top-Smartphones bekommen in der Regel erst ab Stufe 6 sichtbare Kratzer. Bei seinen Kratztests war JerryRigEverything deshalb regelrecht schockiert, als er feststellte, dass Vision Pro bereits bei Stufe 3 klar sichtbare Beschädigungen aufweist.
Apple legt Vision Pro einen speziellen weichen Schutzüberzug bei, diesen sollte man auch dringend nutzen - denn bereits Münzen und Schlüssel können zu irreparablen Schäden führen. Und ein Tausch ist alles andere als günstig, die Reparatur der Front kostet satte 799 Dollar.
Siehe auch:
Kurzer Hype oder Langzeiterfolg?
Apple Vision Pro ist jetzt also da und man kann sicherlich von einem Hype sprechen. Wie nachhaltig dieser ist, wird sich aber erst zeigen. Denn es war zu erwarten, dass die Faszination bei diesem neuen Nutzungserlebnis anfangs groß bis gewaltig ist. Doch der Erfolg wird letztlich davon abhängen, ob die Nutzer langfristig bereit sind, sich diese Brille aufzusetzen.Langzeiterfahrungen sind auch noch in Bezug auf die Hardware selbst erforderlich, denn es wird sich erst zeigen müssen, wie sich die komplexe Technik auf Dauer bewährt. In einem Fall muss man aber bereits davon sprechen, dass das nicht so ist: Denn obwohl das Front-"Glas" einen guten Schutz gegen unabsichtliches Fallenlassen bietet und eben nicht leicht bricht, kann man das Gleiche nicht beim Thema Kratzer behaupten.
Auf YouTube ansehenZu diesem Fazit kommt der bekannte YouTuber Zack Nelson alias JerryRigEverything. Dieser ist für seine Videos bekannt, in denen er herausfinden will, welchen Misshandlungen technische Geräte standhalten können. Ein Fixpunkt seiner Tests ist das Kratzen auf einer zehnstufigen Skala, und zwar nach dem deutsch-österreichischen Mineralogen Friedrich Mohs.
Dabei stellt Stufe 3 "mit Kupfermünze ritzbar" dar, bei Level 4 kann eine Oberfläche mit einem Taschenmesser "leicht" beschädigt werden. Moderne Top-Smartphones bekommen in der Regel erst ab Stufe 6 sichtbare Kratzer. Bei seinen Kratztests war JerryRigEverything deshalb regelrecht schockiert, als er feststellte, dass Vision Pro bereits bei Stufe 3 klar sichtbare Beschädigungen aufweist.
Apple legt Vision Pro einen speziellen weichen Schutzüberzug bei, diesen sollte man auch dringend nutzen - denn bereits Münzen und Schlüssel können zu irreparablen Schäden führen. Und ein Tausch ist alles andere als günstig, die Reparatur der Front kostet satte 799 Dollar.
Zusammenfassung
- Apple Vision Pro in den USA erhältlich
- Träger der Brille oft im öffentlichen Raum zu sehen
- Nachhaltigkeit des Hypes noch ungewiss
- Langzeiterfahrung mit Hardware notwendig
- Frontglas anfällig für Kratzer
- YouTuber JerryRigEverything testet Kratzfestigkeit
- Reparatur der Front kostet 799 Dollar
Siehe auch:
- Mann nutzte Vision Pro-Headset beim Autofahren - für 'Sketch' (Update)
- Vision Pro: Apple verlangt 300 Dollar für USB-C-Dongle für Entwickler
- iFixit erstes Teardown der Apple Vision Pro enthüllt Schwächen
- Putzteufel-Gene benötigt: Apple Vision Pro verlangt (zu) viel Reinigung
- Apple Vision Pro bekommt speziell angepasste Microsoft 365-Apps
Thema:
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