Explosives Bild: Sonne beendet 2023 mit dem größten Knall seit Jahren

Am letzten Tag des Jahres 2023 gingen in einem speziellen Ob­ser­va­to­ri­um, das die NASA zur Beobachtung der Sonne nutzt, die Alarmglocken an. An Silvester konnte die stärkste Sonneneruption seit Jahren re­gis­triert werden. Es gibt spektakuläre Bilder von dem Ereignis.

NASA fängt Sonnenfeuerwerk in Bild ein

Zum vergangenen Silvestertag war auch die Sonne in Laune für ein explosives Schauspiel. Wie die NASA in einem Blogbeitrag schreibt, konnte um 22:55 deutscher Zeit eine besonders starke Sonneneruption beobachtet werden. Das Solar Dynamics Observatory, das seit 2010 ständig auf die Sonne gerichtet ist, konnte von dem Ereignis ein Bild einfangen. Solar Dynamics Observatory: Sonneneruption am 31.12.23NASA/NOAA: Die größte Sonneneruption seit 2017 Die genauere Einordnung erfolgte durch das sogenannte "Space Weather Prediction Center" der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA. Die Experten stufen die Silvester-Eruption als ein Ereignis der Kategorie X5.0 ein. Das macht es zur stärksten Sonneneruption, die seit dem 10. September 2017 registriert wurde. Allerdings: der Vorgänger war mit Kategorie X 8,2 noch deutlich stärker.

Dem "Atmospheric Imaging Assembly" an Bord des Solar Dynamics Observatory ist dann eine tolle Aufnahme der Eruption gelungen. Das Gerät ermöglicht eine Abbildung der gesamten Sonnenscheibe in neun verschiedenen Wellenlängen, unter anderem dem visuellen Spektrum.

Auf den Aufnahmen ist der Ursprung der Eruption auf der linken Seite der Sonne als strahlend heller Punkt mit bläulichen Lichtstreifen zu erkennen. Zu sehen ist hier vor allem der Teil des ultravioletten Lichts, der das extrem heiße Material hervorhebt. Wie NOAA außerdem anmerkt: "Dieser Austritt stammt aus der gleichen Region, die am 14. Dezember 2023 einen X2,8-Eruptionsausbruch hervorgebracht hat."

Zusammenfassung
  • Stärkste Sonneneruption seit 2017 am 31.12.2023
  • NASA-Solarobservatorium erfasst spektakuläre Bilder
  • Ereignis der Kategorie X5.0 um 22:55 MEZ beobachtet
  • NOAA ordnet Eruption ein, schwächer als X8.2 von 2017
  • Atmospheric Imaging Assembly nimmt Sonne in neun Wellenlängen auf
  • Ursprung als heller Punkt mit bläulichen Streifen sichtbar
  • Eruption stammt aus bereits aktiver Sonnenregion

Siehe auch:


Bresser National Geographic
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