Parker-Sonnensonde überlebt Flug durch einen Massenauswurf
Koronale Massenauswürfe der Sonne können sogar auf der Erde zu Problemen führen. Daher hatten die NASA-Ingenieure wenig Hoffnung, als die Parker Solar Probe direkt durch ein solches Ereignis flog. Es zeigte sich aber, dass die Sonde es ohne Schäden überstand.
Entsprechend rechnete man erst recht mit Schwierigkeiten, als die Parker-Sonde zur Erforschung der Sonne jetzt ausgerechnet mitten durch einen solchen Auswurf flog. Allerdings wollten die Wissenschaftler, die mit dem System arbeiten, dies auch nicht um jeden Preis verhindern, denn nur wenn man dicht am Geschehen dran ist, kann man mit bahnbrechenden Daten rechnen.
Aufnahme der WISPR-Kamera
Und es zeigte sich, dass das Glück mit den Tüchtigen ist: Die Sonde überlebte den Flug durch den Massenauswurf ohne Schäden. Und sie lieferte Daten, mit denen eine bisher noch unbewiesene These verschiedener Forscher bestätigt werden konnte. Dabei geht es um die Staub- und Gas-Ansammlungen, die aus denen vor langer Zeit Asteroiden, Kometen und Planeten entstanden und die in Resten noch immer um die Sonne kreisen.
Allerdings füllt sich die Lücke schnell wieder mit wirbelnden Staubmassen aus der Umgebung. Die Beobachtung dieses Effekts war nicht einfach. Denn interplanetarer Staub ist klein und schwer zu beobachten. Selbst mit der unmittelbar vor Ort aufnehmenden WISPR-Kamera mussten die Forscher unterschiedliche Aufnahmen miteinander ins Verhältnis setzen, um die Kontraste realistisch erhöhen zu können.
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Gigantische Energien
Wenn sich die gigantischen Materie-Ströme aus der Sonne herausstrecken, werden energiereiche Partikelwolken auf die Reise geschickt. Diese Sonnenstürme sorgen - wenn sie die Erde treffen - für Nordlichter, Probleme im Stromnetz und auch Störungen in der Elektronik von Satelliten.Entsprechend rechnete man erst recht mit Schwierigkeiten, als die Parker-Sonde zur Erforschung der Sonne jetzt ausgerechnet mitten durch einen solchen Auswurf flog. Allerdings wollten die Wissenschaftler, die mit dem System arbeiten, dies auch nicht um jeden Preis verhindern, denn nur wenn man dicht am Geschehen dran ist, kann man mit bahnbrechenden Daten rechnen.
Aufnahme der WISPR-Kamera
Und es zeigte sich, dass das Glück mit den Tüchtigen ist: Die Sonde überlebte den Flug durch den Massenauswurf ohne Schäden. Und sie lieferte Daten, mit denen eine bisher noch unbewiesene These verschiedener Forscher bestätigt werden konnte. Dabei geht es um die Staub- und Gas-Ansammlungen, die aus denen vor langer Zeit Asteroiden, Kometen und Planeten entstanden und die in Resten noch immer um die Sonne kreisen.
Staub aufwirbeln
In der unmittelbaren Nähe unseres Sterns ist diese Materie-Ansammlung vergleichsweise dicht. Wissenschaftler vermuteten, dass Massenauswürfe hier regelrechte Breschen in die Staubsammlungen schlagen können. Und tatsächlich konnte Parkers WISPR-Kamera belegen, dass von dem Auswurf der Staub auf einer etwa 9,7 Millionen Kilometer langen Bahn von der Sonne wegblies.Allerdings füllt sich die Lücke schnell wieder mit wirbelnden Staubmassen aus der Umgebung. Die Beobachtung dieses Effekts war nicht einfach. Denn interplanetarer Staub ist klein und schwer zu beobachten. Selbst mit der unmittelbar vor Ort aufnehmenden WISPR-Kamera mussten die Forscher unterschiedliche Aufnahmen miteinander ins Verhältnis setzen, um die Kontraste realistisch erhöhen zu können.
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