Netflix-Rivalen verbrennen regelrecht Geld - kommt nun Sterbewelle?
Jeder Streaming-Nutzer weiß, dass der Markt immer mehr fragmentiert, da viele Medienkonzerne ihr eigenes Süppchen kochen. Finanziell rechnet sich das aber selten und das bedeutet vor allem eines: Verluste. Diese müssen nun ausgeglichen werden - auf unterschiedliche Weise.
Doch das bedeutet nicht, dass diese Angebote allesamt in den schwarzen Zahlen operieren. Denn um Kunden anziehen zu können, genügt es nicht, Zweitverwertung aus dem herkömmlichen TV zu betreiben. Stattdessen muss in teure Exklusivinhalte investiert werden. Infografik Video-on-Demand: Disney+ schließt auf, Apple TV+ legt zu
Und das rechnet sich in den seltensten Fällen: Denn wie Ars Technica berichtet, haben traditionelle Medienunternehmen - darunter Disney, Warner Bros. Discovery, Comcast und Paramount - in diesem Jahr zusammengerechnet sage und schreibe rund fünf Milliarden Dollar an Verlusten geschrieben, alleine für Streaming-Dienste, die mit Netflix konkurrieren sollen.
Konkret ist es offenbar nicht einmal mehr nur ein offenes Geheimnis, dass Paramount zum Verkauf steht bzw. eine Fusion mit einem anderen Riesen zur Diskussion steht. Ob es tatsächlich so weit kommt, ist fraglich, denn es ist nicht klar, ob es viele Player gibt, die sich ein solches Geschäft überhaupt leisten können.
Das liegt auch daran, dass die meisten traditionellem Medienkonzerne mit denselben Problemen kämpfen, nämlich einem schwachen Werbemarkt, sinkenden Einnahmen aus dem klassischen TV-Geschäft und höheren Produktionskosten, die sich zum Teil aus den jüngsten Hollywood-Streiks ergeben.
Um die Kosten decken zu können, haben viele Streaming-Dienste die Preise angehoben, doch das hatte zur Folge, dass Kunden ihre Abos lieber kündigten bzw. sich auf einen oder wenige Angebote konzentrierten. Daraus folgt wiederum, dass die Kleinen des Geschäfts (und hier ist vor allem die Größe der jeweiligen Streaming-Dienste gemeint) immer größere Probleme bekommen. Konsequenz: Analysten sagen voraus, dass es 2024 einen "Shakeout" geben wird, also eine Marktbereinigung mit dem Ausscheiden und Sterben der Schwachen des Geschäfts.
Siehe auch:
Streaming-Geschäft: Vom Rausch zum Kater
Vor einigen Jahren hat der Streaming-Boom die Medienwelt in eine Euphorie geführt oder besser gesagt gestürzt. Denn beflügelt vom Erfolg von Netflix sagten sich viele Chefetagen: Das können wir auch und müssen nicht mit Netflix teilen. Also wurden eigene Streaming-Dienste auf die Beine gestellt. In den USA gesellten sich zum Branchenpionier aus Los Gatos Angebote wie Amazon Prime Video, Disney+, Max, Hulu, Peacock, Apple TV+, Paramount+ - und das sind nur die bekanntesten Namen.Doch das bedeutet nicht, dass diese Angebote allesamt in den schwarzen Zahlen operieren. Denn um Kunden anziehen zu können, genügt es nicht, Zweitverwertung aus dem herkömmlichen TV zu betreiben. Stattdessen muss in teure Exklusivinhalte investiert werden. Infografik Video-on-Demand: Disney+ schließt auf, Apple TV+ legt zu
Und das rechnet sich in den seltensten Fällen: Denn wie Ars Technica berichtet, haben traditionelle Medienunternehmen - darunter Disney, Warner Bros. Discovery, Comcast und Paramount - in diesem Jahr zusammengerechnet sage und schreibe rund fünf Milliarden Dollar an Verlusten geschrieben, alleine für Streaming-Dienste, die mit Netflix konkurrieren sollen.
Sparstift gegen rote Zahlen
Die Medienkonzerne müssen reagieren und versuchen, die Kosten zu senken: Produktionen werden zurückgefahren, weniger lukrative Unternehmensteile verkauft und personelle Maßnahmen durchgeführt. Mehr als das: Es gibt bereits Berichte, dass erste komplette Konzerne auf dem Verkaufsblock gelandet sind.Konkret ist es offenbar nicht einmal mehr nur ein offenes Geheimnis, dass Paramount zum Verkauf steht bzw. eine Fusion mit einem anderen Riesen zur Diskussion steht. Ob es tatsächlich so weit kommt, ist fraglich, denn es ist nicht klar, ob es viele Player gibt, die sich ein solches Geschäft überhaupt leisten können.
Das liegt auch daran, dass die meisten traditionellem Medienkonzerne mit denselben Problemen kämpfen, nämlich einem schwachen Werbemarkt, sinkenden Einnahmen aus dem klassischen TV-Geschäft und höheren Produktionskosten, die sich zum Teil aus den jüngsten Hollywood-Streiks ergeben.
Um die Kosten decken zu können, haben viele Streaming-Dienste die Preise angehoben, doch das hatte zur Folge, dass Kunden ihre Abos lieber kündigten bzw. sich auf einen oder wenige Angebote konzentrierten. Daraus folgt wiederum, dass die Kleinen des Geschäfts (und hier ist vor allem die Größe der jeweiligen Streaming-Dienste gemeint) immer größere Probleme bekommen. Konsequenz: Analysten sagen voraus, dass es 2024 einen "Shakeout" geben wird, also eine Marktbereinigung mit dem Ausscheiden und Sterben der Schwachen des Geschäfts.
Zusammenfassung
- Streaming-Markt zunehmend fragmentiert, führt zu Verlusten
- Eigene Streaming-Dienste als Reaktion auf Netflix-Erfolg
- Medienunternehmen verzeichnen Milliardenverluste im Streaming
- Kostensenkung durch weniger Produktionen und Personalmaßnahmen
- Paramount steht möglicherweise zum Verkauf oder Fusion
- Traditionelle Medienkonzerne kämpfen mit sinkenden TV-Einnahmen
- Preiserhöhungen bei Streaming-Diensten führen zu Abo-Kündigungen
- Analysten erwarten Marktbereinigung ("Shakeout") im Jahr 2024
Siehe auch:
- NASA+ ist da: Kostenloser Streaming-Dienst ohne Werbung gestartet
- NASA+ startet: Streaming ohne Gebühren, Werbung oder Registrierung
- Patent beschreibt invasive Methode für Werbung in Streamingpausen
- Netflix Basis-Abo gestrichen: Werbefreies Streaming wird teurer
- ARD und ZDF starten offiziell ihr gemeinsames "Streaming-Netzwerk"
Thema:
Netflixs Aktienkurs
Netflix Trailer & Videos
- The Last House: Trailer zum beklemmenden Sci-Fi-Thriller von Netflix
- Avatar - Der Herr der Elemente: Netflix zeigt den Trailer zu Staffel 2
- The Boroughs: Im Netflix-Trailer kämpfen Senioren gegen Aliens
- Devil May Cry: Netflix zeigt den Trailer zur 2. Staffel der Serie
- The Boroughs: Netflix zeigt den ersten Teaser zur neuen Mystery-Serie
- Stranger Things: Tales From '85: Netflix zeigt den Trailer zum Spin-off
- One Piece: Netflix zeigt noch einen neuen Trailer zur zweiten Staffel
- One Piece: Trailer stimmt auf Staffel 2 der Netflix-Serie ein
- War Machine: US-Ranger kämpfen im Netflix-Trailer gegen Alien-Roboter
- Stranger Things: Tales From '85: Erster Teaser und Starttermin enthüllt
Beliebte Netflix-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Fernseher:
Neue Nachrichten
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen