Nothing Ear (2) im Test: Guter Klang fürs Ohr, das Auge isst auch mit
Die Nothing Ear (2) sind zwar schon eine Weile auf dem Markt, wer aber einen In-Ear-Kopfhörer sucht, der wird womöglich auf den Newcomer stoßen - und auch bzw. weil sich der eine oder andere vielleicht fragt, wer das ist und ob die Ear (2) was taugen, haben wir sie getestet.
Denn so viel vorweg: Die zweiten True-Wireless-Kopfhörer des von OnePlus-Co-Founder Carl Pei gegründeten Unternehmens sind eine hervorragende Wahl und können mit den ganz großen Namen des High-End-Geschäfts mehr als nur mithalten. Nothing ist ein immer noch recht neuer Name im Technik-Geschäft, denn gegründet wurde das Unternehmen erst vor etwa drei Jahren. Die Nothing Ear (1) waren auch das erste Produkt des Startups, dieses Jahr folgte dann die zweite Ausgabe der In-Ears - konsequent Nothing Ear (2) genannt.
Die Ear (2) sitzen bequem im Ohr
Das Design geht allerdings nicht auf Kosten des Komforts, denn die Nothing Ear (2) gehören zu den bequemsten In-Ear-Kopfhörern, die wir getestet haben. Freilich muss man hier anmerken, dass sich Ohren zum Teil stark voneinander unterscheiden und Nutzer höchst unterschiedlich auf subjektive Faktoren wie Tragekomfort reagieren.
Die Nothing Ear (2) eignen sich auch bestens zum Sport: Denn einerseits sitzen sie auch ohne Flügel gut im Ohr (aber auch hier: siehe unterschiedliche Ohrenformen!), andererseits bieten sie ein IP54-Rating, sollten also auch einen verschwitzten Lauf im Sommer oder eine harte Einheit im Fitnessstudio überstehen. Das Case ist übrigens mit IP55 sogar noch besser gegen Wasser geschützt - 4 ist nämlich definitionsgemäß der Schutz gegen Spritzwasser, bei 5 ist es Sprühwasser.
Diese Art der Bedienung funktioniert gut, aber nicht perfekt und hat im Vergleich zu den üblichen Touch-Lösungen Vorteile, aber auch Nachteile. Wobei wir durchaus zugeben müssen, dass letztere leicht überwiegen. Gut ist jedenfalls, dass man auf diese Weise verhindert, dass mit einem unabsichtlichen Berühren der Song unabsichtlich pausiert oder weiterspringt. Einfache Befehle wie das Pausieren oder Fortsetzen einer Wiedergabe (einmaliges kurzes Drücken) oder der Wechsel zwischen Rauschunterdrückung und Transparenzmodus (langes Drücken) funktionieren gut.
"Kompliziertere" Kommandos wie das Zurückwechseln zum zuletzt gehörten Track sind hingegen eher mühsam, denn hier muss man dreimal hintereinander drücken - und das ist gar nicht so einfach. Wischgesten und Tappen mögen zwar fehleranfälliger sein, sie sind aber dennoch intuitiver und damit auch bequemer.
Gute Kopfhörer und auch gute Software
Hier muss man sein Alter angeben und zudem einen längeren Test durchführen, bei dem man bestätigen muss, wann man Piep-Töne hört und wann nicht. Das funktioniert erstaunlich gut, man bekommt dabei einen Sound heraus, der sich deutlich satter anhört. Den Effekt kann man auch sanfter bis stärker einstellen, der Sound klang aber in unserem Fall so viel besser, sodass wir das gerne in der Maximaleinstellung belassen haben.
Lieber spät als nie
Es gibt im Leben eines Technik-Journalisten immer wieder Fälle, dass man Geräte zum Testen bekommt und diese auch tatsächlich unbedingt machen will, dieses Vorhaben aber lange scheitert, weil man täglich hundert andere Dinge zu erledigen hat. Irgendwann einmal nimmt man sich die Geräte dann doch vor - und denkt sich: "Wieso habe ich Depp sie nicht früher in die Hand genommen". Oder in diesem Fall: Ins Ohr gesetzt.Denn so viel vorweg: Die zweiten True-Wireless-Kopfhörer des von OnePlus-Co-Founder Carl Pei gegründeten Unternehmens sind eine hervorragende Wahl und können mit den ganz großen Namen des High-End-Geschäfts mehr als nur mithalten. Nothing ist ein immer noch recht neuer Name im Technik-Geschäft, denn gegründet wurde das Unternehmen erst vor etwa drei Jahren. Die Nothing Ear (1) waren auch das erste Produkt des Startups, dieses Jahr folgte dann die zweite Ausgabe der In-Ears - konsequent Nothing Ear (2) genannt.
Design als Alleinstellungsmerkmal
Das auffälligste Merkmal der Kopfhörer und auch aller anderen Nothing-Produkte ist deren Optik. Denn das Unternehmen setzt immer wieder auf ein ungewöhnliches und auch eigenwilliges Design. Dieses arbeitet zumeist mit einem durchsichtigen Gehäuse, das einen Blick auf das Innere des Geräts preisgibt. Das ist nicht unbedingt einzigartig, dennoch hat Nothing schnell eine eigene und auch typische Designsprache etabliert.
Die Ear (2) sitzen bequem im Ohr
Das Design geht allerdings nicht auf Kosten des Komforts, denn die Nothing Ear (2) gehören zu den bequemsten In-Ear-Kopfhörern, die wir getestet haben. Freilich muss man hier anmerken, dass sich Ohren zum Teil stark voneinander unterscheiden und Nutzer höchst unterschiedlich auf subjektive Faktoren wie Tragekomfort reagieren.
Die Nothing Ear (2) eignen sich auch bestens zum Sport: Denn einerseits sitzen sie auch ohne Flügel gut im Ohr (aber auch hier: siehe unterschiedliche Ohrenformen!), andererseits bieten sie ein IP54-Rating, sollten also auch einen verschwitzten Lauf im Sommer oder eine harte Einheit im Fitnessstudio überstehen. Das Case ist übrigens mit IP55 sogar noch besser gegen Wasser geschützt - 4 ist nämlich definitionsgemäß der Schutz gegen Spritzwasser, bei 5 ist es Sprühwasser.
Nothing zeigt die Ear (2) in einem Video
Bedienung mit Vor- und Nachteilen
Eine Besonderheit der Kopfhörer ist, dass Nothing auf Touch-Steuerung verzichtet. Stattdessen setzen die Ear (2) auf druckempfindliche Elemente. Dabei drückt man den länglichen "Stick"-Teil des Kopfhörers mit Zeigefinger und Daumen zusammen. Wenn man die Kopfhörer im Ohr hat, dann ist ein Klickgeräusch zu hören, dieses ist aber rein "virtuell", also weder zu hören noch zu spüren, wenn man die Buds nicht eingesetzt hat.Diese Art der Bedienung funktioniert gut, aber nicht perfekt und hat im Vergleich zu den üblichen Touch-Lösungen Vorteile, aber auch Nachteile. Wobei wir durchaus zugeben müssen, dass letztere leicht überwiegen. Gut ist jedenfalls, dass man auf diese Weise verhindert, dass mit einem unabsichtlichen Berühren der Song unabsichtlich pausiert oder weiterspringt. Einfache Befehle wie das Pausieren oder Fortsetzen einer Wiedergabe (einmaliges kurzes Drücken) oder der Wechsel zwischen Rauschunterdrückung und Transparenzmodus (langes Drücken) funktionieren gut.
"Kompliziertere" Kommandos wie das Zurückwechseln zum zuletzt gehörten Track sind hingegen eher mühsam, denn hier muss man dreimal hintereinander drücken - und das ist gar nicht so einfach. Wischgesten und Tappen mögen zwar fehleranfälliger sein, sie sind aber dennoch intuitiver und damit auch bequemer.
Personalisierter Sound
Die Gesten können in der an sich gut aufgebauten App eingestellt werden, gleiches gilt für Active Noise Cancellation (ANC) und andere Konfigurationen, die sich personalisieren lassen. Bei der Geräuschunterdrückung hat das wenig bis keinen Effekt, anders sieht es beim personalisierten Sound-Profil bzw. Ton aus.
Gute Kopfhörer und auch gute Software
Hier muss man sein Alter angeben und zudem einen längeren Test durchführen, bei dem man bestätigen muss, wann man Piep-Töne hört und wann nicht. Das funktioniert erstaunlich gut, man bekommt dabei einen Sound heraus, der sich deutlich satter anhört. Den Effekt kann man auch sanfter bis stärker einstellen, der Sound klang aber in unserem Fall so viel besser, sodass wir das gerne in der Maximaleinstellung belassen haben.
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