In allen Bereichen auf dem Vormarsch:
AMD holt sich mehr Marktanteile
Der Chipentwickler AMD setzt seinen Erfolgskurs fort. In allen Produktbereichen konnte das Unternehmen dem großen Konkurrenten Intel Marktanteile abnehmen. Damit unterscheidet sich die derzeitige Entwicklung deutlich von einem früheren Höhenflug.
Mit seinen neuen Zen-Architekturen, die AMD nun schon seit einigen Jahren zum Einsatz bringt, kann das Unternehmen nicht mehr nur als Billigheimer punkten, sondern auch bei Leistung und Effizienz mit Intel mithalten. Das zeigt der Erfolg im Notebook-Segment ebenso wie die Tatsache, dass inzwischen auch AMD-basierte Supercomputer an der Weltspitze mitmischen.
Laut den Marktforschern von Mercury Research gewann AMD im dritten Quartal 5,8 Prozentpunkte beim Marktanteil nach Stückzahlen bei Desktops, 3,8 Prozentpunkte bei Laptops und 5,8 Prozentpunkte bei Servern hinzu. Das sind durchaus beachtliche Steigerungen und das Unternehmen kommt auf dem CPU-Markt nun auf Anteile von 19,2 Prozent (Desktop), 19,5 Prozent (Notebook) und sogar 23,3 Prozent (Server).
Der Markt war hier insbesondere bei Desktops und Notebooks von sinkenden Absatzzahlen geprägt. Das ändert sich nun aber wieder. Es gibt verschiedene Anzeichen, die den PC-Sektor vor einer erneuten leichten Belebung sehen - hier dürfte dann entsprechend spannend werden, welcher der beiden großen Anbieter genau jetzt besser aufgestellt ist.
Siehe auch:
Deutlich anderes Bild
Vor gut zwei Jahrzehnten hatte AMD schon einmal begonnen, mit einer neuen Prozessor-Architektur gegenüber Intel ordentlich Boden gutzumachen. Allerdings gelang dies damals vor allem bei preiswerteren Desktop-PCs und Servern. Bei Notebooks, die damals gerade erst mit ihrem Siegeszug anfingen, konnte man aufgrund der niedrigeren Effizienz nicht mithalten und musste lange Jahre in den Hintergrund treten.Mit seinen neuen Zen-Architekturen, die AMD nun schon seit einigen Jahren zum Einsatz bringt, kann das Unternehmen nicht mehr nur als Billigheimer punkten, sondern auch bei Leistung und Effizienz mit Intel mithalten. Das zeigt der Erfolg im Notebook-Segment ebenso wie die Tatsache, dass inzwischen auch AMD-basierte Supercomputer an der Weltspitze mitmischen.
Laut den Marktforschern von Mercury Research gewann AMD im dritten Quartal 5,8 Prozentpunkte beim Marktanteil nach Stückzahlen bei Desktops, 3,8 Prozentpunkte bei Laptops und 5,8 Prozentpunkte bei Servern hinzu. Das sind durchaus beachtliche Steigerungen und das Unternehmen kommt auf dem CPU-Markt nun auf Anteile von 19,2 Prozent (Desktop), 19,5 Prozent (Notebook) und sogar 23,3 Prozent (Server).
Lukrative Server-CPUs
Dem Hersteller gelingt es dabei aber auch, bei den Preisen oft klar unter denen des Konkurrenten Intel zu bleiben. Das spiegelt sich dann darin wider, dass die Marktanteile nach Umsatz vor allem bei Desktop (16,3 Prozent) und Mobile (17,3 Prozent) deutlich niedriger liegen. Lediglich im Server-Segment sieht dies mit einem Anteil von 29,4 Prozent anders aus - hier verkauft AMD also vor allem die höherklassigen Chips deutlich besser.Der Markt war hier insbesondere bei Desktops und Notebooks von sinkenden Absatzzahlen geprägt. Das ändert sich nun aber wieder. Es gibt verschiedene Anzeichen, die den PC-Sektor vor einer erneuten leichten Belebung sehen - hier dürfte dann entsprechend spannend werden, welcher der beiden großen Anbieter genau jetzt besser aufgestellt ist.
Zusammenfassung
- AMD nimmt Intel Marktanteile ab
- Früher nur bei günstigen Desktops/Servern stark
- Neue Zen-Architekturen steigern Leistung
- Q3: AMD gewinnt Marktanteile in allen Segmenten
- AMD bleibt preislich unter Intel
- Umsatzanteile niedriger als Stückzahlen
- PC-Markt zeigt Anzeichen für Belebung
Siehe auch:
Thema:
AMDs Aktienkurs
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