Nach Kauf von Herr der Ringe, Gearbox:
Embracer kämpft mit Problemen
Der schwedische Konzern Embracer Group hat in den vergangenen Jahren eingekauft wie kaum ein anderer in diesem Geschäft. Der wohl spektakulärste Deal betraf die Lizenz zu Der Herr der Ringe (HdR). Doch nun wird klar, dass sich das Unternehmen offenbar übernommen hat.
Man wollte diese "in einer sehr signifikanten Art und Weise ausbeuten", kündigte das Unternehmen damals gegenüber Anlegern mit. Das war aber so etwas wie überlebensnotwendig: Denn zuvor waren wirtschaftliche Probleme bekannt geworden, der Konzern wollte u. a. mit einem "Restrukturierungsprogramm" reagieren.
Doch das fruchtet offenbar nicht so schnell wie man bei den Schweden gedacht oder gehofft hat. Denn die wirtschaftliche Schieflage konnte bis heute nicht korrigiert werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erwägt Embracer nun den Verkauf eines seiner Studios und dabei kann man durchaus von einem Prunkstück des Konzerns sprechen, nämlich Gearbox Entertainment.
Zur Embracer Group gehören Entwickler wie THQ Nordic, Saber Interactive, Crystal Dynamics, Eidos-Montreal, Amplifier, Deep Silver und viele weitere mehr. Die Macher von Spielen wie Borderlands gehören in dieser Liste zu den bekanntesten.
Embracer sucht für Gearbox derzeit einen Käufer, ist sich dabei aber offenbar alles andere als sicher, einen zu finden. Denn laut Insidern ist es möglich, dass diesbezüglich kein Deal zustande kommt. Gearbox wurde von Embracer im Jahr 2021 übernommen. Seither hat Gearbox zwei Borderlands-Spinoffs (Tiny Tina's Wonderlands und New Tales from the Borderlands) veröffentlicht und einen Kinofilm auf den Weg gebracht. Dazu kam zuletzt Remnant 2 auf den Markt.
Hintergrund für die Probleme bei Embracer sind eine geplatzte 2-Milliarden-Dollar-Investition im vergangenen Juni. Diesen Betrag wollte eine Gruppe aus Saudi-Arabien investieren, doch dieser Deal kam nicht zustande.
Herr der Ringe zu "melken" ist nicht genug
Bereits im vergangenen Juni wurde klar, dass Embracer nach den Übernahmen von Studios wie Gearbox Software und dem Kauf der HdR-Lizenz Probleme hat. Denn man kündigte im Wesentlichen an, dass man die Lizenz zur von J.R.R. Tolkien erschaffenen Fantasywelt bis zum Äußersten melken will.Man wollte diese "in einer sehr signifikanten Art und Weise ausbeuten", kündigte das Unternehmen damals gegenüber Anlegern mit. Das war aber so etwas wie überlebensnotwendig: Denn zuvor waren wirtschaftliche Probleme bekannt geworden, der Konzern wollte u. a. mit einem "Restrukturierungsprogramm" reagieren.
Doch das fruchtet offenbar nicht so schnell wie man bei den Schweden gedacht oder gehofft hat. Denn die wirtschaftliche Schieflage konnte bis heute nicht korrigiert werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erwägt Embracer nun den Verkauf eines seiner Studios und dabei kann man durchaus von einem Prunkstück des Konzerns sprechen, nämlich Gearbox Entertainment.
Zur Embracer Group gehören Entwickler wie THQ Nordic, Saber Interactive, Crystal Dynamics, Eidos-Montreal, Amplifier, Deep Silver und viele weitere mehr. Die Macher von Spielen wie Borderlands gehören in dieser Liste zu den bekanntesten.
Embracer sucht für Gearbox derzeit einen Käufer, ist sich dabei aber offenbar alles andere als sicher, einen zu finden. Denn laut Insidern ist es möglich, dass diesbezüglich kein Deal zustande kommt. Gearbox wurde von Embracer im Jahr 2021 übernommen. Seither hat Gearbox zwei Borderlands-Spinoffs (Tiny Tina's Wonderlands und New Tales from the Borderlands) veröffentlicht und einen Kinofilm auf den Weg gebracht. Dazu kam zuletzt Remnant 2 auf den Markt.
Hintergrund für die Probleme bei Embracer sind eine geplatzte 2-Milliarden-Dollar-Investition im vergangenen Juni. Diesen Betrag wollte eine Gruppe aus Saudi-Arabien investieren, doch dieser Deal kam nicht zustande.
Zusammenfassung
- Schwedischer Konzern Embracer Group hat finanzielle Schwierigkeiten
- Embracer hatte u. a. die Lizenz zu "Der Herr der Ringe" und Gearbox Software erworben
- Firma plante, HdR-Lizenz intensiv zu nutzen, um finanzielle Probleme zu lösen
- Restrukturierungsprogramm konnte wirtschaftliche Schieflage bisher nicht beheben
- Embracer erwägt Verkauf von Gearbox Entertainment als Lösung
- Unsicherheit besteht, ob ein Käufer für Gearbox gefunden wird
- Geplatzte 2-Milliarden-Dollar-Investition aus Saudi-Arabien als Ursache der Probleme.
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