Canon warnt vor Schwachstelle bei Pixma-Tintenstrahldruckern

Das Canon-Sicherheitsteam warnt vor einer Schwachstelle: Nutzer sollten bei der Weitergabe eines Canon-Tintenstrahldruckers darauf achten, das WLAN-Passwort manuell zu löschen. Beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen verbleiben diese Daten im Speicher des Geräts.
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Canon gibt allgemeine Sicherheitswarnung heraus

Genau das sollte natürlich nicht passieren. Das meldet das Online-Magazin Druckerchannel und bezieht sich dabei auf eine Warnung des Herstellers.

Das Canon Product Security Incident Response Team teilte mit, dass sie ein Problem beim Reset auf Werkseinstellungen entdeckt haben. So können die persönlichen Informationen zum WLAN-Netzwerk nach dem Zurücksetzen womöglich im Speicher verbleiben und von Dritten ausgelesen werden - das ist ein Sicherheitsrisiko, welches sich Cyberkriminelle zunutze machen könnten.


Canon schreibt dazu:

"Sensible Informationen zu den Wi-Fi-Verbindungseinstellungen, die in den Speichern von Tintenstrahldruckern (Heim- und Büro-/Großformat) gespeichert sind, werden möglicherweise nicht durch den üblichen Initialisierungsprozess gelöscht."

Betroffen sind laut den ersten Erkenntnissen von Canon fast alle Pixma- und Maxify-Drucker ab dem Modelljahr 2014 und neuer. Eine Liste aller betroffenen Geräte hat Canon per PDF bereitgestellt. Um die unbeabsichtigte Weitergabe der Zugangsdaten zu vermeiden, sollten Besitzer eines Pixma- oder Maxify-Druckers vor einem Verkauf und auch vor der Verschrottung ihre Daten manuell löschen.

Informationen, wie das bei den einzelnen Geräten und Software-Versionen funktioniert, findet man in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells. Die gibt es auch online bei Canon zur Einsicht.

Zusammenfassung
  • Canon warnt vor Schwachstelle: WLAN-Passwort muss manuell gelöscht werden.
  • Betroffen sind fast alle Pixma- und Maxify-Drucker ab 2014.
  • Reset auf Werkseinstellungen löscht nicht alle Daten im Speicher.
  • Cyberkriminelle können sich Zugangsdaten zunutze machen.
Siehe auch:


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