Mini-Tumor aus dem Drucker:
Innovation für individuelle Krebstherapie
Fortschritte in der Forschung lassen auf ganz neue medizinische Therapien hoffen. Jetzt stellen Forscher ein System vor, das Mini-Tumore mit innovativen Bioprinting-Verfahren aufbaut. Diese Proben bietet die perfekte Basis für die Entwicklung individueller Heilverfahren.
Die Forscher haben einen neuen Ansatz entwickelt, der es ermöglicht, sogenannte "Tumororganoiden" gezielt im Bioprinting-Verfahren zu erzeugen. Damit wird es wiederum möglich, einzelne Organoide sehr detailliert zu untersuchen und zu analysieren. "Tumororganoide haben sich zu grundlegenden Instrumenten für die Untersuchung der Tumorbiologie entwickelt", so Dr. Alice Soragni, Assistenzprofessorin in der Abteilung für orthopädische Chirurgie an der David Geffen School of Medicine der UCLA.
Seinen Anfang nimmt das System, indem Zellen in eine dünne Schicht von Stützproteinen gedruckt werden. Diese Vorlage wird dann mit High-Speed-Live-Cell-Interferometrie (HSLCI) betrachtet, ein Verfahren, das Echtzeit-Beobachtungen und Messungen an lebenden Zellen ermöglicht. Die eingefangenen Daten werden dann von dem Team mit angepassten Algorithmen weiter analysiert.
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Mini-Tumore als Grundlage für individuelle Heilverfahren
Der Forschung sei dank: Krebsarten, die vor ein paar Jahrzehnten fast immer mit dem Tod endeten, sind heute gut behandelbar. Trotzdem bleibt ein prinzipielles Problem: Das Wachstum von Tumoren unterliegt einem hochkomplexen Prozess, der durch genetische und Umwelt-Voraussetzungen beeinflusst wird. Gerade schwere Krebsformen erfordern einen möglichst individualisierten Therapieansatz. Genau hier will ein Team von Wissenschaftler des UCLA Jonsson Comprehensive Cancer Center einen neuen Beitrag leisten können.Die Forscher haben einen neuen Ansatz entwickelt, der es ermöglicht, sogenannte "Tumororganoiden" gezielt im Bioprinting-Verfahren zu erzeugen. Damit wird es wiederum möglich, einzelne Organoide sehr detailliert zu untersuchen und zu analysieren. "Tumororganoide haben sich zu grundlegenden Instrumenten für die Untersuchung der Tumorbiologie entwickelt", so Dr. Alice Soragni, Assistenzprofessorin in der Abteilung für orthopädische Chirurgie an der David Geffen School of Medicine der UCLA.
Seinen Anfang nimmt das System, indem Zellen in eine dünne Schicht von Stützproteinen gedruckt werden. Diese Vorlage wird dann mit High-Speed-Live-Cell-Interferometrie (HSLCI) betrachtet, ein Verfahren, das Echtzeit-Beobachtungen und Messungen an lebenden Zellen ermöglicht. Die eingefangenen Daten werden dann von dem Team mit angepassten Algorithmen weiter analysiert.
Schnell zur wirksamsten Behandlung
"Mit dieser Methode sind wir in der Lage, die Masse von Tausenden von Organoiden gleichzeitig genau zu messen", sagte Dr. Michael Teitell, Direktor des UCLA Jonsson Comprehensive Cancer Center und Mitverfasser der Studie laut Medical Express. "Anhand dieser Informationen kann festgestellt werden, welche Organoide auf bestimmte Therapien empfindlich oder resistent reagieren, sodass wir schnell die wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten auswählen können."
Zusammenfassung
- Forscher entwickeln System zur Erzeugung von Mini-Tumoren mittels Bioprinting.
- Ermöglicht Echtzeit-Beobachtungen und Messungen an lebenden Tumor-Zellen.
- Daten werden mit angepassten Algorithmen analysiert.
- Basis für Entwicklung individueller Heilverfahren.
- Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für schwere Krebsformen.
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