Ford-Chef lästert über Cybertruck, der sei was für "Silicon-Valley-Leute"
Tesla bereitet dieser Tage den Produktionsstart seines Cybertrucks vor, zumindest in den USA wird der Elektro-Pickup in absehbarer Zukunft an erste Kunden ausgeliefert. Die Konkurrenten sehen das - zumindest in der Öffentlichkeit - gelassen. Und bei Ford stichelt man in Richtung Tesla.
In den USA gibt es seit bereits einer Weile einen Zweikampf zwischen Ford und Tesla, der Detroiter Autobauer bietet seinen Ford F-150 Lightning schon seit gut einem Jahr an. Das Fahrzeug ist im Gegensatz zum Cybertruck ein "klassischer" Pickup-Truck, zumindest wenn man das "PS-Monster" (laut ADAC) überhaupt mit dem Wort klassisch umschreiben kann.
Bei Ford ist man angesichts der bevorstehenden Konkurrenz nach wie vor entspannt. Ford-CEO Jim Farley hat nun erneut Giftpfeile in Richtung Tesla verschossen, die man aber auch als Nervosität interpretieren kann. In einem Interview mit Jim Cramer von CNBC sagte er, dass er die Faszination der Menschen für Tesla durchaus verstehen könne: "Die Realität ist, dass Amerika einen Underdog liebt - und wir sind der Marktführer für elektrische Lkw und Vans, und wir kennen diese Kunden besser als jeder andere."
Das gegenseitige Ätzen hat bei Tesla und Ford mittlerweile so etwas wie Tradition, denn die beiden Hersteller beharken sich seit Jahren zum Thema F-150 (Lightning) bzw. Cybertruck. So hat Tesla bei der Vorstellung seines Fahrzeugs ein Video gezeigt, in dem der Cybertruck einen F-150-Verbrenner zieht, Ford hat darauf u. a. mit einem Seitenhieb beim Thema Laden reagiert.
Siehe auch:
Bei Ford ist man angesichts der bevorstehenden Konkurrenz nach wie vor entspannt. Ford-CEO Jim Farley hat nun erneut Giftpfeile in Richtung Tesla verschossen, die man aber auch als Nervosität interpretieren kann. In einem Interview mit Jim Cramer von CNBC sagte er, dass er die Faszination der Menschen für Tesla durchaus verstehen könne: "Die Realität ist, dass Amerika einen Underdog liebt - und wir sind der Marktführer für elektrische Lkw und Vans, und wir kennen diese Kunden besser als jeder andere."
Cybertruck ist nicht für "echte Menschen"
Tesla ist im Wesentlichen etwas für Tech-Hipster, so Farley: "Und wenn Elon Musk einen Cybertruck für Leute aus dem Silicon Valley entwerfen will, ist das auch in Ordnung." Der Tesla-Truck sei ein "cooles High-End-Produkt, das vor einem Hotel geparkt ist". Farley legt auch nach: "So einen Truck baue ich nicht. Ich baue Trucks für echte Menschen, die echte Arbeit leisten, und das ist eine andere Art von Truck."Das gegenseitige Ätzen hat bei Tesla und Ford mittlerweile so etwas wie Tradition, denn die beiden Hersteller beharken sich seit Jahren zum Thema F-150 (Lightning) bzw. Cybertruck. So hat Tesla bei der Vorstellung seines Fahrzeugs ein Video gezeigt, in dem der Cybertruck einen F-150-Verbrenner zieht, Ford hat darauf u. a. mit einem Seitenhieb beim Thema Laden reagiert.
Zusammenfassung
- Tesla bereitet Produktionsstart des Cybertrucks in den USA vor.
- Ford bietet seit gut einem Jahr den F-150 Lightning an.
- Ford-CEO Farley stichelt in Interview gegen Tesla.
- Farley: Tesla-Truck ist ein cooles High-End-Produkt für Tech-Hipster.
- Ford-Truck für "echte Menschen, die echte Arbeit leisten".
- Beide Hersteller seit Jahren in einem Zweikampf.
- Tesla und Ford beharken sich bei Vorstellungen gegenseitig.
Siehe auch:
- Ford-Chef: Chinesische Hersteller sind der größte Elektro-Konkurrent
- Ford: Haben Kampf gegen CarPlay und Android Auto längst verloren
- Ford stoppt Produktion: F-150 Lightning brennt in Video komplett aus
- Hat der Autokäufer die Rate nicht bezahlt? - Dann fährt der Ford fort!
- Ford überrascht E-Pick-Up-Besitzer, die machen sich über Tesla lustig
Thema:
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