Ukrainischer Stalker 2-Entwickler:
Russische Hacker leaken Test-Build
Der Krieg Russlands mit der Ukraine wird nicht nur auf dem traditionellen Schlachtfeld ausgetragen, sondern auch im Netz. Dazu zählt auch das Gaming-Geschäft und offenbar geht es darum, dem "Feind" möglichst zu schaden. Sagt nun auch Stalker 2-Entwickler GSC Game World.
Bereits beim Ausbruch des Ukraine-Krieges im Frühjahr 2022 positionierte sich GSC Game World klar, und zwar - wenig überraschend - auf der Seite seiner angegriffenen Heimat. Mehr als das: Die Entwicklung des mit großer Spannung erwarteten Nachfolgers von Stalker (bzw. "S.T.A.L.K.E.R.") musste unterbrochen und das Spiel verschoben werden, weil die Arbeit daran nicht mehr möglich war - auch weil zahlreiche GSC Game World-Mitarbeiter zur Verteidigung ihres Landes an die Front mussten.
Mittlerweile wird an Stalker 2 wieder gearbeitet, u. a. deshalb, weil das Team von Kiew nach Prag umgezogen ist. Doch GSC Game World wurde in den vergangenen Monaten auch selbst zur Zielscheibe. Bereits im März gab man bekannt, dass Mitarbeiter-Konten gehackt und das Studio mit Erpressungsschreiben bedroht wurde.
GSC Game World schrieb damals: "Wir sind ein ukrainisches Unternehmen, und wie die meisten Ukrainer haben wir viele Dinge erlebt, die noch viel schrecklicher sind: zerstörte Häuser, ruinierte Leben und den Tod unserer Angehörigen. Versuche, uns zu erpressen oder einzuschüchtern, sind völlig zwecklos."
Auf Twitter schreibt GSC Game World nun: "Unser Team hat eine Schwachstelle entdeckt, die von einer Gruppe russischer Hacker ausgenutzt wurde, die das Unternehmen seit fast anderthalb Jahren angreifen. Leider waren sie in der Lage, auf einige unserer geleakten Informationen zuzugreifen und diese zu kompromittieren, die für interne Tests verschiedener Spielaspekte gedacht waren."
Man bittet Spieler, diesen Build nicht zu suchen, zu laden und zu installieren: "Obwohl diese Materialien nur zu Testzwecken verwendet werden und nicht veröffentlichungsreif sind, können diese Ihr Erlebnis, die Zone selbst zu erkunden, ruinieren."
Siehe auch:
Mittlerweile wird an Stalker 2 wieder gearbeitet, u. a. deshalb, weil das Team von Kiew nach Prag umgezogen ist. Doch GSC Game World wurde in den vergangenen Monaten auch selbst zur Zielscheibe. Bereits im März gab man bekannt, dass Mitarbeiter-Konten gehackt und das Studio mit Erpressungsschreiben bedroht wurde.
GSC Game World schrieb damals: "Wir sind ein ukrainisches Unternehmen, und wie die meisten Ukrainer haben wir viele Dinge erlebt, die noch viel schrecklicher sind: zerstörte Häuser, ruinierte Leben und den Tod unserer Angehörigen. Versuche, uns zu erpressen oder einzuschüchtern, sind völlig zwecklos."
Stalker 2-Build bei Hack gestohlen
Nun hat diese Angelegenheit ein weiteres Kapitel bekommen, denn vor einigen Tagen ist im Internet ein Stalker 2-Build aufgetaucht. Das Studio bestätigte das nun und schreibt, dass es russischen Hackern gelang, in die Systeme von GSC Game World zu gelangen und eine interne Test-Version zu entwenden.Auf Twitter schreibt GSC Game World nun: "Unser Team hat eine Schwachstelle entdeckt, die von einer Gruppe russischer Hacker ausgenutzt wurde, die das Unternehmen seit fast anderthalb Jahren angreifen. Leider waren sie in der Lage, auf einige unserer geleakten Informationen zuzugreifen und diese zu kompromittieren, die für interne Tests verschiedener Spielaspekte gedacht waren."
Man bittet Spieler, diesen Build nicht zu suchen, zu laden und zu installieren: "Obwohl diese Materialien nur zu Testzwecken verwendet werden und nicht veröffentlichungsreif sind, können diese Ihr Erlebnis, die Zone selbst zu erkunden, ruinieren."
Zusammenfassung
- GSC Game World positionierte sich bei Ukraine-Krieg auf Seite der Heimat.
- Entwicklung von Stalker 2 musste unterbrochen werden.
- GSC Game World war Zielscheibe von Hackern, Erpressungsschreiben.
- Jetzt tauchte Build von Stalker 2 im Internet auf.
- GSC Game World bittet Spieler, den Build nicht zu nutzen.
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