Konfigurationsfehler legte Asus-Router massenhaft lahm
Ein Konfigurationsfehler hat für den massenhaften Ausfall von Routern des taiwanische Herstellers Asus gesorgt. Seit Mittwoch letzter Woche konnten deshalb viele Nutzer solcher Geräte nicht mehr ohne Weiteres auf das Internet zugreifen.
Wie Ars Technica meldete, tauchten seit Mittwoch diverse Meldungen von Nutzern in Foren und bei Reddit auf, laut denen ihr Asus-Router zunächst die Funktion verweigerte und auch nach einem Neustart immer wieder ausfiel. Asus äußerte sich lange nicht, doch nach rund zwei Tagen meldete sich der PC-Hersteller mit einer Lösung zu Wort.
Eine wahrscheinliche Erklärung ist mittlerweile aber dank einiger User dennoch bekannt. Scheinbar begann Asus am Mittwoch mit der Verbreitung einer fehlerhaften Update-Datei für den sogenannten Asus Security Demon (ASD), die Definitionen für die Erkennung von Malware enthält, mit denen die Sicherheitsprüfung der Router erfolgt. Das Update ließ den Speicher der Geräte volllaufen, wodurch es zum wiederholten Absturz der Geräte kam.
Für die Nutzer stellt sich aufgrund dieser Erklärung aber eine weitere Frage: warum stürzten auch Geräte ab, die zuvor so eingestellt wurden, dass keine automatische Installation von Updates erfolgen sollte? Wahrscheinlich ist die Aktualisierung der Geräte mit Malware-Definitionen für den ASD von dieser Vorgabe ausgenommen, sodass alle Asus-Router grundsätzlich automatisch aktualisiert werden.
Asus verweist auf Fehler in einer Datei für Server-Einstellungen
Das Unternehmen ließ verlauten, dass der Ausfall der Router auf einen "Fehler in einer Datei für Server-Einstellungen" gewesen sei. Mittlerweile sei eine Fehlerbehebung erfolgt, weshalb die betroffenen Router nach einem Neustart wieder wie gewohnt funktionieren sollen. Genaue Details zu den Ursachen des Problems nannte der Hersteller selbst nicht.Eine wahrscheinliche Erklärung ist mittlerweile aber dank einiger User dennoch bekannt. Scheinbar begann Asus am Mittwoch mit der Verbreitung einer fehlerhaften Update-Datei für den sogenannten Asus Security Demon (ASD), die Definitionen für die Erkennung von Malware enthält, mit denen die Sicherheitsprüfung der Router erfolgt. Das Update ließ den Speicher der Geräte volllaufen, wodurch es zum wiederholten Absturz der Geräte kam.
Für die Nutzer stellt sich aufgrund dieser Erklärung aber eine weitere Frage: warum stürzten auch Geräte ab, die zuvor so eingestellt wurden, dass keine automatische Installation von Updates erfolgen sollte? Wahrscheinlich ist die Aktualisierung der Geräte mit Malware-Definitionen für den ASD von dieser Vorgabe ausgenommen, sodass alle Asus-Router grundsätzlich automatisch aktualisiert werden.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Viele Asus-Router waren seit Mittwoch nicht mehr nutzbar
- Asus reagierte nach 2 Tagen: Fehler in "Server-Einstellungsdatei"
- Ursache: wahrscheinlich fehlerhafte Update-Datei
- Asus-Router automatisch aktualisiert, auch wenn man das nicht wollte
- Fehlerbehebung erfolgte, Nutzer können Router wieder normal nutzen
- Asus: Fehlerhaftes Sicherheitsupdate sorgt für Ausfälle von Routern
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