Amazon Go: Amazon macht mehrere kassenlose Filialen jetzt dicht
Die kassenlosen Läden des Handelskonzerns Amazon laufen offenbar nicht besonders gut. Das Unternehmen kündigte jetzt an, acht Standorte in verschiedenen Städten wieder aufzugeben, zwei von ihnen in der Heimatstadt Seattle.
Über die genauen Gründe machte Amazon keine Angaben. "Wie jeder physische Einzelhändler bewerten wir regelmäßig unser Portfolio an Geschäften und treffen dabei Optimierungsentscheidungen", hieß es lediglich. Die beiden betroffenen Läden in Seattle befinden sich in der Innenstadt. Beide Filialen sind nach Angaben Amazons bereits seit einiger Zeit geschlossen und befinden sich in einem Bereich, der durch Kriminalität und Drogenkonsum besonders belastet ist.
Zwei Geschäfte in New York City und vier in San Francisco werden ebenfalls schließen. Die betroffenen Läden werden aber noch bis zum 1. April weiterbetrieben. Seitens des Unternehmens betonte man, dass dies kein Anfang vom Ende für das Format der Niederlassungen ist. "Wir bleiben dem Amazon Go Format verpflichtet, betreiben mehr als 20 Amazon Go-Stores in den USA und werden weiterhin lernen, welche Standorte und Funktionen bei den Kunden am besten ankommen, während wir unsere Amazon Go Stores weiterentwickeln", sagte ein Sprecher des Konzerns.
Amazon braucht dabei allerdings auch eigene Amazon Go-Filialen, um die zugrundeliegende "Just Walk Out"-Technologie weiterzuentwickeln und unter Praxis-Bedingungen zu erproben. Die Technik wird immerhin auch an andere Einzelhändler weiterverkauft.
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Zwei Geschäfte in New York City und vier in San Francisco werden ebenfalls schließen. Die betroffenen Läden werden aber noch bis zum 1. April weiterbetrieben. Seitens des Unternehmens betonte man, dass dies kein Anfang vom Ende für das Format der Niederlassungen ist. "Wir bleiben dem Amazon Go Format verpflichtet, betreiben mehr als 20 Amazon Go-Stores in den USA und werden weiterhin lernen, welche Standorte und Funktionen bei den Kunden am besten ankommen, während wir unsere Amazon Go Stores weiterentwickeln", sagte ein Sprecher des Konzerns.
Homeoffice Schuld?
Für die Schließung der Filialen könnte die Entwicklung in den Innenstädten gesorgt haben. Die Läden sind mit ihrem Sortiment vor allem darauf ausgelegt, Kunden anzusprechen, die sich Getränke und kleine Mahlzeiten fürs Büro kaufen wollen. Entsprechend liegen sie in den Büro-Vierteln der Innenstädte, wo sich diese Zielgruppe normalerweise aufhält. Allerdings ist die Kundschaft aufgrund des Homeoffice-Trends seit längerer Zeit kleiner geworden und auch andere Unternehmen, die sich auf diesen Markt konzentrierten, haben Probleme - wie beispielsweise die typischen Restaurants für den Mittagstisch in der Arbeitswoche.Amazon braucht dabei allerdings auch eigene Amazon Go-Filialen, um die zugrundeliegende "Just Walk Out"-Technologie weiterzuentwickeln und unter Praxis-Bedingungen zu erproben. Die Technik wird immerhin auch an andere Einzelhändler weiterverkauft.
Zusammenfassung
- Amazon schließt 8 Standorte, darunter 2 in Seattle.
- Filialen dienen auch der Entwicklung der "Just Walk Out"-Technologie.
- Die Läden sind vor allem für Büro-Kunden ausgelegt.
- Der Konzern betont, dass die Schließung kein Ende bedeutet.
- Andere Unternehmen, die sich auf den Markt konzentrieren, haben ebenfalls Probleme.
- Technologie wird auch an andere Einzelhändler weiterverkauft.
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