Eine Arbeitswoche im Jahr vergeuden wir mit Warten auf das Netz
Das Internet in deutschen Büros ist so langsam, dass auf das Jahr gerechnet einiges an Wartezeit zusammenkommt. Wie eine Studie jetzt zeigt, verbringen Deutsche am Arbeitsplatz rund eine Woche damit, auf das Netz zu warten. Das Home-Office schneidet etwas besser ab.
So geben 85 Prozent der Büroangestellten an, dass es wegen Problemen mit dem Internet zu regelmäßig Verlust von Arbeitszeit kommt. Rund 42 Prozent verlieren so in der Woche demnach mehr als eine halbe Stunde, bei 18 Prozent bringt eine schlechte Netzverbindung sogar mehr als eine Stunde Wartezeit mit sich. 11 Prozent geben an, dass ihnen wöchentlich über zwei Stunden Zeit durch Probleme verloren gehen, die mit dem Internet in Zusammenhang stehen.
Ein kleiner Unterschied zeigt sich dabei auch zwischen Büro und Home-Office, der darauf hinzudeuten scheint, dass die Netzanbindung bei den meisten Beschäftigten zu Hause wohl etwas besser aufgestellt ist. Bei Arbeit im Hybrid- oder Homeoffice-Modell kommt es bei 35 Prozent der Befragten täglich oder mehrmals pro Woche zu Verzögerungen. Im Büro liegt dieser Wert bei 40 Prozent.
Die Schuld für die Probleme bei der beruflichen Netznutzung wird von den Befragten dabei klar auf der Infrastrukturebene verankert. Die generelle Überlastung des Netzes wird mit 37 Prozent als häufigster Grund angeführt, mit 27 Prozent folgt dann der schlechte Netzausbau. 21 Prozent sehen eine schlechte Infrastruktur im Unternehmen als Ursache, noch 16 Prozent "schlecht abgestimmte Unternehmenssoftware".
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Und da bleibt der letzte Klick einfach mal im Netz stecken
Über die Geschwindigkeit und Reaktionsfreudigkeit des Netzes in Deutschland wird viel diskutiert. Interessant ist dabei aber auch ein Blick auf die realen Auswirkungen im Alltag, wenn das Netz mal wieder nicht richtig mitspielen will. Wie der Internetknotenbetreiber DE-CIX in einer neuen Studie ermittelt haben will, sorgen schlechte Internetverbindungen in der Arbeitswelt für durchschnittlich 46 Minuten Einschränkungen in der Woche - aufs Jahr gerechnet also gut rund eine Arbeitswoche von 35 Stunden.So geben 85 Prozent der Büroangestellten an, dass es wegen Problemen mit dem Internet zu regelmäßig Verlust von Arbeitszeit kommt. Rund 42 Prozent verlieren so in der Woche demnach mehr als eine halbe Stunde, bei 18 Prozent bringt eine schlechte Netzverbindung sogar mehr als eine Stunde Wartezeit mit sich. 11 Prozent geben an, dass ihnen wöchentlich über zwei Stunden Zeit durch Probleme verloren gehen, die mit dem Internet in Zusammenhang stehen.
Ein kleiner Unterschied zeigt sich dabei auch zwischen Büro und Home-Office, der darauf hinzudeuten scheint, dass die Netzanbindung bei den meisten Beschäftigten zu Hause wohl etwas besser aufgestellt ist. Bei Arbeit im Hybrid- oder Homeoffice-Modell kommt es bei 35 Prozent der Befragten täglich oder mehrmals pro Woche zu Verzögerungen. Im Büro liegt dieser Wert bei 40 Prozent.
Platz eins der Probleme: Videokonferenzen
Die meisten Probleme bereiten dabei Anwendungen, die viel Bandbreite benötigen. Videokonferenzen stehen mit 39 Prozent hier auf Platz eins der Zeit-Fresser, mit 26 Prozent sorgen Downloads am zweithäufigsten für Wartezeit in Büros. Auch Cloud-Anwendungen und der E-Mail-Versand geben mit jeweils 23 Prozent immer wieder Anlass zum Warten.Die Schuld für die Probleme bei der beruflichen Netznutzung wird von den Befragten dabei klar auf der Infrastrukturebene verankert. Die generelle Überlastung des Netzes wird mit 37 Prozent als häufigster Grund angeführt, mit 27 Prozent folgt dann der schlechte Netzausbau. 21 Prozent sehen eine schlechte Infrastruktur im Unternehmen als Ursache, noch 16 Prozent "schlecht abgestimmte Unternehmenssoftware".
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