Zweiter interstellarer Meteorit gibt Hinweise auf deren Herkunft

Ein Meteorit, der 2017 auf der Erde einschlug, könnte interstellaren Ursprungs sein - seinen Ursprung also außerhalb unseres Sonnensystems haben. Und seine Beschaffenheit gibt Hinweise darauf, warum überhaupt solche Brocken im freien Raum unterwegs sind. Die Einstufung des Meteoriten als Kandidat für einen interstellaren Ursprung wurde durch den Astronomen Avi Loeb und seinem Team vorgenommen. Diese haben anhand der bekannten Daten versucht, den Kurs des Objekts zurückzurechnen, den es vor seinem Einschlag auf der Erde nahm. Darüber hinaus konnten die Forscher anhand der Analysen von Überresten, die auf der Erde gefunden wurden, Rückschlüsse auf den möglichen Ursprung treffen.

Wie auch schon der zuvor gefundene erste Meteorit, dessen Ursprung wahrscheinlich nicht in unserem Sonnensystem lag, wies auch das neue Objekt, das als Interstellar Meteor 2 (IM2) bezeichnet wird, eine deutlich höhere Dichte auf als die bisher bekannten Meteoriten, die aus unserem Sonnensystem stammten.

Reste einer Supernova

"Wir haben keine ausreichend große Stichprobe, um sagen zu können, wie viel schwerer interstellare Objekte im Vergleich zu Objekten des Sonnensystems sind, aber wir können sagen, dass sie schwerer sind", erklärte Amir Siraj aus Loebs Team. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die einzigen beiden gefundenen Objekte gleich zwei statistische Ausreißer sind, ist letztlich sehr gering.

Der Unterschied in der Dichte der interstellaren Meteoriten würde durchaus zu den Modellen der Astronomie passen. Denn die meisten normalen Objekte, auch in anderen Sonnensystemen, dürften ebenso wie bei uns zum überwiegenden Teil aus Stein, Eis und Staub bestehen. Hingegen scheinen die Brocken, die durch den interstellaren Raum fliegen, ihren Ursprung in Supernovae zu haben. Denn ein explodierender Stern dürfte am ehesten dafür sorgen, dass Materieklumpen aus dem Einflussgebiet seiner Gravitation geschleudert werden.

Und Supernovae sind die Quelle der schweren Elemente. Durch die Fusions-Prozesse in einem Stern entstehen maximal Eisen-Atomkerne. Alle Elemente, die noch schwerer sind, kommen erst zustande, wenn bei der Explosion eines Sterns die Kerne mit noch größeren Energien miteinander verschmolzen werden.

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