Reparatur über 21 Mrd. km:
Voyager 1 sendet wieder richtige Daten
Ingenieure der NASA haben das Rätsel um die merkwürdigen Daten, die die betagte Raumsonde Voyager 1 seit einiger Zeit sendete, wohl in Teilen gelöst. Trotz der schwierigen Kommunikation mit der extrem weit entfernten Sonde konnte eine Korrektur erfolgen.
Wie die NASA mitteilte, hätten die Lagekontrollsysteme versucht, Daten über einen Bordcomputer zu leiten, der schon lange abgeschaltet ist. Das führte dazu, dass die Telemetriedaten, die auf der Erde empfangen wurden, im Grunde nur noch Chaos darstellten. Trotzdem wurden die Informationen des eigentlichen Systems in der Sonde wohl korrekt verarbeitet - was sich daran erkennen ließ, dass überhaupt noch Daten zur Erde gelangten.
Denn die Lagekontrollsysteme sorgen dafür, dass Voyager 1 stets so ausgerichtet ist, dass die große Parabolantenne zur Erde zeigt. Wäre dies nicht der Fall, wäre der Kontakt sicher längst abgebrochen. Denn die verbleibende Energie aus den mitgeführten Nuklearbatterien hat inzwischen ein Level erreicht, dass nur noch wenige Systeme mit einem Mindestmaß an Strom versorgt werden können. Die Sendeleistung der Sonde ist so gering, dass eine Abweichung der Abstrahlrichtung dazu führen würde, dass die Signale nicht mehr auf der Erde ankämen.
Dabei ist es ohnehin bereits eine bemerkenswerte Sache, dass Voyager 1 noch immer arbeitet. Die Sonde ist immerhin seit 45 Jahren unterwegs und 21 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Sie liefert inzwischen Daten aus Regionen außerhalb unseres Sonnensystems, für deren Erforschung sie ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Viele Bauteile sind auch schon lange abgeschaltet, um Strom zu sparen. Aktuell geht man davon aus, dass die Energie wohl reicht, um noch bis mindestens 2025 Daten von der Sonde zu empfangen.
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Denn die Lagekontrollsysteme sorgen dafür, dass Voyager 1 stets so ausgerichtet ist, dass die große Parabolantenne zur Erde zeigt. Wäre dies nicht der Fall, wäre der Kontakt sicher längst abgebrochen. Denn die verbleibende Energie aus den mitgeführten Nuklearbatterien hat inzwischen ein Level erreicht, dass nur noch wenige Systeme mit einem Mindestmaß an Strom versorgt werden können. Die Sendeleistung der Sonde ist so gering, dass eine Abweichung der Abstrahlrichtung dazu führen würde, dass die Signale nicht mehr auf der Erde ankämen.
Weit, weit weg
Den Ingenieuren ist es nun aber gelungen, Korrekturdaten an die Sonde zu schicken. Die internen Systeme leiten die Telemetriedaten daher wieder über den noch arbeitenden Computer und auf der Erde kommen wieder passende Informationen über den Status des Raumschiffs an. Wie es allerdings zu dem Problem kam, ist weiterhin völlig unklar. Man geht davon aus, dass ein Fehler in einem anderen System dafür sorgte, dass eine interne Umstellung erfolgte - aktuell ist man hier weiter auf der Suche, um erneute Schwierigkeiten zu vermeiden.Dabei ist es ohnehin bereits eine bemerkenswerte Sache, dass Voyager 1 noch immer arbeitet. Die Sonde ist immerhin seit 45 Jahren unterwegs und 21 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Sie liefert inzwischen Daten aus Regionen außerhalb unseres Sonnensystems, für deren Erforschung sie ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Viele Bauteile sind auch schon lange abgeschaltet, um Strom zu sparen. Aktuell geht man davon aus, dass die Energie wohl reicht, um noch bis mindestens 2025 Daten von der Sonde zu empfangen.
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