Phänomen STEVE: Violettes Plasma-Band am Himmel gibt Rätsel auf
Subaurorale Zonenphänomene: Was kompliziert klingt, sind Verwandte der Nordlichter, die sich in bestimmten Regionen deutlich weiter südlich am Himmel zeigen. Vor wenigen Jahren wurde dabei erstmals ein mysteriöses, violettes Band beobachtet. Das zeigt sich jetzt wieder.
Wie der Astronomie-Autor und Fotograf Alan Dyer in einem Beitrag schreibt, hatte sich STEVE in der Nacht vom 7. auf den 8. August über den Himmel von West-Kanada gespannt. Klar ist, dass die Erscheinung in Zusammenhang mit Sonnenstürmen steht, wie es allerdings genau zu der feinen Ausbildung des violetten Bandes kommt, ist aktuell noch Gegenstand von Spekulationen. Wie Dyer beschreibt, hatte das von ihm eingefangene STEVE-Ereignis rund 40 Minuten angedauert, für kurze Zeit hatten sich dabei auch die typischen "grünen Finger" gezeigt, kleine grüne Streifen, die den Plasma-Strom zu umgreifen scheinen.
Und genau hier beschreibt Dyer auch, warum STEVE für ihn so ein interessantes Phänomen ist. "Es ist ein einzigartiges Beispiel für die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus der Bevölkerung mit professionellen Forschern, um ein Rätsel zu lösen, das jeder sehen kann, der zur richtigen Zeit und vom richtigen Ort aus nach oben schaut."
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Phänomen STEVE zeigt sich in seiner seltenen Pracht
Was macht man mit einem Phänomen, das man nicht erklären kann? Man gibt ihm erst mal einen Namen. STEVE (Strong Thermal Emission Velocity Enhancement) ist eine Schwestererscheinung der Nordlichter, die aber deutlich südlicher als die bekannten leuchtenden Lichtstränge auftritt. 2017 wurde erstmals in der kanadischen Provinz Alberta für rund eine Stunde ein dünnes violettes Band am Himmel beobachtet, Ursprung unbekannt. Wie Futurezone berichtet, sorgte jüngst ein Sonnensturm dafür, dass sich STEVE wieder einmal mit seiner vollen Pracht am Himmel zeigt.Wie der Astronomie-Autor und Fotograf Alan Dyer in einem Beitrag schreibt, hatte sich STEVE in der Nacht vom 7. auf den 8. August über den Himmel von West-Kanada gespannt. Klar ist, dass die Erscheinung in Zusammenhang mit Sonnenstürmen steht, wie es allerdings genau zu der feinen Ausbildung des violetten Bandes kommt, ist aktuell noch Gegenstand von Spekulationen. Wie Dyer beschreibt, hatte das von ihm eingefangene STEVE-Ereignis rund 40 Minuten angedauert, für kurze Zeit hatten sich dabei auch die typischen "grünen Finger" gezeigt, kleine grüne Streifen, die den Plasma-Strom zu umgreifen scheinen.
Einige interessante Fakten
So rätselhaft wie die Entstehung von STEVE auch sein mag, Dyer kann in seinem sehr ausführlichen Blogpost der jüngsten Beobachtung einige interessante Fakten zusammentragen. "STEVE ist kein Polarlicht im eigentlichen Sinne, das durch Elektronenregen aus der Magnetosphäre verursacht wird. STEVE ist ein Band aus heißem Gas", so der Hobby-Astronom. Ein weiterer Unterschied: Anhand von Amateurfotos konnte die Höhe von STEVE bestimmt werden. Die scheint 250 bis 300 km höher zu sein, als die Hauptkomponenten eines normalen Polarlichts.Und genau hier beschreibt Dyer auch, warum STEVE für ihn so ein interessantes Phänomen ist. "Es ist ein einzigartiges Beispiel für die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus der Bevölkerung mit professionellen Forschern, um ein Rätsel zu lösen, das jeder sehen kann, der zur richtigen Zeit und vom richtigen Ort aus nach oben schaut."
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