Google testet neue AR-Datenbrille ab August im öffentlichen Raum
Google bereitet sich auf einen groß angelegten Test der nächsten Generation seiner Augmented-Reality-Brille vor. Schon im kommenden Monat sollen die ersten ausgewählten Mitarbeiter die Brille bei Realbedingungen testen - und zwar in aller Öffentlichkeit.
Im Rahmen der I/O 2022-Konferenz hatte das Unternehmen im Mai bestätigt, dass es ein Comeback der eingestellten Google Glass-Datenbrille geben wird. Man hat sich nicht von den Rückschlägen der ersten Jahre entmutigen lassen und glaubt, dass mittlerweile die Zeit für eine AR-Brille gekommen sei, und dass die Kunden inzwischen von dem Nutzen überzeugt sind.
Der Prototyp der nächsten Generation der AR-Brillen bei Google ist fertig
"Die Praxistests werden es uns ermöglichen, besser zu verstehen, wie diese Geräte den Menschen in ihrem Alltag helfen. Und bei der Entwicklung von Erlebnissen wie der AR-Navigation wird es uns helfen, Faktoren wie das Wetter und belebte Kreuzungen zu berücksichtigen, die sich in Innenräumen nur schwer oder gar nicht vollständig nachbilden lassen", heißt es in dem Blog-Beitrag.
Die Tests werden zunächst auf ein paar Dutzend Personen, vorrangig Google-Mitarbeiter, aber auch weitere vertrauenswürdige Tester, beschränkt sein. Die Prototyp-Modelle werden mit Kameras, Mikrofonen und In-Lens-Displays ausgestattet. Google prüft damit die Audio- und visuelle Sensorik für Funktionen wie Übersetzung, Transkription und Navigation im realen Leben. Die Funktionen werden jedoch zum Start der Tests noch begrenzt sein. Die Brille wird demnach keine Fotos oder Videos aufnehmen können, obwohl Google die Bilddaten zur Übersetzung von Text und zur Anzeige von Wegbeschreibungen verwenden wird.
Diese Daten werden aber nur für den Aufgaben-Prozess benötigt und anschließend sofort gelöscht. Ausnahmen gibt es nur für die Analyse und Fehlersuche im Laufe der Testreihen, dann werden auch die Ausgangsbilder benötigt.
In diesem Fall wird Google sensible Informationen wie Gesichter und Nummernschilder entfernen. Bilddaten, die zu Forschungszwecken verwendet werden, löscht das Unternehmen dann nach 30 Tagen. Laut Payne steckt das neue Datenbrillen-Projekt noch in den Kinderschuhen. Daher gäbe es derzeit auch noch keinen Zeitplan für die Veröffentlichung der neuen Brille.
Siehe auch:
Prototyp ist fast für die ersten Nutzer-Tests bereit
Jetzt gibt es nach der Ankündigung der neuen Google-Datenbrille erstmals wieder Neuigkeiten zu dem Projekt aus dem Unternehmen. Juston Payne, Produkt-Manager im Google AR- und VR-Team, gab nun einen Einblick in einem neuen Blog-Beitrag.
Der Prototyp der nächsten Generation der AR-Brillen bei Google ist fertig
Im August soll es schon losgehen
Man stehe jetzt kurz davor, mit der Erprobung in der Praxis zu beginnen, so Payne. Ab August sind die Chancen demnach gut, dass man einen Google-Mitarbeiter sieht, der die Brille in "freier Wildbahn" trägt."Die Praxistests werden es uns ermöglichen, besser zu verstehen, wie diese Geräte den Menschen in ihrem Alltag helfen. Und bei der Entwicklung von Erlebnissen wie der AR-Navigation wird es uns helfen, Faktoren wie das Wetter und belebte Kreuzungen zu berücksichtigen, die sich in Innenräumen nur schwer oder gar nicht vollständig nachbilden lassen", heißt es in dem Blog-Beitrag.
Die Tests werden zunächst auf ein paar Dutzend Personen, vorrangig Google-Mitarbeiter, aber auch weitere vertrauenswürdige Tester, beschränkt sein. Die Prototyp-Modelle werden mit Kameras, Mikrofonen und In-Lens-Displays ausgestattet. Google prüft damit die Audio- und visuelle Sensorik für Funktionen wie Übersetzung, Transkription und Navigation im realen Leben. Die Funktionen werden jedoch zum Start der Tests noch begrenzt sein. Die Brille wird demnach keine Fotos oder Videos aufnehmen können, obwohl Google die Bilddaten zur Übersetzung von Text und zur Anzeige von Wegbeschreibungen verwenden wird.
Diese Daten werden aber nur für den Aufgaben-Prozess benötigt und anschließend sofort gelöscht. Ausnahmen gibt es nur für die Analyse und Fehlersuche im Laufe der Testreihen, dann werden auch die Ausgangsbilder benötigt.
In diesem Fall wird Google sensible Informationen wie Gesichter und Nummernschilder entfernen. Bilddaten, die zu Forschungszwecken verwendet werden, löscht das Unternehmen dann nach 30 Tagen. Laut Payne steckt das neue Datenbrillen-Projekt noch in den Kinderschuhen. Daher gäbe es derzeit auch noch keinen Zeitplan für die Veröffentlichung der neuen Brille.
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