Porsche verschiebt Elektro-Macan um ein Jahr, E-Cayenne kommt 2025
Von den Problemen in der Software-Entwicklung im Volkswagen-Konzern und dem damit verbundenen Chaos hatten wir schon mehrfach berichtet. Jetzt gibt es eine Meldung zu einer direkten Auswirkung bei Porsche: Der Autobauer verschiebt den Elektro-Macan.
Das, was bisher nur ein Gerücht war, hat Porsche-Chef Oliver Blume jetzt in einem Gespräch mit der Automobilwoche bestätigt: Porsche muss den Marktstart des geplanten vollelektrischen Macan verschieben.
"Die Markteinführung ist im Jahr 2024", erklärte Blume gegenüber der Automobilwoche. So wie es derzeit aussieht, wird der Macan also erst in zwei Jahren starten und nicht wie zuvor bestätigt schon 2023. Die Vorserienproduktion im Werk Leipzig läuft bereits.
Die Gründe für die Verzögerung sind auch gar nicht direkt bei Porsche zu suchen: Wie wir berichteten, liegt die VW-Konzern-Softwaresparte Cariad rund zwei Jahre hinter den ursprünglichen Zeitplänen. Das gefährdet Neuvorstellungen im Gesamtkonzern. Erst vor kurzem gab es daher umfangreiche Änderungen in der Strategie, die Entwicklungsplattformen für die Software zusammenzuführen.
Interessant ist, dass bei der Automobilwoche nun erstmals von Porsche-Chef Oliver Blume bestätigt wurde, dass man in Leipzig künftig dann neben dem Macan noch ein neues elektrisches Luxus-SUV bauen wird. Insider vermuten, dass es sich um den Cayenne in einer vollelektrischen Version handeln wird. Details wurden nicht genannt, dafür aber, dass der Marktstart für 2025 geplant sei.
Der Sportwagenhersteller profitiert derzeit laut eigenen Angaben von der weltweiten Nachfrage nach exklusiven und elektrifizierten Luxusfahrzeugen.
Siehe auch:
"Die Markteinführung ist im Jahr 2024", erklärte Blume gegenüber der Automobilwoche. So wie es derzeit aussieht, wird der Macan also erst in zwei Jahren starten und nicht wie zuvor bestätigt schon 2023. Die Vorserienproduktion im Werk Leipzig läuft bereits.
Die Gründe für die Verzögerung sind auch gar nicht direkt bei Porsche zu suchen: Wie wir berichteten, liegt die VW-Konzern-Softwaresparte Cariad rund zwei Jahre hinter den ursprünglichen Zeitplänen. Das gefährdet Neuvorstellungen im Gesamtkonzern. Erst vor kurzem gab es daher umfangreiche Änderungen in der Strategie, die Entwicklungsplattformen für die Software zusammenzuführen.
Produktionsanlauf verschoben
Ein nicht namentlich genannter Porsche-Manager hatte dabei hinter der vorgehaltenen Hand bestätigt, wo das Problem des Macans liegt: "Die Hardware ist super. Doch die Software fehlt noch." Das ist ein echtes Debakel. Laut Automobilwoche habe man daher bei Porsche entschieden, dass der neue Termin für den Produktionsanlauf der Serienfahrzeuge Mitte 2023 erfolgen wird. Die Software wird nun vermutlich bei Porsche selbst weiterentwickelt und erst später mit der Cariad-Entwicklung migriert. So hieß es zumindest in einem früheren Bericht.Interessant ist, dass bei der Automobilwoche nun erstmals von Porsche-Chef Oliver Blume bestätigt wurde, dass man in Leipzig künftig dann neben dem Macan noch ein neues elektrisches Luxus-SUV bauen wird. Insider vermuten, dass es sich um den Cayenne in einer vollelektrischen Version handeln wird. Details wurden nicht genannt, dafür aber, dass der Marktstart für 2025 geplant sei.
Der Sportwagenhersteller profitiert derzeit laut eigenen Angaben von der weltweiten Nachfrage nach exklusiven und elektrifizierten Luxusfahrzeugen.
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