James-Webb-Teleskop liefert gemäldeartige Fotos aus dem Carina-Nebel
Die NASA hat die ersten Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops veröffentlicht. Zu sehen sind dabei erstaunliche Dinge - denn es sind die schärfsten Infrarotbilder des frühen Universums und damit ein umwerfender Blick in die Vergangenheit.
Nach der Premiere, der Vorstellung des ersten Bildes des Teleskops in einer feierlichen Runde mit US-Präsident Joe Biden, zeigt die NASA jetzt unglaublich scharfe, farbenfrohe und kontrastreiche Aufnahmen des ersten Sternenziels.
Das erste Bilderpaar zeigt den Rand des nahen, jungen Sternentstehungsgebiets "NGC 3324" im Carina-Nebel. Die Aufnahmen offenbaren laut den Wissenschaftlern zuvor verdeckte Bereiche der Sternentstehung.
Unfassbar schöne Bilder aus dem Carina-Nebel
Die als kosmische Klippen bezeichnete Region ist der Rand des etwa 7.600 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsgebiets. Man hat den Eindruck, man sieht auf eine zerklüftete Berglandschaft, farbige Nebel sorgen für einen dramatischen Eindruck. Dazu wurden Referenzbilder für die Farbbestimmung veröffentlicht.
Das James-Webb-Weltraumteleskop enthüllt jetzt stellare Kinderstuben und macht damit alle Anfangsschwierigkeiten aus der Bau- und Startphase des Hubble-Nachfolgers schnell vergessen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, mit den neuen Möglichkeiten des James-Webb-Teleskops Einsichten in die Zeiten vom Urknall zu erhalten. NASA-Chef Bill Nelson sagte dazu: "Dies ist nur das erste Bild. Die Bilder werden 13,5 Milliarden Jahre zurückgehen. Und da wir wissen, dass das Universum 13,8 Milliarden Jahre alt ist, gehen wir fast zurück bis zum Anfang."
Siehe auch:
Das erste Bilderpaar zeigt den Rand des nahen, jungen Sternentstehungsgebiets "NGC 3324" im Carina-Nebel. Die Aufnahmen offenbaren laut den Wissenschaftlern zuvor verdeckte Bereiche der Sternentstehung.
Unfassbar schöne Bilder aus dem Carina-Nebel
Die als kosmische Klippen bezeichnete Region ist der Rand des etwa 7.600 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsgebiets. Man hat den Eindruck, man sieht auf eine zerklüftete Berglandschaft, farbige Nebel sorgen für einen dramatischen Eindruck. Dazu wurden Referenzbilder für die Farbbestimmung veröffentlicht.
Blick hinter die Staubwolken
Die Infrarot-Technik des neuen Teleskops durchdringt die kosmischen Staubwolken, sodass ein Blick "hinter die Kulissen" geworfen werden kann - das war so bisher nicht möglich. Umso mehr feiern die Wissenschaftler die ersten Aufnahmen jetzt auch. Bisher gab es für die Wissenschaftler nur wenige Daten über den Einfluss der vielen jungen und energiereicheren Sterne mit geringer Masse, das ändern die neuen Aufnahmen.Das James-Webb-Weltraumteleskop enthüllt jetzt stellare Kinderstuben und macht damit alle Anfangsschwierigkeiten aus der Bau- und Startphase des Hubble-Nachfolgers schnell vergessen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, mit den neuen Möglichkeiten des James-Webb-Teleskops Einsichten in die Zeiten vom Urknall zu erhalten. NASA-Chef Bill Nelson sagte dazu: "Dies ist nur das erste Bild. Die Bilder werden 13,5 Milliarden Jahre zurückgehen. Und da wir wissen, dass das Universum 13,8 Milliarden Jahre alt ist, gehen wir fast zurück bis zum Anfang."
Siehe auch:
Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail
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