Erste Benchmarks: Apple M2-Chip zeigt seine starke Performance
Apple hat bei der Eröffnung seiner Entwicklerkonferenz WWDC so manche vollmundigen Versprechungen über die Performance-Steigerungen beim neuen M2-Chip gemacht - erste Daten aus realen Benchmark-Tests zeigen nun, dass nicht übertrieben wurde.
Die neuen Rechner mit dem M2-SoC aus Apples eigener Entwicklung sind noch nicht offiziell verfügbar und unterliegen bis zum Verkaufsstart auch einiger Geheimhaltung. Trotzdem sind nun erste Ergebnisse des Geekbench 5-Benchmarktests an die Öffentlichkeit gedrungen, wie die Kollegen des US-Magazins Neowin berichten. Insgesamt gab es drei Testläufe mit dem gleichen System, das als Mac 14,7 bezeichnet wird und bei dem es sich um das neue MacBook Pro-Modell mit 13-Zoll-Formfaktor handelt.
In den Single-Threaded-Tests erreichte der M2 in den verschiedenen Durchläufen zwischen 1874 und 1919 Punkte. Welche Voraussetzungen jeweils geändert wurden, dass es zu diesen Schwankungen kam, ist nicht bekannt. Im Multi-Threaded-Bereich kam der neue Apple-Chip dann auf bis zu 8928 Punkte. Im Vergleich mit den CPU-Testergebnissen des M1 entspricht dies Steigerungen um 11,5 beziehungsweise 17 Prozent, was in etwa den Ankündigungen des Unternehmens entspricht.
Die Testdaten zeigen somit, dass man den Marketing-Aussagen Apples hier durchaus trauen kann. Wie sich die Entwicklung in der Praxis beim einzelnen Nutzer abbildet, kann solch ein Test hingegen nur annähernd zeigen - denn hier hängt dann jeweils viel von der Aufgabe ab, und natürlich auch davon, welche Anwendung zum Einsatz kommt.
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In den Single-Threaded-Tests erreichte der M2 in den verschiedenen Durchläufen zwischen 1874 und 1919 Punkte. Welche Voraussetzungen jeweils geändert wurden, dass es zu diesen Schwankungen kam, ist nicht bekannt. Im Multi-Threaded-Bereich kam der neue Apple-Chip dann auf bis zu 8928 Punkte. Im Vergleich mit den CPU-Testergebnissen des M1 entspricht dies Steigerungen um 11,5 beziehungsweise 17 Prozent, was in etwa den Ankündigungen des Unternehmens entspricht.
Grafik-Leistung spitze
Spannend ist hingegen ein Blick auf die realen Testergebnisse im Geekbench 5, wenn es um die Grafikleistung geht. Apple hatte hier auf seiner WWDC-Keynote eine Verbesserung um 35 Prozent versprochen. Beim Metal-Test wurden allerdings 30.627 Punkte erreicht, was im Vergleich mit den rund 21.500 Punkten beim M1 sogar einer Steigerung um 42,5 Prozent entspricht.Die Testdaten zeigen somit, dass man den Marketing-Aussagen Apples hier durchaus trauen kann. Wie sich die Entwicklung in der Praxis beim einzelnen Nutzer abbildet, kann solch ein Test hingegen nur annähernd zeigen - denn hier hängt dann jeweils viel von der Aufgabe ab, und natürlich auch davon, welche Anwendung zum Einsatz kommt.
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