Apple: Selbstreparatur nur mit riesigem Aufwand & Kostenrisiko möglich
Apple hat mit dem Self Service Repair Program zumindest in den USA bereits im April die Reparatur des iPhone und anderer Produkte durch ihre Besitzer deutlich leichter gemacht. Jetzt zeigt sich aber, dass der Aufwand für die Reparaturen oft deutlich den Nutzen übersteigen dürfte.
Wie das US-Magazin The Verge feststellte, ist das Selbstreparatur-Programm von Apple nur auf den ersten Blick wirklich attraktiv. Zwar kann man tatsächlich diverse Bauteile einfacher direkt vom Hersteller erwerben und bekommt auch Hilfestellung bei der Reparatur in Form von umfangreicher Dokumentation, allerdings gibt es einen gewaltigen Haken.
Apple verlangt für die Ersatzteile von Privatkunden die gleichen Preise wie von autorisierten Reparaturdienstleistern
Apple bringt die Reparatur-Hardware zum Kunden und zahlt dafür sogar die Versandkosten, um die Werkzeuge mit einem Gesamtgewicht von rund 35 Kilogramm zu liefern. Diese kann der Kunde sozusagen mieten, hat dafür aber nur sieben Tage Zeit. Nach Ablauf dieser Frist, muss man bis zu 1200 Dollar zahlen, wenn man die Tools nicht rechtzeitig zurückschickt. Schon bei der Bestellung wird der Betrag übrigens auf der Kreditkarte des Kunden geblockt.
Im Grunde zeigt sich hier also ein Mal mehr, dass Apple die Reparatur seiner Produkte durch den Kunden zwar "möglich macht", aber garantiert kein Interesse daran hat, dass die Besitzer seiner iPhones oder anderen Produkte die Reparaturen auch wirklich selbst durchführen. Man versucht wohl durch den nötigen Aufwand dafür zu sorgen, dass das Angebot möglichst unattraktiv wird.
Apple verlangt für die Ersatzteile von Privatkunden die gleichen Preise wie von autorisierten Reparaturdienstleistern
'Tonnenweise' teure Werkzeuge nötig
So setzen Apples Reparaturanleitungen und Bedingungen für die Selbstreparatur voraus, dass man auch die dafür nötigen Geräte von Apple verwendet. Das heißt also, man muss Pressen, Befestigungsvorrichtungen und andere "Maschinen" von Apple ordern, um die Reparatur durchzuführen. Letztlich schickt Apple dem Kunden nämlich eine Ladung Geräte, in die das iPhone zum Beispiel beim Öffnen zum Zweck eines Akkutauschs eingespannt werden muss.Apple bringt die Reparatur-Hardware zum Kunden und zahlt dafür sogar die Versandkosten, um die Werkzeuge mit einem Gesamtgewicht von rund 35 Kilogramm zu liefern. Diese kann der Kunde sozusagen mieten, hat dafür aber nur sieben Tage Zeit. Nach Ablauf dieser Frist, muss man bis zu 1200 Dollar zahlen, wenn man die Tools nicht rechtzeitig zurückschickt. Schon bei der Bestellung wird der Betrag übrigens auf der Kreditkarte des Kunden geblockt.
Im Grunde zeigt sich hier also ein Mal mehr, dass Apple die Reparatur seiner Produkte durch den Kunden zwar "möglich macht", aber garantiert kein Interesse daran hat, dass die Besitzer seiner iPhones oder anderen Produkte die Reparaturen auch wirklich selbst durchführen. Man versucht wohl durch den nötigen Aufwand dafür zu sorgen, dass das Angebot möglichst unattraktiv wird.
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