Google zieht nach: 900.000 Apps vor dem Rauswurf, da Updates fehlen
Apple hatte jüngst angekündigt, Apps zu entfernen, die länger keine Updates erhalten haben. Jetzt zieht Google nach: Anwendungen, die über 24 Monate nicht mit einem Update versorgt wurden, werden bald aus dem Play Store entfernt. Das betrifft 900.000 Apps.
Die Grenze, die man zieht, um nach eigener Aussage "aufgegebene Anwendungen" loszuwerden und allgemein die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen: Hat eine App zwei Jahre kein Update erhalten, wird sie in Zukunft automatisch vom Play Store ausgeschlossen. Die Analysten von Pixalate liefern jetzt laut CNET in ihrer jüngsten Analyse konkrete Zahlen, die das Ausmaß aufzeigen: Die neuen Richtlinien würden für rund 869,000 Apps das Aus bedeuten - rund ein Drittel des Bestandes. Zum Vergleich liefert man auch eine Analyse der Situation im App Store von Apple: Hier stehen knapp 650.000 Apps davor, wegen fehlender Updates ausgeschlossen zu werden.
Google selbst macht seine Beweggründe recht klar: "Wir wollen die Nutzer davor schützen, Apps zu installieren, die möglicherweise nicht die neuesten Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen haben", so der Konzern zur Ankündigung der neuen Richtlinien. Um den Verlust hunderttausender Anwendungen scheint man sich dabei keine Sorge zu machen: "Die große Mehrheit der Apps auf Google Play hält sich bereits an diese Standards." Siehe auch:
Apple ist nicht mehr allein: Auch Google schmeißt jetzt ohne Updates raus
Für die jüngste Entscheidung, Apps ohne Updates aus dem App Store zu schmeißen, hatte Apple vor allem aus der Entwicklergemeinde einen Sturm der Kritik über sich ergehen lassen müssen. Ein Argument der Kritiker: Manche Apps, wie etwa Spiele, können "fertig entwickelt" sein und auch ohne Updates funktionieren. Jetzt bekommt Apple von der Konkurrenz Rückenwind. Wie Google in einer Änderung der Google Play-Richtlinie klarstellt, wird man ebenfalls damit beginnen, Anwendungen aus dem Play Store zu verbannen, die allzu lange keine Updates mehr erhalten haben.Die Grenze, die man zieht, um nach eigener Aussage "aufgegebene Anwendungen" loszuwerden und allgemein die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen: Hat eine App zwei Jahre kein Update erhalten, wird sie in Zukunft automatisch vom Play Store ausgeschlossen. Die Analysten von Pixalate liefern jetzt laut CNET in ihrer jüngsten Analyse konkrete Zahlen, die das Ausmaß aufzeigen: Die neuen Richtlinien würden für rund 869,000 Apps das Aus bedeuten - rund ein Drittel des Bestandes. Zum Vergleich liefert man auch eine Analyse der Situation im App Store von Apple: Hier stehen knapp 650.000 Apps davor, wegen fehlender Updates ausgeschlossen zu werden.
Erst ab November
Google gewährt den Entwicklern hier aber noch eine recht großzügige Gnadenfrist: Die Maßnahmen sollen ab dem Zeitpunkt greifen, ab dem Android 13 für die Pixel-Familie erhältlich ist, damit ist wohl im November zu rechnen. Außerdem fliegen betroffenen Anwendungen nicht sofort aus dem Store, sondern werden zunächst von der Suche ausgeschlossen.Google selbst macht seine Beweggründe recht klar: "Wir wollen die Nutzer davor schützen, Apps zu installieren, die möglicherweise nicht die neuesten Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen haben", so der Konzern zur Ankündigung der neuen Richtlinien. Um den Verlust hunderttausender Anwendungen scheint man sich dabei keine Sorge zu machen: "Die große Mehrheit der Apps auf Google Play hält sich bereits an diese Standards." Siehe auch:
- Immer mehr Android-Trojaner unerkannt im Google Play Store zu finden
- Android-Malware tarnt sich als Antiviren-App im Google Play Store
- Play Store für Windows: Google startet erste Beta für Android-Spiele
- Banking-Trojaner verbreitet sich über gefälschte Google Play Store-Seite
- Android-Spiele & Co: Google bestätigt Play Store für Windows 10/11
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