Vodafone ändert TV-Frequenzen:
Damit müssen Kabelkunden rechnen
Vodafone plant eine bundesweite Vereinheitlichung der TV-Frequenzen, von der 13 Millionen Kunden betroffen sind. Viele TV- und Hörfunksender erhalten dabei neue Sendeplätze. Ziel der Umstellung sind eine Verbesserung der Leistung und Erhöhung der Datenraten im Kabelnetz.
Im Zuge der Kongressmesse für Breitband, Fernsehen und Online - ANGA COM - kündigt Vodafone die so genannte "Harmonisierung" von TV-Frequenzen im eigenen Kabel-Glasfasernetz an. Das laut Angaben des Netzbetreibers bislang regional unterschiedliche Frequenzspektrum soll ab August 2022 netzweit angeglichen werden. Die Anpassung führt Vodafone an allen TV-Technikstandorten schrittweise von Hub zu Hub durch. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten ist der Abschluss der Frequenzumbelegung für über 13 Millionen Kabel-TV-Kunden im April 2023 geplant.
Bereits im letzten Jahr soll Vodafone damit begonnen haben, das eigene Kabelnetz für die kommenden Frequenzänderungen vorzubereiten. Dazu gehörte ein bundesweit einheitliches Programmangebot und eine größere Senderumstellung in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. In diesen Regionen soll zudem die Volldigitalisierung des Radioangebots bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen werden. Analoge Radiosender werden danach abgeschaltet.
In einigen Fällen dürfte jedoch ein manueller Sendersuchlauf notwendig sein, um die Kabel-TV-Sender von Vodafone weiter zu empfangen. Ebenso sollte man sich auf Änderungen in der Favoritenliste und auf eine Neuprogrammierung von vorgeplanten Aufnahmen einstellen. Ab Juni wird auf einer neuen Service-Webseite eine passende Adresssuche angeboten, um den genauen Umstellungszeitpunkt für den jeweiligen Wohnort zu erfahren. Die erste Frequenzänderung erfolgt in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2022 im bayrischen Landshut.
Siehe auch:
Vodafone-Kabelnetz: Funktionen und Schritt-für-Schritt Anleitung
Bereits im letzten Jahr soll Vodafone damit begonnen haben, das eigene Kabelnetz für die kommenden Frequenzänderungen vorzubereiten. Dazu gehörte ein bundesweit einheitliches Programmangebot und eine größere Senderumstellung in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. In diesen Regionen soll zudem die Volldigitalisierung des Radioangebots bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen werden. Analoge Radiosender werden danach abgeschaltet.
Höhere Internet-Geschwindigkeiten durch TV-Umstellung?
"Durch das einheitliche Frequenzspektrum erhalten wir einen größeren technischen Gestaltungsspielraum und steigern die Leistungsfähigkeit des Netzes", erklärt Lars Riedel, Leiter TV & Entertainment bei Vodafone. Auch von höheren Internet-Datenraten im Kabelnetz ist die Rede. Die Umstellung von Frequenzen findet wie üblich Nachts statt, da auch die meisten TV-Endgeräte und Receiver in diesem Zeitraum ihre automatische Senderaktualisierung durchführen. Empfangsgeräte von Vodafone, Unitymedia oder Sky sollen die Umstellung ebenso automatisch erkennen, da sich die klassischen LCN-Nummern der meisten Sender nicht verändern werden.In einigen Fällen dürfte jedoch ein manueller Sendersuchlauf notwendig sein, um die Kabel-TV-Sender von Vodafone weiter zu empfangen. Ebenso sollte man sich auf Änderungen in der Favoritenliste und auf eine Neuprogrammierung von vorgeplanten Aufnahmen einstellen. Ab Juni wird auf einer neuen Service-Webseite eine passende Adresssuche angeboten, um den genauen Umstellungszeitpunkt für den jeweiligen Wohnort zu erfahren. Die erste Frequenzänderung erfolgt in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2022 im bayrischen Landshut.
Siehe auch:
- Vodafone und Deutsche Glasfaser werden für Zwangsmodem abgemahnt
- Vodafone GigaMobil: Neue Mobilfunk-Tarife mit mehr Datenvolumen
- Vodafone: Drei Pay-TV-Sender bis 20. Juni für alle Kunden kostenlos
- Telekom und Vodafone konnten 2000 "graue Flecken" schließen
- Da ist er wieder: Vodafone GigaCable Max 1000 für nur 39,99 Euro
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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