NASA im Glück: Mond-Projekt und vieles mehr ohne Abstriche finanziert
In den USA sind die komplizierten Haushaltsverhandlungen nun wohl bald abgeschlossen - und im Zuge dessen gibt es sehr positive Nachrichten für die Raumfahrt: Mehrere große Projekte der NASA werden im Zuge der Budget-Vergaben voll durchfinanziert.
Das betrifft in erster Linie das Artemis-Programm. In dessen Rahmen will die NASA es nach Jahrzehnten wieder schaffen, bemannte Mond-Missionen auf den Weg zu bringen. Erstmals bekommt die Raumfahrt-Agentur hier die volle Summe zugesprochen, die man zuvor veranschlagt hat. 1,195 Milliarden Dollar werden so in diesem Jahr für Artemis bereitgestellt. Im vergangenen Jahr hatte die NASA 3,4 Milliarden Dollar für Entwicklung und Bau der Landeeinheit beantragt, aber nur 850 Millionen Dollar bekommen.
Die chronische Unterfinanzierung endet auch für die Teams der NASA, die sich mit der Arbeit an möglichen Nachfolge-Projekten für die Internationale Raumstation ISS beschäftigen. Klar ist, dass auch weiterhin ein Vorposten im All benötigt wird, da sich viele wissenschaftliche Experimente nur so durchführen lassen. Seitens der USA wird es hier wohl darauf hinauslaufen, dass die NASA ebenfalls vor allem Kooperationen mit privaten Anbietern sucht, um eine neue Raumstation zu starten und zu betreiben.
Insgesamt bekommt die NASA in diesem Jahr ein Budget von etwas über 24 Milliarden Dollar. Das ist zwar etwas weniger als in den ursprünglichen Budget-Vorschlägen des Weißen Hauses vorgesehen war - allerdings strichen die Parlamentarier den Finanzrahmen um gerade einmal 800 Millionen Dollar zusammen. Die Raumfahrtagentur kann damit auf einen etwas höheren Etat als im letzten Jahr zurückgreifen, als nach einer ordentlichen Steichorgie noch 23,27 Milliarden Dollar bewilligt wurden.
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Die chronische Unterfinanzierung endet auch für die Teams der NASA, die sich mit der Arbeit an möglichen Nachfolge-Projekten für die Internationale Raumstation ISS beschäftigen. Klar ist, dass auch weiterhin ein Vorposten im All benötigt wird, da sich viele wissenschaftliche Experimente nur so durchführen lassen. Seitens der USA wird es hier wohl darauf hinauslaufen, dass die NASA ebenfalls vor allem Kooperationen mit privaten Anbietern sucht, um eine neue Raumstation zu starten und zu betreiben.
SOFIA geht weiter
Der US-Kongress zeigte sich gegenüber der NASA in diesem Jahr sogar so spendabel, dass verschiedene Projekte, die fast schon abgeschrieben waren, doch noch weitergeführt werden können. So wurde beispielsweise bereits mehrfach ein Ende des SOFIA-Programms gefordert, das nun aber doch wieder durchfinanziert wurde. Hierbei handelt es sich um ein Infrarot-Teleskop, das in einer modifizierten Boeing 747 installiert ist. Das Flugzeug kann recht felxibel in hohe Atmosphäre-Schichten aufsteigen und dort Beobachtungen vornehmen, die von der Erde aus kaum in dieser Qualität möglich wären - und man schafft dies billiger als mit einem echten Weltraum-Teleskop.Insgesamt bekommt die NASA in diesem Jahr ein Budget von etwas über 24 Milliarden Dollar. Das ist zwar etwas weniger als in den ursprünglichen Budget-Vorschlägen des Weißen Hauses vorgesehen war - allerdings strichen die Parlamentarier den Finanzrahmen um gerade einmal 800 Millionen Dollar zusammen. Die Raumfahrtagentur kann damit auf einen etwas höheren Etat als im letzten Jahr zurückgreifen, als nach einer ordentlichen Steichorgie noch 23,27 Milliarden Dollar bewilligt wurden.
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