Shortwave: E-Mail-Client bringt das Design der Google Inbox zurück

Google hat seinen alternativen Mail-Client Inbox vor mehr als zwei Jahren eingestellt und damals viele Nutzer enttäuscht. Nun haben ehemalige Mitarbeiter des Suchmaschinenkonzerns eine eigene App veröffentlicht. Damit lassen sich Design und Features von Inbox weiterhin nutzen. Shortwave kann als inoffizieller Inbox-Nachfolger bezeichnet werden. Schon auf den ersten Blick erinnern die Farbgebung sowie Struktur an den ehemaligen Google-Dienst. Neben dem Look wurden auch eine Snooze-Funktion, das Anpinnen von Mails und das Bundle-Feature übernommen. Mit der Snooze-Funktion besteht die Option, aktuell nicht benötigte Mitteilungen zurückzustellen und später anzusehen. Das Bundle-Feature ermöglicht den Nutzern, E-Mails in Gruppen zusammenzufassen und den Posteingang übersichtlicher zu gestalten.

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Shortwave baut auf Gmail auf

Wie es bereits bei Google Inbox der Fall war, ist Shortwave kein eigenständiger Mail-Provider. Der Dienst baut auf Gmail auf, sodass die Web-App mit einem Google-Account verknüpft werden muss. Aktuell ist es nicht möglich, andere Anbieter in den Service zu integrieren.

Laut XDA-Developers wurde Shortwave von einigen ehemaligen Google-Mitarbeitern, wozu Andrew Lee, Jacob Wenger, Jonny Dimond und Ali Berlin Johnson zählen, entwickelt. Während Lee, Wenger und Dimond an Firebase mitgewirkt haben, war Johnson um UX-Design-Bereich tätig. Die starke Ähnlichkeit von Shortwave und Inbox kommt also nur wenig überraschend.

Bei Shortwave handelt es sich um einen kostenpflichtigen Dienst, der standardmäßig mit neun Dollar pro Person und Monat zu Buche schlägt. Es gibt die Möglichkeit, ein Gratis-Konto zu registrieren. Hierbei besteht jedoch die Einschränkung, dass maximal 90 Tage alte E-Mails abgerufen werden können. Wer auf ältere Nachrichten zurückgreifen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abo erwerben. Der Service richtet sich hauptsächlich an Business-Kunden.

Siehe auch: Google Inbox-Co-Schöpfer "repariert" Gmail per Chrome-Extension
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