Mikrosekunden: Amazon verdoppelt Performance des AWS-Filesystems
Amazon ist es gelungen, die Zugriffszeiten auf Daten in seinem verteilten Dateisystem deutlich zu steigern. Ein Update verspricht hier eine doppelt so hohe Performance wie bisher, was zu einer deutlichen Beschleunigung einiger Anwendungen führen kann.
Das Unternehmen hatte das Amazon Elastic File System (Amazon EFS) im Jahr 2016 in seinen gesamten Cloud-Angeboten bereitgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Dateisystem, das Nutzern ein virtuelles Speichermedium bereitstellt, das je nach Bedarf enorm groß sein kann. Die physische Position der jeweiligen Information kann sich dabei über verschiedene Server in einem Datenzentrum verteilen.
Insbesondere Anwendungen, die häufig auf viele kleine Einzel-Dateien zugreifen müssen, können schnell ausgebremst werden, wenn diese über mehrere Geräte verteilt sind. Die Cloud-Infrastrukturen arbeiten hier allerdings bereits recht ordentlich. So kam Amazon bisher bereits an Zugriffszeiten bis hinunter auf eine knappe Millisekunde. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte man die Performance nun aber noch einmal fast verdoppeln und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 600 Mikrosekunden.
Laut AWS-Manager Jeff Barr steht die höhere Performance ab sofort allen Nutzern von One Zone- und Standard General Purpose-Filesystemen zur Verfügung. Der Performance-Schub muss nicht extra aktiviert oder gebucht werden und wird auch nicht zusätzlich in Rechnung gestellt, hieß es. Es sei einfach der Schalter für alle Kunden umgelegt worden, was natürlich auch ein wichtiger Punkt im Rennen um Wettbewerbsvorteile in dem hart umkämpften Cloud-Markt ist.
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Insbesondere Anwendungen, die häufig auf viele kleine Einzel-Dateien zugreifen müssen, können schnell ausgebremst werden, wenn diese über mehrere Geräte verteilt sind. Die Cloud-Infrastrukturen arbeiten hier allerdings bereits recht ordentlich. So kam Amazon bisher bereits an Zugriffszeiten bis hinunter auf eine knappe Millisekunde. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte man die Performance nun aber noch einmal fast verdoppeln und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 600 Mikrosekunden.
Für alle verfügbar
Anwendungen, die besonders sensibel auf Latenzen reagieren, sollten davon ordentlich profitieren. Das betrifft beispielsweise auch solche, die häufige Operationen auf Datenbanken durchführen. Aber auch das Hosten komplexer Web-Anwendungen auf der Amazon-Cloud sollte so zu besseren Ergebnissen auf Seiten des Nutzers führen.Laut AWS-Manager Jeff Barr steht die höhere Performance ab sofort allen Nutzern von One Zone- und Standard General Purpose-Filesystemen zur Verfügung. Der Performance-Schub muss nicht extra aktiviert oder gebucht werden und wird auch nicht zusätzlich in Rechnung gestellt, hieß es. Es sei einfach der Schalter für alle Kunden umgelegt worden, was natürlich auch ein wichtiger Punkt im Rennen um Wettbewerbsvorteile in dem hart umkämpften Cloud-Markt ist.
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