Entwarnung: Brand bei ASML in Berlin wird Chipkrise kaum anheizen
In der aktuellen Chipkrise werden alle Elemente der Produktionskette dringend benötigt - da ist es fatal, wenn es plötzlich bei einem Berliner Hersteller brennt. Einige Tage später liegt nun eine Einschätzung zu den Schäden vor.
Am 3. Januar war der Brand auf dem Gelände des Zulieferers ASML in Berlin-Neukölln ausgebrochen. Das Unternehmen ist vor allem dafür bekannt, die Lithographie-Maschinen für die Halbleiterproduktion zu fertigen. Es dürfte wohl nur wenige Chipfabriken auf der Welt geben, in der keine Geräte des niederländischen Produzenten stehen und entsprechend wichtig ist dessen Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Situation, in der viele Halbleiter-Hersteller versuchen, ihre Produktionskapazitäten schnellstmöglich auszubauen.
Wie ASML nun mitteilte, halten sich die Schäden im Bereich der Produktion von Lithographie-Maschinen allerdings in engen Grenzen. Die Systeme für die weniger komplexe Immersionslithografie (DUV) werden bereits wieder hergestellt und hier wird es wohl keine nennenswerten Verzögerungen geben. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil diese Geräte für die Fertigung zahlreicher einfacher Halbleiter-Komponenten gebraucht werden, bei denen die Engpässe derzeit am größten sind.
Das Feuer war in einem Gebäude der Fabrik ausgebrochen und richtete dort Schäden an. Beeinträchtigt waren aber auch andere Teile des Werkes - vor allem durch den eingedrungenen Rauch. Hier konnte die Arbeit nach kleineren Reparaturen schnell wieder aufgenommen werden.
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Wie ASML nun mitteilte, halten sich die Schäden im Bereich der Produktion von Lithographie-Maschinen allerdings in engen Grenzen. Die Systeme für die weniger komplexe Immersionslithografie (DUV) werden bereits wieder hergestellt und hier wird es wohl keine nennenswerten Verzögerungen geben. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil diese Geräte für die Fertigung zahlreicher einfacher Halbleiter-Komponenten gebraucht werden, bei denen die Engpässe derzeit am größten sind.
EUV ist noch nicht wieder da
Anders sieht es hingegen bei den Lithographie-Maschinen aus, die im extrem-ultravioletten (EUV)-Bereich arbeiten und die für High End-Chips mit sehr kleinen Strukturweiten benötigt werden. Hier ruht die Produktion in Berlin derzeit noch. Es kann bisher auch noch nicht genau beziffert werden, wie weit sich die Fertigungsausfälle hier auf die Lieferungen an Kunden auswirken werden.Das Feuer war in einem Gebäude der Fabrik ausgebrochen und richtete dort Schäden an. Beeinträchtigt waren aber auch andere Teile des Werkes - vor allem durch den eingedrungenen Rauch. Hier konnte die Arbeit nach kleineren Reparaturen schnell wieder aufgenommen werden.
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