Kasachstan: Bitcoin-Miner stehen nach Netz-Abschaltung vor Problemen
Die Bitcoin-Fanszene muss derzeit auf die harte Tour lernen, dass man in der Wirtschaft unter günstigen Produktionsbedingungen etwas mehr versteht als nur die Verfügbarkeit billiger Rohstoffe. Auch beim Krypto-Mining ist preiswerter Strom nicht alles.
Nachdem China die Miner nicht mehr gewähren ließ, wurden viele Mining-Aktivitäten nach Kasachstan verlagert. Denn dort kam man weiterhin an billigen Strom und die Regierung lockte die Szene auch mit vielen Zusagen und Versprechungen an. Man stellte sogar in Aussicht, ein komplettes neues Kernkraftwerk zu bauen, um die Energieversorgung für die Rechner-Farmen sicherzustellen.
Nun zeigt sich allerdings, dass Strom nicht alles ist. Denn als in dem asiatischen Land nun Proteste der Bevölkerung gegen die Regierungspolitik aufflammten, ließ Staatspräsident Kassym-Schomart Tokajew kurzerhand die Verbindungen zum Internet kappen, um die Kommunikation der Demonstranten untereinander zu blockieren.
Während die Energie in dem Land für die meist aus dem Westen stammenden Bitcoin-Nutzer sehr billig ist, steht die Bevölkerung vor einer regelrechten Energiekrise. Denn insbesondere die Preise für Autogas sind in der letzten Zeit massiv nach oben gegangen, sie haben sich aufgrund von Entscheidungen der Regierung verdoppelt. In der Folge wurden unter anderem mehrere Behörden-Gebäude und der Flughafen der Hauptstadt Almaty zeitweise von Demonstranten übernommen und der autokratische Präsident reagierte mit der genannten Abschaltung des Internets, um die Proteste einzudämmen.
Siehe auch: Crypto-Mining-Boom: Kasachstan erwägt Bau von Atomkraftwerken
Nun zeigt sich allerdings, dass Strom nicht alles ist. Denn als in dem asiatischen Land nun Proteste der Bevölkerung gegen die Regierungspolitik aufflammten, ließ Staatspräsident Kassym-Schomart Tokajew kurzerhand die Verbindungen zum Internet kappen, um die Kommunikation der Demonstranten untereinander zu blockieren.
Energie für die Bevölkerung immer teurer
Ohne Internet-Verbindungen lassen sich aber auch die Mining-Operationen des Bitcoin-Systems nicht realisieren. Die Hashrate in dem Netzwerk brach signifikant ein, berichtet das Magazin Coingape. Bis zu 12 Prozent weniger wurden hier zeitweise verzeichnet. Kasachstan war zuletzt das Land, das am zweitstärksten zum globalen Bitcoin-Mining beitrug. Mehr wird derzeit nur in den USA geschürft.Während die Energie in dem Land für die meist aus dem Westen stammenden Bitcoin-Nutzer sehr billig ist, steht die Bevölkerung vor einer regelrechten Energiekrise. Denn insbesondere die Preise für Autogas sind in der letzten Zeit massiv nach oben gegangen, sie haben sich aufgrund von Entscheidungen der Regierung verdoppelt. In der Folge wurden unter anderem mehrere Behörden-Gebäude und der Flughafen der Hauptstadt Almaty zeitweise von Demonstranten übernommen und der autokratische Präsident reagierte mit der genannten Abschaltung des Internets, um die Proteste einzudämmen.
Siehe auch: Crypto-Mining-Boom: Kasachstan erwägt Bau von Atomkraftwerken
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