Fragattack-Patch: AVM startet Sicherheitsupdate für ältere FritzRepeater
AVM behebt für weitere Netzwerk-Zusatzgeräte, wie für FritzWLAN Repeater 450E und 1160, die als FragAttack bezeichneten Sicherheitslücken, die im vergangenen Jahr Schlagzeilen machten. Repeater-Nutzer können das Wartungsupdate ab sofort beziehen.
Noch vor Weihnachten hatte AVM für eine ganze Reihe älterer Geräte ein entsprechendes Sicherheitsupdate freigegeben, nun starten im neuen Jahr weitere Updates. Das Update auf FritzOS 7.14 bringt für die beiden Repeater 450E und 1160 ansonsten keine Neuerungen. AVM behebt die Schwachstelle und aktualisiert zeitgleich die Liste der vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen - weitere Änderungen bringt die neue OS-Version laut Hersteller nicht. Wir haben die Relase-Notes mit den Änderungen für euch rausgesucht und am Ende des Beitrags angefügt.
FragAttack geht auf einen Designfehler in weltweiten WLAN-Standards bis ins Jahr 1997 zurück. Die Abkürzung steht für Fragmentation and Aggregation Attack, einem Angriffsszenario, das seit Anfang des Jahres bekannt ist. Betroffen sind alle WLAN-fähigen Geräte, vom Router bis zum Smartphone. Dieser Designfehler ist aber schwer auszunutzen - dringender Bedarf schnelle Updates zur Verfügung zu stellen, war daher laut Sicherheitsforschern nicht gegeben. AVM patcht nun diese Schwachstelle daher nach und nach für Router, Repeater und Co. und merzt dabei die Programmierfehler mit aus.
Tipps für das Update und Hinweise zu der neuen Version gibt es direkt bei AVM und in den Update-Benachrichtigungen. Besitzern der beiden Repeater wird das Update dringend empfohlen. Informationen zu weiteren sicherheitsrelevanten Änderungen gibt es aktuell nicht. AVM schreibt, dass sie grundsätzlich mit jedem neuen FritzOS-Update auch die Sicherheitsfunktionen aktualisieren und daher verfügbare Updates am besten schnellstmöglich durchgeführt werden sollten.
FragAttack geht auf einen Designfehler in weltweiten WLAN-Standards bis ins Jahr 1997 zurück. Die Abkürzung steht für Fragmentation and Aggregation Attack, einem Angriffsszenario, das seit Anfang des Jahres bekannt ist. Betroffen sind alle WLAN-fähigen Geräte, vom Router bis zum Smartphone. Dieser Designfehler ist aber schwer auszunutzen - dringender Bedarf schnelle Updates zur Verfügung zu stellen, war daher laut Sicherheitsforschern nicht gegeben. AVM patcht nun diese Schwachstelle daher nach und nach für Router, Repeater und Co. und merzt dabei die Programmierfehler mit aus.
Online-Update starten
Die neue Aktualisierung ist ein reines Wartungsupdate, das heißt, dass es keine neuen Funktionen hinzufügt. Updates können einfach über die Online-Nutzeroberfläche durchgeführt werden: Man ruft die Benutzeroberfläche des Gerätes auf und wählt dazu im Internetbrowser "fritz.box", "fritz.powerline" oder "fritz.repeater". Falls erforderlich, muss dort noch Benutzername und Kennwort eingegeben werden, dann wählt man denn Menüpunkt "Assistenten", "Update" oder "Firmware aktualisieren".Tipps für das Update und Hinweise zu der neuen Version gibt es direkt bei AVM und in den Update-Benachrichtigungen. Besitzern der beiden Repeater wird das Update dringend empfohlen. Informationen zu weiteren sicherheitsrelevanten Änderungen gibt es aktuell nicht. AVM schreibt, dass sie grundsätzlich mit jedem neuen FritzOS-Update auch die Sicherheitsfunktionen aktualisieren und daher verfügbare Updates am besten schnellstmöglich durchgeführt werden sollten.
FritzOS 7.14 für FritzRepeater 450E und 1160
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Internet:
- Verbesserung - Aktualisierung von vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen WLAN:
- Behoben - Schwachstellen in der Behandlung eingehender fragmentierter Pakete sowie aggregierter MPDUs (A-MPDU) behoben ("Fragattack")
Thema:
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