Streaming-Dienste stecken dieses Jahr 115 Mrd. Dollar in neue Inhalte
Es ist keine spektakuläre Feststellung, wenn man schreibt, dass Streaming-Dienste immer mehr das TV-Geschäft dominieren. Dieser Trend hat sich 2021 fortgesetzt und auch 2022 geht er munter weiter. Oder besser gesagt: mehr denn je. Das kann man an den Ausgaben sehen.
In den USA spricht man schon lange von den Streaming Wars, also den "Kriegen" auf diesem Markt. Denn mittlerweile hat jeder Medienkonzern seinen eigenen Dienst dieser Art und ausnahmslos alle stecken sehr viel Geld in Inhalte. Dabei geht es aber nicht unbedingt um Lizenzen, sondern Exklusivinhalte. Denn diese sind es, die Nutzer zum Abschluss eines Abonnements bringen.
Die Investitionen der Medienriesen sind nicht ohne Risiko: Denn die wenigsten Dienste werfen auch tatsächlich Gewinne ab. Und der Markt wird 2022 auch nicht einfacher, da es nach zwei von der Pandemie befeuerten Wachstumsjahren in diesem Jahr wohl deutlich schwerer wird, neue Kunden zu finden.
Dennoch können die Medienunternehmen, die nicht Netflix oder Disney heißen, nun nicht zurückziehen, denn sie würden riskieren, den Anschluss zu verlieren. Der Medien-Analyst Michael Nathanson dazu: "Es gibt kein Zurück mehr. Der einzige Weg, um zu konkurrieren, ist, immer mehr Geld für Premium-Inhalte auszugeben."
Wohlgemerkt bedeutet ein großer Marktanteil nicht, dass man keine Verluste fürchten muss. So feiert Disney+ zwar zweifellos Erfolge, schwarze Zahlen schreibt man deshalb aber dennoch nicht. Ähnliches gilt auch für Comcast (Peacock), WarnerMedia (HBO Max) und Amazon (Prime Video). Den Schätzungen der Branchenkenner zufolge dürfte Disney dieses Jahr rund 23 Milliarden Dollar in neue Inhalte stecken (plus 35-40 Prozent), bei Marktführer Netflix werden es etwa 17 Milliarden Dollar sein (+25%).
Die Netflix-Highlights im Januar 2022 Neue Serien und Filme im Überblick Die Amazon-Highlights im Januar 2022 Neue Serien und Filme im Überblick Die Disney+ Highlights im Januar 2022 Neue Serien und Filme im Überblick
BiP von Marokko
Und hier wird auch geklotzt und nicht gekleckert: Wie die Financial Times schreibt, planen die größten acht Mediengruppen der USA, in diesem Jahr zumindest 115 Milliarden Dollar in die Produktion neuer Filme, Serien und Shows zu stecken. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Marokko und damit der Volkswirtschaft an der 60. Position der Welt.Die Investitionen der Medienriesen sind nicht ohne Risiko: Denn die wenigsten Dienste werfen auch tatsächlich Gewinne ab. Und der Markt wird 2022 auch nicht einfacher, da es nach zwei von der Pandemie befeuerten Wachstumsjahren in diesem Jahr wohl deutlich schwerer wird, neue Kunden zu finden.
Dennoch können die Medienunternehmen, die nicht Netflix oder Disney heißen, nun nicht zurückziehen, denn sie würden riskieren, den Anschluss zu verlieren. Der Medien-Analyst Michael Nathanson dazu: "Es gibt kein Zurück mehr. Der einzige Weg, um zu konkurrieren, ist, immer mehr Geld für Premium-Inhalte auszugeben."
Wohlgemerkt bedeutet ein großer Marktanteil nicht, dass man keine Verluste fürchten muss. So feiert Disney+ zwar zweifellos Erfolge, schwarze Zahlen schreibt man deshalb aber dennoch nicht. Ähnliches gilt auch für Comcast (Peacock), WarnerMedia (HBO Max) und Amazon (Prime Video). Den Schätzungen der Branchenkenner zufolge dürfte Disney dieses Jahr rund 23 Milliarden Dollar in neue Inhalte stecken (plus 35-40 Prozent), bei Marktführer Netflix werden es etwa 17 Milliarden Dollar sein (+25%).
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