Quentin Tarantino will Pulp Fiction-NFTs verkaufen, Filmfirma sagt nein
Regisseur Quentin Tarantino hat mit Pulp Fiction seinen Durchbruch gefeiert und der Film genießt bis heute einen ungebrochenen Kultstatus. Das ist auch der Grund, warum der 58-Jährige NFTs mit und zu Pulp Fiction verkaufen bzw. versteigern will. Doch darf er das? Miramax sagt nein.
So genannte Non-Fungible Tokens (NFT) sind seit einer Weile der ganz große Renner in der Kunstszene, das sind vereinfacht erklärt einzigartige digitale Objekte. Diese lassen sich wie herkömmliche Kunst gewinnbringend handeln und verkaufen, was zur Folge hat, dass entsprechend viele von diesem regelrechten Goldrausch profitieren wollen.
Auch Quentin Tarantino hat sich dazu etwas überlegt, denn der Filmemacher (Kill Bill, Inglourious Basterds, Once Upon a Time in Hollywood etc.) hat eine auf dem Gangsterfilm Pulp Fiction basierende Sammlung an NFTs angekündigt. Diese umfasst u. a. einen hochaufgelösten Scan des Original-Drehbuchs von Pulp Fiction, dazu kommen einige Zeichnungen zu bestimmten Szenen sowie Audiokommentare von Tarantino.
Man hat deshalb eine Klage auf den Weg gebracht und argumentiert, dass Käufer fälschlicherweise glauben könnten, dass es sich hier um offizielle Miramax-Produkte handelt. Das Filmunternehmen sagt, dass Tarantino zwar die Rechte habe, Teile des Drehbuchs zu "veröffentlichen", nicht aber als NFT.
Dabei geht es Miramax nicht unbedingt nur darum, Tarantino das Ganze zu untersagen. Wie The Verge berichtet, fürchtet das Unternehmen, dass das ein Präzedenzfall für andere Filmemacher werden und man so "ausgebeutet" werden könnte: "Tarantinos Verhalten kann andere Urheber zu der Annahme verleiten, dass sie das Recht haben, Miramax-Filme über NFTs und andere neue Technologien zu verwerten, obwohl Miramax in Wirklichkeit diese Rechte für seine Filme besitzt."
Auch Quentin Tarantino hat sich dazu etwas überlegt, denn der Filmemacher (Kill Bill, Inglourious Basterds, Once Upon a Time in Hollywood etc.) hat eine auf dem Gangsterfilm Pulp Fiction basierende Sammlung an NFTs angekündigt. Diese umfasst u. a. einen hochaufgelösten Scan des Original-Drehbuchs von Pulp Fiction, dazu kommen einige Zeichnungen zu bestimmten Szenen sowie Audiokommentare von Tarantino.
Miramax klagt
Doch darf er das auf diese Weise verkaufen? Die Produktionsfirma Miramax, die für den Vertrieb von Pulp Fiction verantwortlich war, ist der Ansicht, dass der Regisseur zwar Rechte für interaktive Spiele, Live-Performances und andere Zusatzmedien hat - das aber nicht für NFTs im Zusammenhang mit dem Drehbuch des Films gelte.Man hat deshalb eine Klage auf den Weg gebracht und argumentiert, dass Käufer fälschlicherweise glauben könnten, dass es sich hier um offizielle Miramax-Produkte handelt. Das Filmunternehmen sagt, dass Tarantino zwar die Rechte habe, Teile des Drehbuchs zu "veröffentlichen", nicht aber als NFT.
Dabei geht es Miramax nicht unbedingt nur darum, Tarantino das Ganze zu untersagen. Wie The Verge berichtet, fürchtet das Unternehmen, dass das ein Präzedenzfall für andere Filmemacher werden und man so "ausgebeutet" werden könnte: "Tarantinos Verhalten kann andere Urheber zu der Annahme verleiten, dass sie das Recht haben, Miramax-Filme über NFTs und andere neue Technologien zu verwerten, obwohl Miramax in Wirklichkeit diese Rechte für seine Filme besitzt."
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