Schnell die Marke retten:
Yahoo ist in Japan noch richtig was wert
In unseren Breiten würde wohl kaum noch jemand einen Pfifferling auf Yahoo geben. Das unterschätzt allerdings die weltweite Bedeutung des Marken-Klassikers, wie ein aktueller Milliarden-Deal in Japan eindrucksvoll zeigt.
Yahoo ist den jüngeren Nutzern kaum noch ein Begriff, ältere User blicken hingegen sicherlich mit einiger Nostalgie auf die einst großen Zeiten zurück, in denen dieser Name eine ähnliche Bedeutung für das Web hatte, wie es heute bei Google der Fall ist. In Japan konnte der Name seine Popularität allerdings über die Zeiten hinweg erhalten.
Dort hatte Yahoo aber ohnehin schon immer eine gewisse Sonderstellung. Denn hier betrieb nicht etwa ein US-Konzern eine klassische Landesniederlassung, sondern Yahoo Japan war ein eigenes Joint Venture mit dem Investor Softbank an der Seite. Neben verschiedenen Diensten im Web wurden von der Firma dort auch Internet-Zugänge angeboten.
In der Mitte der 1990er Jahre war Softbank-Eigner Masayoshi Son mit 100 Millionen Dollar in Yahoo eingestiegen und formte aus der Beteiligung das Joint Venture Yahoo Japan. Dessen Angebote gehören noch immer zu den zehn am häufigsten Besuchten Webseiten in dem Land. Das Start-Portal Yahoo Japans, von dem aus User auch auf andere Angebote des Unternehmens verteilt werden, bringt es auf ähnliche Besucherzahlen, wie sie beispielsweise von YouTube in Japan erreicht werden.
Dort hatte Yahoo aber ohnehin schon immer eine gewisse Sonderstellung. Denn hier betrieb nicht etwa ein US-Konzern eine klassische Landesniederlassung, sondern Yahoo Japan war ein eigenes Joint Venture mit dem Investor Softbank an der Seite. Neben verschiedenen Diensten im Web wurden von der Firma dort auch Internet-Zugänge angeboten.
Namens-Rettung
Jetzt hat Z Holdings, eine Tochter des Softbank-Konzerns, dafür gesorgt, dass es auch noch weitergehen kann. Für 1,6 Milliarden Dollar sicherte man sich jetzt die Namensrechte, berichtet Bloomberg. Der Kaufvertrag ersetzt dabei den bisher bestehenden Lizenzvertrag, über den die Marke in Japan genutzt werden durfte. Aus Sicht Softbanks handelt es sich hier um einen wichtigen Schritt, da kaum jemand sagen kann, wie es mit der internationalen Yahoo-Organisation in den kommenden Jahren weitergeht. Eine langfristige Lösung ist durchaus angebracht, wenn man es quasi mit einer ansonsten sterbenden Marke zu tun hat.In der Mitte der 1990er Jahre war Softbank-Eigner Masayoshi Son mit 100 Millionen Dollar in Yahoo eingestiegen und formte aus der Beteiligung das Joint Venture Yahoo Japan. Dessen Angebote gehören noch immer zu den zehn am häufigsten Besuchten Webseiten in dem Land. Das Start-Portal Yahoo Japans, von dem aus User auch auf andere Angebote des Unternehmens verteilt werden, bringt es auf ähnliche Besucherzahlen, wie sie beispielsweise von YouTube in Japan erreicht werden.
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