Project Kuiper: Amazon vor dem Start seiner ersten Internet-Satelliten
Der Handelskonzern Amazon will jetzt endlich damit beginnen, sein bereits länger angekündigtes Netzwerk an Internet-Satelliten aufzubauen. Die ersten beiden Testsysteme für das Project Kuiper sollen noch in diesem Jahr starten.
Ebenso wie die Starlink-Systeme des Konkurrenten SpaceX soll die Kuiper-Konstellation im Low Earth Orbit (LEO) angesiedelt sein. Damit sind die Latenzen sehr viel kürzer als bei den bisherigen geostationären Kommunikations-Satelliten, die rund 36.000 Kilometer entfernt sein müssen. Stattdessen werden dann aber sehr viel mehr Satelliten benötigt, damit ein Nutzer jederzeit Kontakt zu einem System haben kann.
Für die KuiperSat-1 und KuiperSat-2 liegen Amazon nun die Lizenzen vor. Bei den Satelliten handelt es sich allerdings erst einmal nur um Test-Modelle, die später im fertigen Netzwerk keine Rolle mehr spielen werden. Man will nun erst einmal die Netzwerk-Technologien - sowohl in den Satelliten als auch bei den Bodenstationen - erproben, ebenso aber auch die Launch-Operationen, denn hier gilt es Erfahrungen zu sammeln, wenn man später tausende einzelne Satelliten in den Orbit bringen will.
Ein weiteres gravierendes Problem ist der Weltraumschrott, der hier entstehen kann. Zwar verpflichtet sich auch Amazon dazu, eine Deorbiting-Option mit einzuplanen und die Satelliten nach ihrem Lebensende verglühen zu lassen - doch jedes zusätzliche System steigert die Möglichkeit ungewollter Kollisionen, durch die dann immer mehr Objekte auf unkontrollierten Bahnen und mit riesigen Geschwindigkeiten um die Erde fliegen.
Siehe auch: Internet via Satellit: Facebook gibt auf - Amazon schlägt direkt zu
Für die KuiperSat-1 und KuiperSat-2 liegen Amazon nun die Lizenzen vor. Bei den Satelliten handelt es sich allerdings erst einmal nur um Test-Modelle, die später im fertigen Netzwerk keine Rolle mehr spielen werden. Man will nun erst einmal die Netzwerk-Technologien - sowohl in den Satelliten als auch bei den Bodenstationen - erproben, ebenso aber auch die Launch-Operationen, denn hier gilt es Erfahrungen zu sammeln, wenn man später tausende einzelne Satelliten in den Orbit bringen will.
Schwierige Netzwerke
Das Problem bei diesen riesigen Satelliten-Netzwerken liegt darin, dass der LEO immer voller wird. Denn es sind neben Starlink und Kuiper auch noch andere vergleichbare Systeme geplant. Das macht es beispielsweise immer schwerer, astronomische Beobachtungen von der Erde aus durchzuführen, da immer wieder Satelliten durch den Sichtbereich der Teleskope fliegen. Amazon will hier zumindest mit den Wissenschaftlern in Austausch treten, um den Einfluss zu minimieren.Ein weiteres gravierendes Problem ist der Weltraumschrott, der hier entstehen kann. Zwar verpflichtet sich auch Amazon dazu, eine Deorbiting-Option mit einzuplanen und die Satelliten nach ihrem Lebensende verglühen zu lassen - doch jedes zusätzliche System steigert die Möglichkeit ungewollter Kollisionen, durch die dann immer mehr Objekte auf unkontrollierten Bahnen und mit riesigen Geschwindigkeiten um die Erde fliegen.
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