iPhone 13 Pro Max Teardown:
Apple zahlt so viel für Teile wie noch nie
Apple hat mit dem iPhone 13 Pro Max vor kurzem sein neuestes Top-Smartphone vorgestellt. Ein Teardown und die dazugehörige Kostenanalyse zeigen jetzt, dass Apple bei dem Gerät steigende Komponentenkosten in Kauf nimmt, um besser gegen die Konkurrenz bestehen zu können.
Wie die Financial Times und der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia in Kooperation mit dem Teardown-Spezialisten Formalhaut Techno Solutions beim Zerlegen des iPhone 13 Pro Max und einer darauf folgenden Kostenanalyse feststellten, kostet die Hardware allein den Hersteller prozentual weniger als bei den Vorgängermodellen, auch weil Apple seine riesigen Stückzahlen ausnutzt, um die Preise der Zulieferer zu drücken. Dennoch sollen die Teilekosten so hoch sein wie noch nie.
Mittlerweile belaufen sich die Teilekosten für das teuerste iPhone mit 256 GB Speicher auf mindestens 36,5 Prozent des Verkaufspreises von 1199 Dollar. Apple versucht also, dem Druck der Konkurrenz standzuhalten, auch wenn man dafür einen Teil der Gewinnmarge aufgeben muss. Insgesamt belaufen sich die geschätzten Kosten der im iPhone 13 Pro Max verbauten Komponenten auf ungefähr 438 Dollar. Beim iPhone 13 mit 512 GB sind es 407 Dollar oder 37,1 Prozent des Verkaufspreises von 1099 Dollar.
Hinzu kommen diverse weitere Kosten, etwa für die Power-Management-Chips, das Modem, das Gehäuse und zahlreiche andere Teile. Insgesamt konnte Apple seine Kosten im Vergleich zum Verkaufspreis zuletzt aber wieder senken. Beim iPhone 12 Pro Max lag der Anteil der Teilekosten noch bei gut 41 Prozent, nachdem es zuvor beim iPhone 11 Pro Max nur gut 35 Prozent waren. Das nach Marge bisher für Apple teuerste iPhone war allerdings das XS Max, bei dem Apple rund 42 Prozent des Verkaufspreises für die Bauteile zahlen musste.
Im Vergleich zu den Geräten anderer Hersteller hat Apple beim iPhone in Sachen Marge aber die Nase vorn. Sony, Xiaomi, Samsung, Google und Huawei müssen allesamt einen größeren Anteil des Verkaufspreises ihrer jüngsten Top-Smartphones für die Kosten der Komponenten ausgeben als Apple, so der Bericht. Möglich wird dies, weil Apple seinen Zulieferern riesige Stückzahlen abnimmt und dementsprechend größere Rabatte einfordern kann.
Das iPhone 13 Pro Max ist offenbar das zumindest anhand der Kosten der Komponenten bisher teuerste iPhone-Modell überhaupt. Laut einer Analyse von CounterPoint Research zahlte Apple beim iPhone 12 Pro Max rund 431,50 Dollar für die Bauteile und damit etwas weniger. Hinzu kommen übrigens in jedem Fall auch noch die Kosten für die eigentliche Fertigung.
Mittlerweile belaufen sich die Teilekosten für das teuerste iPhone mit 256 GB Speicher auf mindestens 36,5 Prozent des Verkaufspreises von 1199 Dollar. Apple versucht also, dem Druck der Konkurrenz standzuhalten, auch wenn man dafür einen Teil der Gewinnmarge aufgeben muss. Insgesamt belaufen sich die geschätzten Kosten der im iPhone 13 Pro Max verbauten Komponenten auf ungefähr 438 Dollar. Beim iPhone 13 mit 512 GB sind es 407 Dollar oder 37,1 Prozent des Verkaufspreises von 1099 Dollar.
Allein das OLED-Display macht 20 Prozent der Kosten aus
Das Display ist wie schon zuvor die teuerste Komponente. Mit geschätzten 105 Dollar, die Apple an seine Zulieferer LG und Samsung für das OLED-Panel zahlt, macht es rund 20 Prozent der Komponentenkosten aus. Die hochwertigen Komponenten lassen das Kameramodul mit 77 Dollar zum zweitteuersten Bauteil werden, das rund 17,6 Prozent der Kosten ausmacht. Der von TSMC gefertigte Apple A15 Bionic steht in der Liste der teuersten Komponenten mit 45 Dollar auf Platz drei.Hinzu kommen diverse weitere Kosten, etwa für die Power-Management-Chips, das Modem, das Gehäuse und zahlreiche andere Teile. Insgesamt konnte Apple seine Kosten im Vergleich zum Verkaufspreis zuletzt aber wieder senken. Beim iPhone 12 Pro Max lag der Anteil der Teilekosten noch bei gut 41 Prozent, nachdem es zuvor beim iPhone 11 Pro Max nur gut 35 Prozent waren. Das nach Marge bisher für Apple teuerste iPhone war allerdings das XS Max, bei dem Apple rund 42 Prozent des Verkaufspreises für die Bauteile zahlen musste.
Im Vergleich zu den Geräten anderer Hersteller hat Apple beim iPhone in Sachen Marge aber die Nase vorn. Sony, Xiaomi, Samsung, Google und Huawei müssen allesamt einen größeren Anteil des Verkaufspreises ihrer jüngsten Top-Smartphones für die Kosten der Komponenten ausgeben als Apple, so der Bericht. Möglich wird dies, weil Apple seinen Zulieferern riesige Stückzahlen abnimmt und dementsprechend größere Rabatte einfordern kann.
Das iPhone 13 Pro Max ist offenbar das zumindest anhand der Kosten der Komponenten bisher teuerste iPhone-Modell überhaupt. Laut einer Analyse von CounterPoint Research zahlte Apple beim iPhone 12 Pro Max rund 431,50 Dollar für die Bauteile und damit etwas weniger. Hinzu kommen übrigens in jedem Fall auch noch die Kosten für die eigentliche Fertigung.
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