Apple iPhone 13 bald mit Displays aus China:
BOE liefert OLED-Panel
Apple hat mit dem chinesischen Hersteller BOE Technology nach Jahren wieder einen neuen Zulieferer für die Displays in seinen iPhones an Bord geholt. LG und Samsung bekommen damit erstmals wieder Konkurrenz von einem Anbieter aus China, während BOE durch die Zusammenarbeit mit Apple praktisch geadelt wird.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia meldet, hat Apple den chinesischen Hersteller BOE in die Liste seiner Premium-Zulieferer aufgenommen, die Displays für die neuesten iPhone-Modell fertigen dürfen. Der Schritt wird als "Boost" für die Ambitionen der chinesischen Regierung im Technologiesektor gefeiert, bedeutet er doch, dass BOEs Produkte die extrem hohen Anforderungen von Apple mittlerweile erfüllen können.
Es ist das erste Mal, dass BOE als größter Display-Hersteller Chinas von Apple den Auftrag erhält, OLED-Panels für neue Flaggschiff-Smartphones des US-Konzerns zu liefern, die in neu produzierten Geräten verbaut werden sollen. Vorerst beschränkt sich der prestigeträchtige Auftrag allerdings auf das Basismodell der iPhone 13-Serie. Zuvor hatte BOE bereits Bildschirme für die Reparatur und Aufarbeitung von iPhone-Modellen geliefert.
Anfangs soll BOE wohl OLED-Panel für rund 20 Prozent der von Apple gefertigten iPhone 13-Geräte liefern, will aber mittelfristig seinen Anteil auf bis zu 40 Prozent steigern und damit Samsung einige Aufträge abnehmen. Die Fertigung erfolgt in den gleichen Werken, in denen BOE auch für chinesische Smartphone-Hersteller wie Huawei, Honor, Xiaomi und Vivo produziert.
BOE beliefert Apple schon seit einigen Jahren mit Bildschirmen für die iPad-Tablets, doch handelt es sich dabei um LCDs, die deutlich einfacher zu fertigen sind als OLED-Screens. Ganz so rosig sind die Aussichten für BOEs Einstieg in die iPhone-Lieferkette aber nicht. Weil in China derzeit eine massive Energieknappheit herrscht, wird BOE zwar bei der Stromversorgung bevorzugt, doch die Versorgung mit den für den Bau der iPhone-Displays nötigen Materialien und Komponenten könnte durch Probleme bei deren Quellen ins Stocken geraten, heißt es.
BOE will bis zu 40 Prozent der Displays für das 6,1-Zoll-iPhone liefern
Laut dem Bericht liefert BOE seit Ende September vergleichsweise geringe Stückzahlen von OLED-Panels für das iPhone 13 mit 6,1 Zoll Bildschirmdiagonale. In Kürze soll BOE die Stückzahlen wohl steigern, vorausgesetzt, man kann eine bei Apple übliche letzte Prüfung der Qualität und Leistung der Bildschirme erfolgreich bestehen. Da man die vorherigen Schritte des Prüfprozesses von Apple aber bereits überstanden hat, sollte der Abschluss kein Problem sein, so die Quellen.Es ist das erste Mal, dass BOE als größter Display-Hersteller Chinas von Apple den Auftrag erhält, OLED-Panels für neue Flaggschiff-Smartphones des US-Konzerns zu liefern, die in neu produzierten Geräten verbaut werden sollen. Vorerst beschränkt sich der prestigeträchtige Auftrag allerdings auf das Basismodell der iPhone 13-Serie. Zuvor hatte BOE bereits Bildschirme für die Reparatur und Aufarbeitung von iPhone-Modellen geliefert.
Anfangs soll BOE wohl OLED-Panel für rund 20 Prozent der von Apple gefertigten iPhone 13-Geräte liefern, will aber mittelfristig seinen Anteil auf bis zu 40 Prozent steigern und damit Samsung einige Aufträge abnehmen. Die Fertigung erfolgt in den gleichen Werken, in denen BOE auch für chinesische Smartphone-Hersteller wie Huawei, Honor, Xiaomi und Vivo produziert.
BOE beliefert Apple schon seit einigen Jahren mit Bildschirmen für die iPad-Tablets, doch handelt es sich dabei um LCDs, die deutlich einfacher zu fertigen sind als OLED-Screens. Ganz so rosig sind die Aussichten für BOEs Einstieg in die iPhone-Lieferkette aber nicht. Weil in China derzeit eine massive Energieknappheit herrscht, wird BOE zwar bei der Stromversorgung bevorzugt, doch die Versorgung mit den für den Bau der iPhone-Displays nötigen Materialien und Komponenten könnte durch Probleme bei deren Quellen ins Stocken geraten, heißt es.
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