Faze Clan geht an die Börse, soll auf eine Milliardenbewertung kommen
In der E-Sport-Szene dürfte der Name Faze Clan allen ein Begriff sein: Dieser ist längst nicht mehr nur auf die Stammdisziplin beschränkt, sondern vor allem auf Inhalte-Erschaffung. Und damit will man nun an die Börse - der Deal soll auf eine Bewertung von einer Milliarde kommen.
Auch wenn der Begriff "Clan" Teil des Namens von Faze darstellt, ist E-Sport nur ein eher unbedeutender Aspekt des Unternehmens. Denn obwohl man natürlich auch in Spielen wie Call of Duty, Fortnite, Counter-Strike: Global Offensive, FIFA, Valorant, Rocket League etc. unterwegs ist (wenngleich nicht sonderlich erfolgreich), ist das eigentlich nur ein eher unbedeutender Aspekt des Ganzen.
Faze Clan gilt inzwischen als Unterhaltungsorganisation, die mit der Erschaffung von Inhalten ihr Geld verdient und nicht nur mit E-Sport selbst. Man bezeichnet sich selbst als "Spiele-, Lifestyle- und Medienplattform" und damit will man nun auch an die Börse. Die anvisierte Bewertung klingt regelrecht astronomisch und in der Tat dürfte man diese nicht im strengen Sinn aus eigener Kraft schaffen.
Konkret bedeutet das, dass kleinere Firmen die Möglichkeit zu einem Börsengang bekommen, ohne den streng regulierten Weg eines Initial Public Offering (IPO) gehen zu müssen. Sobald die Fusion abgeschlossen ist, nimmt das ehemals private Unternehmen den Platz des SPAC bei der Börsennotierung ein.
Faze selbst ist natürlich überschwänglich, die (wohl legalen) wirtschaftlichen Tricks spricht man aber natürlich nicht an: "Dies ist nicht nur ein großer Moment für uns im Faze Clan, sondern für alle, die mit uns im Internet aufgewachsen sind. Wir sind mit euch aufgewachsen. Dies ist wirklich etwas, das wir alle zusammen geschaffen haben. Das ist euer Unternehmen, eure Marke. Ohne euch wären wir nie hier."
Faze Clan gilt inzwischen als Unterhaltungsorganisation, die mit der Erschaffung von Inhalten ihr Geld verdient und nicht nur mit E-Sport selbst. Man bezeichnet sich selbst als "Spiele-, Lifestyle- und Medienplattform" und damit will man nun auch an die Börse. Die anvisierte Bewertung klingt regelrecht astronomisch und in der Tat dürfte man diese nicht im strengen Sinn aus eigener Kraft schaffen.
Börsengang per Briefkastenfirma
Das liegt an der Art, wie man den Börsengang angeht: Denn man fusioniert hierfür mit einer so genannten "Special Purpose Acquisition Company" (SPAC). Wie PC Gamer erklärt, sind solche Zweckgesellschaften im Grunde genommen Briefkastenfirmen, die nur zu dem Zweck bestehen, ein anderes Unternehmen zu übernehmen.Konkret bedeutet das, dass kleinere Firmen die Möglichkeit zu einem Börsengang bekommen, ohne den streng regulierten Weg eines Initial Public Offering (IPO) gehen zu müssen. Sobald die Fusion abgeschlossen ist, nimmt das ehemals private Unternehmen den Platz des SPAC bei der Börsennotierung ein.
Faze selbst ist natürlich überschwänglich, die (wohl legalen) wirtschaftlichen Tricks spricht man aber natürlich nicht an: "Dies ist nicht nur ein großer Moment für uns im Faze Clan, sondern für alle, die mit uns im Internet aufgewachsen sind. Wir sind mit euch aufgewachsen. Dies ist wirklich etwas, das wir alle zusammen geschaffen haben. Das ist euer Unternehmen, eure Marke. Ohne euch wären wir nie hier."
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